Das Amerlinghaus braucht unsere Hilfe! Solidarität und Widerstand sind unsere Antwort!
Zur aktuellen Situation:
Nach Jahren der Steuergeldanzapfung und Misswirtschaft durch Kurz und Konsorten (z.B.: verfassungswidrige COFAG) gibt es ein großes Loch im Budget Österreichs und somit auch in Wien.
Die MA13 (NEOS) will die jährliche Basisförderung des Amerlinghauses nun um zwei Drittel kürzen.
Das ist ein Angriff auf die freie Szene und auf alle, die in Wien kulturelle Arbeit leisten.
Eine Umverteilung von Oben nach Unten (z.B.: Millionärssteuer) ist notwendig, damit hier alle, die sich in den letzten Jahren bereichert haben, einen Teil wieder zurück geben müssen. Gesetzesgrundlagen müssen dafür geschaffen werden!
Mit den aktuellen Kürzungen im Sozial-, Bildungs-, Kunst- und Kulturbereich werden die Ressourcen des Kulturzentrums Amerlinghaus in riesige Bauprojekte (Event- und Musicalhallen) umverteilt. Diese neuen Projekte schaffen wiederum Konkurrenz zu den eigenen Häusern wie Raimundtheater oder Ronacher der Vereinigten Bühnen Wien u.a. Und kleinen sowie niederschwelligen, kreativen und vielfältigen wie wertvollen Wiener Vereinen wird der Existenzboden geraubt.
Das AMERLINGHAUS ist seit 50 Jahren das Herz der freien Szene. Diese Kürzung bedroht seine Existenz und richtet sich gegen alles, wofür das Haus steht – und wofür die Politik laut ihren Parteiprogrammen zu stehen behauptet.
Konkret bedeutet die aktuelle Kürzung für das Kulturzentrum im Amerlinghaus:
-Personalentlassungen, Betriebseinstellung und damit die Verschärfung prekärer Verhältnisse (jeder neue Arbeitslose kostet dem Staat viel Geld).
-70(!) regelmäßige Gruppen, Vereine, Initiativen, Kindergruppen und Projekte, die im Haus ihre einzige Infrastruktur haben, sowie eine Vielzahl weiterer Nutzer*innen verlieren in ihrer gemeinnützigen Arbeit ihre existentielle Grundlage.
-Dadurch geschieht strukturelle Repression gegen soziale Bewegungen, zivilgesellschaftlich selbstorganisierte Bildung, Kunst und Solidarität.
-Zerstörung der kulturellen Vielfalt.
-Kultur, die nicht auf Profit ausgerichtet ist, kann abgeschafft werden?
-Soziale Anlaufstellen können abgeschafft werden?
Wir fordern die Stadtregierung auf, Politik für die Menschen dieser Stadt zu machen - nicht für steuerbefreite Konzerne:
Priorisiert soziale Infrastruktur, Basis- und Gegenkultur sowie Projekte, die Menschen zusammenbringen und demokratische Praxis fördern und den Debattenraum schützen. Hört auf, die lebendige Stadt an Investor*innen zu verkaufen und die freie Szene systematisch auszuhungern. Wir müssen uns gemeinsam schützend vor diese gewachsenen Schätze Wiens, wie es auch das Amerlinghaus ist, stellen. Initiativen, die diese Stadt so wertvoll, lebenswert und einzigartig machen.
Wenn Wien sich weiterhin über sein kulturelles Leben definiert, dann ist es die Pflicht der Stadtregierung, dieses Leben zu schützen — finanziell, rechtlich und politisch.
Denn wer Räume zerstört, zerstört auch Netzwerke, Fürsorge und gemeinsame Zukunftsperspektiven.
Das Amerlinghaus bleibt ein offener Ort des Widerstands! Solidarität und Widerstand sind unsere Antwort! Kommt mit uns auf die Straßen und beteiligt euch an den Protesten gegen die Kürzungen.
Mi 10. Dezember ab 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr Löwelstrasse vor der SPÖ Zentrale
MIT Wir Sorgen Gemeinsam (17:00 -19:00) und Crazy Turn von (16:00 - 19:00)
Mi 10. Dezember ab 18.00 Uhr Protestplenum Amerlinghaus in 1070 Wien
Mo 15. Dezember ab 17:00 Uhr Löwelstrasse vor der SPÖ Zentrale
MIT dem Chor Ivana Ferencova The O Zorale! und ab 17:30 Uhr Vortrag Das Matriarchat als Grundbedingung des gelingenden Lebens
Di 16. Dezember ab 17.00 Uhr Große Bündnisdemo Sammelpunkt 'Platz der Menschenrechte' (beim MQ).
MIT SOWISO (Bündnis „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“ SoWi_So), Kulturzentrum Amerlinghaus, Suchthilfe, IG Kultur, Radio Orange, ... genaue Route wird noch bekannt gegeben. Aktuelle Infos auf www.amerlinghaus.at
Mi 17. Dezember ab 18.00 Uhr Protestplenum Amerlinghaus in 1070 Wien
Jede kleine solidarische SPENDE zählt:
Verein Kulturzentrum Spittelberg
IBAN AT551400001510665534
BIC BAWAATWW
Zweck: Spende
>>>>>WERDE VON ZUHAUSE AUS AKTIV - STELLUNGNAHME HIER ABGEBEN:
https://www.wien.gv.at/politik/voranschlagsentwurf-2026
Vor der Beratung durch den Gemeinderat wird der Voranschlagsentwurf der Stadt Wien für das Jahr 2026 im Internet veröffentlicht. Österreichische Staatsbürger*innen mit Hauptwohnsitz in Wien haben von 14. November bis 12. Dezember 2025 die Möglichkeit, zu diesen Entwürfen online Stellungnahmen abzugeben. Diese Stellungnahmen werden protokolliert und sind bei der Beratung über den Voranschlag durch den Gemeinderats zu erwägen. Verwende gerne Teile des oberen Eingangstextes.
KONTAKT
Verein Kulturzentrum Spittelberg
Stiftgasse 8 in 1070 Wien
Telefon: 01 523 64 75, MAIL: info@amerlinghaus.at
Büroöffnungszeiten: Werktags Mo bis Fr 14:00 bis 20:00 – komm vorbei und helfe mit
