STUTHE Get Together 2017

Sonntag, 15.10.2017

Die Sommerpause ist rum! Das neue Semester steht in den Startlöchern! Und wir auch! 
Wir starten das neue Semester mit einem ereignisreichen Sonntagnachmittag, an dem alle herzlich willkommen sind, die die STUTHE wiedersehen wollen oder kennenlernen. Alte Pferdegesichter und vor allem neue sind gern gesehen. 

Euch erwartet ein volles Programm, das Spiele und Essen inkludiert, sowie Info - und rege Ideenaustausch Sessions.

Kommt am Sonntag, 15.10.2017 ins Amerlinghaus in die Galerie um 15:00 und startet mit uns das neue Semester!
Wir freuen uns auf euch!

Eure STUTHE

HuMore - Workshop

mit Matthias Kleinart & Daniela Mitterlehner
21. & 22. Oktober 2017

Du hast dich immer gefragt, was die Geheimnisse von beliebten Kabarettisten sind?

Was ist ihre Magie? Was bringt uns zum Lachen? Kann man das lernen? Wie kann Humor den Alltag positiv beeinflussen? Und was macht gerade deinen Humor so einzigartig? 

Auf der Suche nach Antworten experimentieren wir ein Wochenende lang mit unseren kreativen Ausdrucksmöglichkeiten, nutzen Improvisation als Kreativitätsquelle und beschäftigen uns mit den Techniken der Komik. Dabei lassen wir uns in lockerer Atmosphäre vom Alltag inspirieren, kreieren lustige Texte und spielen witzige Szenen.

Und wo wir gerade so vertraulich unter uns sind, sei eines schon mal verraten: Komisch sein kann jede/r! 

Was bringt es dir?

  • Auseinandersetzung mit den Techniken der Komik
  • Erfahrung im Schreiben und Spielen humorvoller Texte und lustiger Szenen
  • Kreativitäts- und Spontanitätsentfaltung
  • Praktische Tipps und Tricks für ein humorvolles Auftreten (auch im Alltag)
  • Und natürlich jede Menge Spaß :-)

 

Der Workshop wird geleitet von:

Matthias Kleinart (BEd), Kabarettist

  • Eigenes Kabarettprogramm „VIP-TV“
  • Gewinner des Kabarettwettbewerbs „Die Kunstrose“ 2016 (sowohl Jury- als auch Publikumswertung)
  • Finalist der Kabarettwettbewerbe:
    • „Ennser Kleinkunstkartoffel“ 2015 
    • „Goldener Neulingsnagel“ 2014
  • Zertifizierter Theater- und Schauspielpädagoge mit abgeschlossener Lehramtsausbildung
  • Projekte als Regieassistent an der Jungen Burg und im Musischen Zentrum
  • Workshops bei Roland Düringer, Werner Brix, Nadja Maleh, Keith Johnstone (Meister Yoda der Impro)…

 

Daniela Mitterlehner (BEd), Schauspielerin & Kabarettregisseurin

  • Professionelle Schauspielerin
  • Seit 2014: Regisseurin mehrerer Kabarettprogramme
  • Dozentin für Improvisation an der Linzer Film- und Schauspielakademie
  • Assistentin für Komödie an der Int. Sommerakademie für Theater (Graz)
  • Schauspielerin und Autorin des abendfüllenden Komödien-Solos: “Gulasch des Grauens”
  • Co-Autorin mehrerer Komödien und Autorin komischer Bühnentexte
  • Workshops bei Roland Düringer, Werner Brix, Dolores Schmidinger, u.v.m.

 

Preise & Zeiten:

Early Bird: 160,00 (bei Anmeldung und Zahlung bis 31. August 2017)
Normalpreis: 190,00
Ermäßigung für STUTHE-Mitglieder (15%)

Sa, 21.10. und So. 22.10.2017, jeweils 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr mit ca. 1,5 h Pause

Anmeldung: humore@stuthe.com

Mindestteilnehmer/innen-Anzahl: 8

Viewpoints Workshop

'Viewpoints is an open process rather than a closed methodology' Anne Bogart and Tina Landau, 2005.

Es ist ein Performance training, das jedem - nicht nur BühnenkünstlerInnen - Werkzeuge an die Hand gibt, sich in Raum und Zeit mit vollster Aufmerksamkeit des Körpers zu bewegen. Es geht um Achtsamkeit in Raum und Zeit. Es geht ums Erforschen aller Möglichkeiten, an die man jetzt nicht mal denken würde. Was kann man mit und in der Zeit machen? Was kann man mit und in dem Raum machen? Was kann man mit seinem Körper machen?

Es gibt 9 Viewpoints zu untersuchen: Tempo. Dauer. Kinästhetische Antwort. Wiederholung. Form. Gestus. Architektur. Räumliche Beziehungen. Topographie.

In diesem 4-stündigen Workshop werden wir all unseren Fokus auf diese 9 Viewpoints ziehen. Wir werden unseren Horizont erweitern. Wir werden unterschiedliche Techniken anweden von Yoga zu speziellen Spielen um uns körperlich und gedanklich aufzuwärmen. Wir werden improvisieren. agieren & reagieren. dehnen. springen. formen. wiederholen. sehen. bewegen. unseren Instinkten folgen. versuchen. lernen und eine schöne Zeit haben! 

Samstag, 29.07. von 10 - 14 Uhr im Spektakel.

Workshop für 15 TeilnehmerInnen
35€ pro Person
ANMELDUNG ÜBER FACEBOOK-MESSENGER (XPA), wenn ihr sicher kommen wollt.
Auf Englisch und/oder Deutsch, je nach TeilnehmerInnen.

STUTHE SPECIAL: STUTHE Mitglieder bekommen 10€ Rabatt. Übrigens bekommen STUTHE Mitglieder auch noch auf ganz viele andere Events Rabatt. Falls du Interesse hast, Mitglied zu werden, schreib uns eine Nachricht.

Über mich:
Ich heiße Laura. Ich komme aus Hamburg und studiere Theater an der Universität Wien. Ich habe die letzten 5 Jahre als Regieassistentin in Deutschland, Österreich und der Schweiz gearbeitet. Ich bin im Vorstand des Studierenden Theaters Wien -> fb.com/diestuthe und inszeniere selbst mit Nordlicht Theater -> fb.com/nordlichtheater . Ich habe bereits einige Workshops geleitet. Aber das Viewpoints Konzept habe ich erst letztes Jahr, als ich an der Monash Academy of Performing Arts in Melbourne, Australia studiert habe, kennengelernt. Jetzt würd ich gern diese Praxis hier in Wien weitertragen. 

Mehr Infos zu Viewpoints:
https://en.wikipedia.org/wiki/Viewpoints

Caspar Theater mit Kashmir

Diesen Donnerstag gibt es wieder Improtheater zum lachen, weinen, mitwippen und natürlich zum zuschauen. Mit und von der gesschmeidigstens Improgruppe Wiens: Kashmir!

Do, 6.7.2017, 19:30
Café Caspar, Grillparzerstraße 6, 1010 Wien

Eintritt freie Spende

Zum Facebook-Event: hier

Foto: Marcus Diezl

STUTHE Sommerpicknick

Semesterausklang mit Picknick, Spielen und ein bisschen Programm. Wir wollen mit euch zusammen einen schönen Nachmittag verbringen. Gern gesehen sind mitgebrachte Leckerreien, Picknickdecken, Musikinstrumente, Spaß, Sonnencreme, Slacklines, diverse Bälle oder Sachen zum Jonglieren und ganz wichtig Seifenblasen. Ach und natürlich Badesachen.

Wir freuen uns schon auf euer kommen und wenn ihr spontan oder geplant was zum Abendprogramm beitragen wollt, sind wir ur begeistert. Freunde mitbringen erwünscht!
 

WANN: Sonntag | 18.06.2017 ab 15 Uhr
WO: Donauinsel (Nahe U1 Donauinsel) zwischen Wasserspielpaltz und Trainingspark ISW Austria

Infos auf Facebook: hier
Lokation auf Google Maps: hier

U1 Donauinsel richtung Süden, zwischen Wassersplielplatz und Trainingspark ISW

Regained Paradise Lost

_Daten_
Premiere & Premierenfeier am 04.05.2017.
Weitere Aufführungen: 05., 06., 07.05. sowie am 12., 13. UND 14.05.
_Kartenreservierung per PN an Wiener Spielwut_

_Stückbeschreibung_
REGAINED PARADISE LOST by Fabio Zoccola
_Die Zeit spielt heute keine Rolle.
Er war hier, ist hier und wird noch länger hier sein. Er ist nicht der Verlobte deiner heimlichen Flamme und nicht der Schweißgeruch in der U6. Wir reden vom Faschismus. Wer kennt ihn nicht? 

Seit Jahrhunderten wütet, tötet er millionenfach überall auf der Welt und untergräbt, zerfetzt jegliche Anstrengung für ein funktionales menschliches Zusammenleben.
Eine Klinge in der Brust ist ihm ein Messer in der Hand.
Und schneidet man den Kopf ab, wachsen ihm zwei neue.
Er schreit gerade laut wie lange nicht und legt an Stimmen zu. Stimmen, die wie Echos klingen. 

_Wir haben ihn doch schon gehört. 
_Wir haben schon einmal auf ihn gehört.
_Wir wissen es doch alles besser, jetzt.
Trotzdem, dieses Echo.

Mit Regained Paradise Lost schenkt uns FZ ein wütendes, forderndes und vor allem richtig gutes Stück Theater, das hofft, durch Dichtung leeren Echokammern ihren Hall zu nehmen.

_Details_
6 Euro für Studierende
10 Euro Normalpreis
Einlass und Kartenabholung bis 19.30 an jedem Abend
Beginn 20.00


_Kartenreservierung per PN an Wiener Spielwut_

_Facebook Veranstaltung Wiener Spielwut präsentiert _Regained Paradise Lost_

I war so gearn a Rehpinscha

STUTHE-Co Produktion I war so gearn a Rehpinscha

Von und mit Kurt Raubal, präsentiert von den Bogoljubow Prudskis, ist ein Solotheaterstück über Grenzgänger.

Episodengeschichten stellen Opfer- und Tätergeschichten aus der Wiener Vorstadt vor. Schwarzer Humor und Gesellschaftskritik ziehen sich durch Themen wie Berufswelt, Arbeitslosigkeit, Fremdenfeindlichkeit und allerlei Beziehungen. In Prosa, Drama und Lyrik springt Kurt Raubal durch die Bandbreite von Milieustudien aus Wien.

Kartenreservierung // stephanie.gruenberger@stg.jetzt

Und dann gab's keines mehr

24./25. Juni und 01./02. Juli 2016 jeweils um 19:30Uhr im Off-Theater.

Eine mysteriöse Einladung führt zehn Leute auf einer abgelegen Insel zusammen. Doch irgendetwas stimmt nicht. Wieso lässt sich der Gastgeber nicht blicken und kommuniziert nur über einen Plattenspieler? Was verbindet all die Leute hier auf der Insel? Und wieso wird einer nach dem anderen umgebracht?

Vorstellungstermine:
Fr, 24.06.2016 – 19.30Uhr
Sa, 25.06.2016 – 19.30Uhr
Fr, 01.07.2016 – 19:30 Uhr
Sa, 02.07.2016 – 19:30 Uhr

Hier geht's zur Veranstaltung auf Facebook.

Eintritt: 15€/10€ ermäßigt
Kartenreservierungen unter fuereinandtheater@hotmail.com

Es spielen: Karina Würleitner, Carolin Wolter, Melanie Frauendienst, Lukas Pflanzer, Leonora Peuerböck, Tim Paetz, Dagmar Olszewski, Konstantin Kuzmanovski, Aphiwut Thongmusit, Vera Puhalo, Caroline Wedam, Hannah Reiserer

Regie, Produktion: Hannes Hierzegger
Produktionsassistenz: Lynn Abel
Fotos: Isabella Nwaoko

STUTHE Sommerfest 2016

Nach langer Zeit gibt es heuer endlich wieder ein STUTHE Sommerfest! Was, du bist noch nie auf einem gewesen? Dann wird es allerhöchste Zeit! Wir feiern zwei Tage lang, von 17. bis 18. Juni 2016. Location: Volkskundemuseum Wien & Amerlinghaus

Und das erwartet euch alles: Wir starten am 17. Juni im Amerlinghaus mit einem grandiosen Geburtstags-QUICKIE! Unser Open-Stage-Format zum 40sten mal auf der Bühne. Anmeldungen für einen der heiß begehrten 10-15 Minuten Bühnen-Slots jetzt und bis zum 16. Juni an quickie@stuthe.com - mehr Infos dazu hier. Weiter geht es am Samstag, den 18. Juni, ab 14:00 mit verschiedenen Workshops und Musikern. Die STUTHE gilt als Plattform, diesen Charakter unterstreichen wir mit unserem Fest und bieten einen open space, wo Fähigkeiten und Begeisterung getauscht und geteilt werden darf. Du kannst jonglieren? Nimm dir ein paar Bälle/Tücher mit! Bauchrednern? Bester Purzelbaum? Immer her! Gerne auch mit Anmeldung an fest@stuthe.com. Das so entstehende Programm könnt ihr auf Facebook nachlesen.

Damit ihr nicht müde werdet, gibt es natürlich leckeres Essen vor Ort und unsere spitzen Bar-Team wird euch mit Getränken versorgen.

Jede Sparte und jede verrückte Idee ist willkommen - fühlt euch herzlich eingeladen mit uns den Sommer zu feiern!

Programm 17.Juni
AmerlinghausStiftgasse 8, 1070 Wien
20:00 - 22:30

Programm 18.Juni
Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien
14:00 - 22:00

 

Beginn: 20 Uhr

Kaschmir Premiere

Kennt ihr das Gefühl, wenn sich etwas sehr weiches an eure Haut anschmiegt und dann geht plötzlich das Licht an und 6 Personen stehen auf der Bühne. Naja, so oder so ähnlich könnt ihr euch die neue fixe Improgruppe der STUTHE vorstellen, nur vielleicht mit noch mehr sex appeal. We proudly present Kaschmir!

Die erste Vorstellung im Feinwaschgang, findet am 31. Mai statt und wir hoffen ihr erscheint zahlreich!

Dienstag, 31. Mai
Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
Erich Fried Realgymnasium (Festsaal)
Glasergasse 25, 1090 Wien

Eintritt: €9 / €7

Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung.

Die Nashörner

26./27./28. Mai und 5./6./7. Juni 2016 um 20:00
Theater Brett, Münzwardeingasse 2, 1060 Wien.

„Vielleicht sind wir es nach allem, die gerettet werden müssen. Vielleicht sind wir die Anormalen.“

Ein Nashorn rast durch die Stadt. Ein zweites. Viele. Sie scheinen sich in Windeseile zu vermehren. Doch als Behringer herausfindet, dass es nicht ausgebrochene Tiere aus dem Zoo, sondern dass es die Menschen der Stadt selbst sind, die sich zu Nashörnern verwandeln, versucht er im Strudel der Ereignisse Halt zu finden. Was bedeutet diese Veränderung der Gesellschaft? Und wie steht er dazu?

Eugène Ionescos Theaterstück Die Nashörner, das 1959 veröffentlicht wurde, stellt in Form des Absurden Theaters Fragen nach Menschlichkeit, Toleranz und Angst. Was sich damals explizit auf den Nationalsozialismus bezogen hat, lässt sich heut durch die abstrakte Metapher der Nashörner neu auslegen bezogen auf Bewegungen, die derzeit das behütete Europa erschüttern und uns vor die gleichen Fragen stellen.

Nordlicht Theater auf Facebook 
Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung.

Eintritt: 10€, ermäßigt 6€, STUTHE-Mitglieder 5€

Reservierung: nordlichttheater@gmx.at

Es spielen: Florian Matzka, Eva Liedauer, Joscha Steubing, Maximilian Schwarz, Caroline Bass, Helena Klauss, Sven Limprecht, Bernhard Kobler

Regie: Laura Tontsch
Bühne: Cosima Baum
Produktion: Sabrina Gaudlitz
Produktionsassistenz: Sara Trawöger
PR: Wiebke Müller, Julia Notter
Technik: Daniel Saravia

Bel Ami

frei nach Guy de Maupassant
 
10./11./12./13. März 2016 - Einlass 19:30, Beginn 20 Uhr
12. März 2016 Martinée - Einlass 14:30, Beginn 15 Uhr
 
Georges Duroy ist ein junger, mittelloser Mann, der mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Paris zieht. Dort kommt er schon bald mit der haute societé in Berührung, die Bel Ami, ob seines unwiderstehlichen Charmes, mit Freude aufnimmt. Dieser wirkt auch hervorragend bei den gelangweilten Frauen in seinem neuen, edlen Umfeld. Also ergreift er die sich ihm anbietenden Möglichkeiten und benützt rücksichtslos und berechnend seine fast magische Anziehungskraft, um die Erfolgsleiter rasant hochzuklettern. Mit fatalen Folgen für seine Umwelt.

Ein Sozialdrama, weniger fern von der aktuellen Realität, als man gern meinen möchte, frei nach Guy de Maupassant, präsentiert vom Künstlerkollektiv Wiener Spielwut.
 
 

Inszenierung von Wiener Spielwut
 
Theater Brett
Münzwardeingasse 2, 1060 Wien
 
Eintritt: 10 €, ermäßigt 6 €
 
Ticketreservierung:
Facebooknachricht an fb.com/wienerspielwut
 
! Karten, die nicht bis 14.30 (am 12.3.) bzw bis 19.30 abgeholt werden, werden an Gäste der Abendkasse verteilt !

Premierenparty am 10.3. im Anschluss zur Veranstaltung im Klub GRU, 1090 Wien (Friedensbrücke).

! Karten, die nicht bis 14.30 (am 12.3.) bzw bis 19.30 abgeholt werden, werden an Gäste der Abendkasse verteilt !

Premierenparty am 10.3. im Anschluss zur Veranstaltung im Klub GRU, 1090 Wien (Friedensbrücke).

Eine geistreiche Weihnacht

Panoptischau präsentiert eine Theater­produktion von Schülern und Studenten nach Charles Dickens´ „Eine Weihnachtsgeschichte“

Ebenezer Scrooge, ein geiziger Geschäftsmann, der sich nicht für die Menschen sondern nur für seinen Profit interessiert, erlebt die geistreichste Nacht seines Lebens. Gleich mehrere Geister suchen ihn auf und entführen ihn in unterschiedliche Zeiten und alle kommen sie mit der gleichen Botschaft: Er muss sein Leben ändern.

Folgende Vorstellungen freuen sich auf euren Besuch:

29. November 2015 Beginn der Vorstellung: 19Uhr Ort: come2gether Jugendzentrum, Baumgasse 75, 1030 Wien – Premiere mit anschließender Premierenfeier!!

11. Dezember 2015 Beginn der Vorstellung: 19Uhr Ort: come2gether Jugendzentrum, Baumgasse 75, 1030 Wien

12. Dezember 2015 Beginn der Vorstellung: 19Uhr Ort: come2gether Jugendzentrum, Baumgasse 75, 1030 Wien

18. Dezember 2015 Beginn der Vorstellung: 19Uhr Ort: Volkshochschule Stöbergasse, Stöbergasse 11-15, 1050 Wien

Kartenreservierung bitte mit Name, Vorstellungstermin und Kartenanzahl an tickets.panoptischau@gmail.com.

Bitte Name, Anzahl der Karten und Vorstellungsdatum angeben. Die Karten werden, bis 20 Minuten vor der Vorstellung, an der Abendkasse hinterlegt und können dort bezahlt werden. 

Kartenpreise: 8€/5€ erm./4€ Stuthe

Für Schülergruppen gibt es Sonderpreise. Bitte wenden Sie sich per Email an uns, um Informationen zu erhalten.

TDKK 2015 - Tage der künstlerischen Kommunikation

TDKK - Tage der künstlerischen Kommunkation

Die Tage der künstlerischen Kommunikation geht heuer in die zweite Runde! Letztes Jahr noch im kleinen Rahmen als Pilot-Veranstaltung, dreht der TDKK 2 jetzt erst richtig auf. Diese jährlich wiederkehrende Veranstaltungsreihe bringt junge Theater- und Kunstbegeisterte zusammen um Wissen zu teilen, sich zu vernetzen und gemeinsam Kunst zu schaffen.

TDKK auf Facebook
zum Event

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the bald soprano

we flatter. we tease. we make up stories. we post. we update our status. we tweet and chat. we aspire. we hope. we are deceived. we want to be understood! come and see these Smiths and these Martins, or whatever their names are, fight the absurd battle of human communication. can it be won?


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Shows on 11th and 12th September
Musisches Zentrum (Zeltgasse 7, 1080 Wien)
Bar opens 18:00
Performances start at 19:00 (duration approx.1h)
Free/Donation

Reserve your seats by mail: baldsoprano@web.de
or visit us on facebook:https://www.facebook.com/meetthesoprano

Tanztheater Ausbruch

Der getanzte Weg von einer Menge von Einzelgängern über eine Mannschaft von Willenlosen hin zu einer Gemeinschaft von Persönlichkeiten.

"Eine Gruppe von Einzelnen, die nichts miteinander zu tun haben (wollen?) rückt durch äußerem Stress näher zusammen und wird durch gezielte Angriffe zerrissen und in Gruppen gezwängt. Unter den Gruppen setzt sich schließlich eine dominante durch und unterwirft alle anderen. Alle vergessen ihre Eigenständigkeit, alle laufen blind mit. Alle? Nicht ganz: eine, der Freigeist, hat sich rechtzeitig distanziert und beobachtet das Geschehen. Sie ist die einzige, die noch weiß, was Leben und Ich-Sein bedeutet und versucht die Einzelnen der Masse vorsichtig dorthin zurückzuführen."

Unsere Ideen in einem kurzen Stück dargestellt durch Bewegung zu Musik von jungen Tanzbegeisterten.

Termine:
20.06 in der designHalle (Lazarettgürtel 62, 8020 Graz)
28.06 im brick5 (Fünfhausgasse 5, 1150 Wien)
1. Vorstellung: 16:00 | 2. Vorstellung:19:00]

Ticketpreise für Aufführungen im brick5: 8,- | 5,-
Informationen oder Reservierungen via E-Mail.

MAIKEFIR

Donnerstag, 28. Mai
Die Zeit der großen Frühlingsgefüh-hü...HÜLE!! ist da... Und Heuschnupfen. Wie gut, dass wir euch wieder mal in unseren dunklen Keller einladen! Bringt Kekse mit. Wir lieben diesen Shit.


WAS WIR MACHEN:
Improvisationstheater vom Feinsten. Hinkommen, Date mitbringen und Taschentücher für die vielen Freudentränen. Wir werden mit euren Inspirationen Szenen zeigen, die nie geprobt wurden, weil alles aus dem bloßen Moment entsteht. Wir haben also selber keine Ahnung, was passieren wird! Durch den Abend werdet ihr (und wir) von unserem urleiwanden Moderator geführt. Also alles safe.

DIE DETAILS:

Unser Lieblingskeller: AERA in der Gonzagagasse 11 und dann nach uuunten.
Wann, wann, waaann: am Donnerstag den 28. Mai; um 19:30 Einlass um 20:00 geht´s los!

Rezeptkosten: 7,- ermäßigt* | 8.- homöopathischer Vollpreis

* Ermäßigt sind folgende Menschen:

Maikäfer, Streber, Schuhblattler, der Apotheker ihres Vertrauens, deine Mutter, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Allergiker, Zwillinge und Stiere

Leonce & Lena

11.-14. Juni im Theater Brett
Georg Büchners „Leonce und Lena“ erzählt eine Geschichte über zwei Seelen, die versuchen gegen den Strom zu schwimmen. Und doch erkennen sie am Ende, dass sie trotz aller Bemühungen und Rebellion stets dem Strom gefolgt sind. Ausgestattet mit großartiger und herausfordernder Wortakrobatik sollte das Stück schon zu Zeiten Büchners eine scharfe Kritik gegen die Politik darstellen. Und auch in unserer Nordlicht Produktion werden wir diese an den Pranger stellen. Die Kernfrage “Entscheiden wir selber oder wird über uns entschieden?” stellen sich nicht nur Leonce und Lena im Stück, das Team wird sich auch privat mit diesen Fragen beschäftigen.

Gemeinsam mit unserem Support Viva con Agua Wien werden wir versuchen nachzudenken, umzudenken, bewusster zu handeln und Menschen zu bewegen, es uns gleich zu tun.

Nordlicht Theater wird daher auf neue Produkte verzichten und alles selber aus Second Hand Gegenständen und Klamotten bauen, schneidern und basteln. Die Einnahmen werden an NGOs wie unseren Support Viva Con Agua aber auch an lokale Initiativen gespendet, die nachhaltiges, umweltbewusstes Handeln vertreten und repräsentieren.

Facebook
11.-14. Juni
20 Uhr
Theater Brett

8 Frauen

„8 FRAUEN“ – Eine Kriminalkomödie von Robert Thomas
Frankreich in den 50er Jahren. In einer idyllischen, abgelegenen Villa treffen sich die Mitglieder einer Familie, um die Osterfeiertage gemeinsam zu verbringen. Doch da passiert das Unfassbare – das Hausmädchen entdeckt den Hausherren ermordet im Bett. Schnell wird klar: Nur eine der anwesenden Frauen kann die Mörderin sein. Alle haben ein Motiv und jede ihr dunkles Geheimnis. Aber welche der Frauen war zu dieser Tat fähig? 


Kartenreservierung unter:
larissa.dekoekkoek@gmail.com


Shakespeare Crashkurs II

4 Shakespearestücke. Drama, Witz und immer die große Liebe. 41 junge, begeisterte Menschen, die Theater machen wollen. Die zweite Runde SHAKESPEARE CRASHKURS! Wir laden euch ein noch einmal in die schillernde Welt von William E. Shakespeare einzutauchen und möchten euch diesmal „Macbeth“, „Die widerspenstige Zähmung“, „Ende gut Alles gut“ und „Was ihr wollt“ in verkürzter Fassung vorstellen! Mit großartiger musikalischer Unterstützung, kreativen Lichtspiel und Bühnendekoration wird dies ein wundervoller Abend der Kunst.

Sir Andrew: „Ich bin ein echt komischer Typ. Manchmal möchte ich einfach nur Theaterstücke sehen und tanzen gehen.“ (Was ihr wollt)

Lucentio: „Bis ich’s an mir selbst erfahren, Hielt ich es nie für möglich. (..) ich schmacht’, ich brenn’, ich sterbe“ (Die widerspenstige Zähmung)

König: „Mir scheint, es spricht aus dir ein seliger Geist, Ist nur der Kunst, wo nicht dem Wahnsinn eigen“ (Ende gut alles gut)

Hexe: „Juckend sagt mein Daumen mir, etwas Zauberhaftes naht sich hier.“ (Macbeth)

Karten online reservierbar per Nachricht an facebook.com/shakespearecrashkurs

Blumenbärte

IMPROTHEATER!

Pünktlich zur Eisdielensaison erwacht die Bretterwelt aus dem Winterschlaf. Die Bärte sprießen und die Vögel singen da oben.
Wir haben einiges vor mit euch, also raus aus dem Gatsch und kommt mit uns tanzen und frohlocken. Wer sich jetzt noch fragt: "WTF, bitches." war einfach noch nie bei einer unsrer Shows dabei. Aber das können wir ja nun Gott sei Dank ändern. Hier das Facebook-Event!

The place to be: AERA in der Gonzagagasse 11 im Spießerviertel Wiens

Wann ist das denn: am Dienstag* den 17. März; um 19:30 Einlass, um 20:00 geht's los

How much is the fish: 7,- ermäßigt** | 8,- urteurer Vollpreis

*Ooooh ja liebe STUTHE-Menschen, diesen Dienstag wird es keinen Impro-Workshop wie gewohnt im WUK geben. Denn an diesem Tage herrscht Ausnahmezustand! Die glorreichen Leiter selber auf der Bühne! Mit mehr Glittzer! (Und Explosiooon!)

** Ermäßigt sind folgende Menschen:
Kindergartenkinder, Eiskunstläufer, Studenten, Leute die sich beschränkt fühlen oder Beschränkungen haben, Blindenhunde, Blumenmädchen, Jungfrauen und Fische

Bandscheibenvorfall

Der ganz normale Bürowahnsinn– fünf Angestellte, am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn stehend, warten im Vorzimmer des Chefs, um mit ihm ein Gespräch zu führen.
Während des unerträglichen Wartens werden nicht nur eine Unmenge an Kaffee getrunken, Watschn verteilt und Seelenstriptease hingelegt, sondern dem Zuckerschock nahe, auch Kindheitstraumata aufgearbeitet und sexuelle Wünsche formuliert.
Jeder einzelne glaubt von sich, genug Rückgrat zu besitzen, um dem Vorgesetzen auf Augenhöhe entgegentreten zu können und auch mal „Nein“ zu sagen.

Doch wie trainiert man am besten sein Rückgrat?

Mit Gymnastikbällen und Yogamatten wird zumindest versucht, wenn schon nicht die innere Haltung, dann zumindest die äußere zu bewahren oder auch erst zu bekommen. Doch das harte Bandscheibentraining stellt die fünf Angestellten unter ungeahnte Herausforderungen…

Eine Produktion der STUTHE.
Weitere Infos: www.facebook.com/bandscheibenvorfall.wien

Laubschlacht mit Bretterwelt

Endlich wieder Nebel, Regentage und alles so richtig schön grau! Alles? Nein, nicht ganz! Einige vereinzelte Bäume bewerfen Wien mit ihrem bunten Ausfall... Und dann gibt es da noch Bretterwelt! ENDLICH. WIEDER. DA.


Die Frühjahrs- und Herbstwinde haben allerdings einmal ordentlich Bewegung in die Truppe gebracht. Es freuen sich also, erstmals komplett in neuer Konstellation zu sehen:
Gerrgeorg, Löhkers, Mahcrus, Särbriehni, Stehvern uuund Timmner! Moderiert von Flo-Ryan.

Wenn du noch nie in Genuss einer unserer fulminanten Shows gekommen bist, das erwartet dich:

Wir machen Improvisationstheater. Ihr werdet von unserem Moderator durch den Abend geführt, der als einziger weiß, wer welche Spiele mit wem überhaupt spielen wird. Ja richtig: WIR sitzen auf heißen Stühlen und haben genauso wenig Ahnung, was passieren wird, wie ihr! Für manche Szenen werden Regeln erklärt, das Publikum (also DU!) ist gefragt, wenn es um Inspirationen oder andere Inputs geht. Impro entsteht aus der Situation, aus der Atmosphäre und aus der Energie... Wir laden dich ein, Teil davon zu sein!

WANN: Montagabend - 1.12.14
Einlass 19:30 - Beginn 20:00

WO: AREA Gonzagagasse 11, 1010 Wien

WIEVIEL: Vollpreis 7,- / ermäßigt* 6,-


*Studenten, Kinder, Hunde, Senioren, Menschen mit Behinderung, Geburtstagskinder, dein Schwarm (nur, wenn du's gestehst) und jeder, der uns nachher dafür auf einen Drink einlädt.

UEBER FORDERUNG

sozial Experiment Freie Spende
audio visual d' accord?

- KlangRaum verve visage
- sound KonText life (sic!) performance live visual
- mushy media Derniere Finissage

Einlass 18:00
Beginn: ~ 20:30

Dauer in etwa eine Stunde

Am Di, 23.September 2014
im Irrlicht - Arts and Games
Ullmanstraße 51
1150 Wien

Bretterwelt im irrlicht

Arbeit Fernsehen Schlafengehen. Nicht mit uns! Kommt mit ins Puff!

Das Irrlicht ist das neue TheaterLokal, das nun an Stelle eines Bordells steht.
Bretterwelt bespielt am 16. August die neue, freie Kulturbühne im Irrlicht und wer 7€ einstecken hat, darf sogar zuschauen!
Warum sollte das einer machen? Seit bereits mehr als einem Jahr bringt die Bretterwelt des Studierendentheaters neue, vorher
nie gesehene Kreationen der performativen Theaterkunst auf Wiens Kleinkunstbretter.. die die Welt bedeuten.

Integrativ spielt das Publikum keine ausschließlich passive Rolle mehr. Es bestimmt was passiert, somit ist es mit"Schuld" am improvisierten Stück Theater und darf sich im besten Fall auch selbst bejubeln. Wenn es denn die Sache gut macht.
Bretterwelt. Improvisationstheater von der Stuthe.

"Impruv im Puff"
Irrlicht - Arts and Games
Ullmannstraße 51, 1150 Wien
Samstag, 16.08.2014
19:30

Hier geht's zur Facebook-Veranstaltung

photo by: irrlicht - Arts and Games

Tag der künstlerischen Kommunikation

Theater - Workshops - Tanz - Musik - Impro - Networking - Konzerte - Freies Kunstschaffen

7. Juni 2014 ab 14 Uhr
Brick-5 Fünfhausgasse 5, 1150 Wien

Der Tag der künstlerischen Kommunikation ist Start und Pilot-Veranstaltung einer jährlichen Veranstaltungsreihe bei der sich Kunst-, Kultur- und vor allem Theaterbegeisterte treffen, kennenlernen und vernetzen können. Die Veranstaltung bietet über einen gesamten Tag ein dichtes und abwechslungsreiches Programm an in dem es vor allem um freies Kunstschaffen geht.


Tagesprogramm

Flex Impro ca. 15:00 - 17:00

Offenes Impro-Theaterspielen. Jeder kann mitmachen. Egal ob Neuling oder alter Hase.

Offstage Bühnen-Workshop ca. 15:00 - 19:00

Arbeiten mit aktueller Licht- und Projektionstechnik, Mediensteuerung und Materialien. Gemeinsam wird eine Bühnenshow gestaltet und eingerichtet.
Begrenzte Teilnehmerzahl: anmeldung@stuthe.com

Open Jam ca. 14:30 - 18:00

Akkustische Geschichten erschaffen und Klangbilder malen. Klangwelten aus dem Augenblick.

Film/Video ca. 15:00 - 22:00

Wie fängt man die Momente einer Veranstalltung geschickt auf Video ein. Vom Konzept bis zur Kamera. Ein Team dokumentiert die Veranstaltung und du kannst dabei sein.

Open Performances ca. 14:00 - 22:00

Es kann alles passiern. Man weiß niemals wann und wo.

Spontane interaktive Schreibwerkstatt ca. 14:00 - 22:00

Alles oder Nichts.


Abendprogramm

Quickie Open Stage ca. 18:00 - 18:20

Theater, Performance, Tanz, Musik, Lesung, Improvisationen, kurz: alle Arten von Live-Performances sind willkommen. Jeder und Jedem werden 10 Minuten Bühnenzeit eingeräumt.

Freilos Improvisiertes Theater ca. 18:20 - 18:40

Freilos kreiert Bilder und Geschichten die im Moment entstehen. Nichts ist dabei geplant, alles geschieht im Augenblick.

Bretterwelt Performance ca. 19:20 - 19:40

Shakespeare Crashkurs ca. 20:00 - 21:20

Auszüge aus dem ‘Shakespeare Crashkurs’ für alle Shakespeare Liebhaber, Fanatiker und Ahnungslose.

Konzert: anders ca. 21:00 - 21:30

Anders. exaltierte Show, die einmal nah am Wasser, mal auf einem Kabarett-Brett gebaut wird, garantiert Dank Unterstützung seines Ebenbildes in Handpuppenformat "Little Anders." und eines Plüsch-Meerschweinchens, Erlebnisse voller Energie und Emotionen.

Beatboxer, DJ & Dancefloor ab ca. 22:00

Unterhalte dich mit den Künstlern und lerne neue Leute kennen. Für Musik, Projektionen und Drinks ist gesorgt.


Weitere Programmpunkte auf

www.facebook.com/tagderkuenstlerischenkommunikation


TEAM


Organisation: Martin Bogisch, Sabrina Bühn, Soeren Keup, Reiner Kienböck, Vanessa Milchrahm, Daniel Saravia, Marcus Saravia, Lisa Maier

Öffentlichkeitsarbeit: Laura Hedbawny

Mit Unerstützung durch Freilos: Agnes Blumenschein, Andreas Fecher, Max Glatz, Florian Krammer, Hanna Leuchs, Susanne Schramm und das Maidcafé Vienna - Sandro Böhm und Nicole Zeiner. 

 TDKK auf Facebook

Das Testament des Hundes

ein brasilianisches Schauspiel von Ariano Suassuna

 

Die beiden Landarbeiter Grille und Chic müssen im Auftrag ihres Auftraggebers, dem Bäcker, den Pater davon überzeugen, den kranken Hund der Bäckersfrau zu segnen. Dieser weigert sich jedoch, sodass der Hund schließlich stirbt. Um den Pater dazu zu bewegen, dem Hund nun ein christliches Begräbnis zu gewähren, erfindet Grille ein Testament, in welchem auch der Pater begünstigt würde. Auch dem Bischof, welcher Einwände gegen das Begräbnis erhebt, verspricht Grille einen Teil des Hundevermächtnisses und zieht somit dem Bäcker und seiner Frau das Geld aus der Tasche. Hinter Grilles Intrigen steckt die Rache an der ungerechten Behandlung durch seine Arbeitgeber. Grilles Pläne scheinen gerade aufzugehen, als plötzlich der berüchtigte Räuberhauptmann Severino in der Stadt auftaucht und sowohl die geistlichen, als auch die Bäckersleute und ihre Angestellten bedrohen…

Die Komödie beschäftigt sich mit Armut und Korruption, aber auch damit, wie man mit wenig Besitz über die Runden kommt. Jeder der Zeit und Lust hat, gerade jetzt zur WM-Zeit, sich ein wenig von der brasilianischen Kultur berieseln zu lassen und einen kritischen Einblick in die brasilianischen Zustände zu bekommen, ist herzlich eingeladen!

MIT: Henrietta Isabell Sophie Rauth, Josefine Reich, Nina Eichberger, Andrea Hanna, Susanne Legerer, Barbara Wijnants, Rosanna Ruo, Elena Maria Müller und Verena Haas

Regie: Camilla Ferraz/ Regieassistenz: Cathrin Landgraf/ Dramaturgie: Nina Kühne, Tania Kühne/ Produktion: Sarah Emler/ Prduktionsassistenz: Sophia Pehlke, Pia Wiesauer/ Öffentlichkeitsarbeit: Anna Martic

VORSTELLUNGEN
19.06/ 20.06 und 22.06.2014 im Rampenlich, Wien, Mitterberggasse 15.

KARTEN:
10€/7€

Kartenreservierungen an: dastestamentdeshundes@gmail.com

 Das Testament des Hundes auf Facebook.
Die Facebook-Veranstaltung

i sing the body electric

Premier date: 14th May 2014

I Sing The Body Electric is a music theatre piece which celebrates the velocity of life and death. It follows our protagonist from birth to death, with the energy and spirit of  life grasped, grappled with and victoriously lived from birth til the end, in whatever way that may mean. I Sing The Body Electric is a musically improvised music theatre piece, in association with SNIM (the Spontaneous Network for Improvised Music) and Stuthe. Written and directed by Claire Blake, with music direction by Hannes Dufek. It will premier in May 2014 at Moë, Vienna and will travel to London in August 2014, to be part of a festival.


MAY 14th, 18th & 24th
20:00
Moë (Thelemangasse 4/1-3)
1170 Wien
8€/13€

 

i. s.i.n.g. t.h.e. b.o.d.y. e.l.e.c.t.r.i.c. auf Facebook
http://istbemusiktheater.wordpress.com/2014/04/17/20/

Written and Directed by
Claire Blake

Crew

Adapted text from Charles Bukowski – Claire Blake

Musical Direction – Hannes Dufek

Technical Direction – Stephan Werner

Assistant Director – Steffi Günther

Costume Design – Claire Blake

Props and Set – Claire Blake, Steffi Günther and Katrin Hupf

Lighting Design – Stephan Werner

Projection Filming and Design – Jan Müller

Technicians – Martin Bogisch, Daniel Saravia and Marcus Saravia

Stuthe SupportSoeren Frithjof Keup, Sabrina Bühn

Sound Design – Michael Zacherl

In collaboration with Spontanes Netzwerk für improvisierte Musik (snim)

 

Musicians

Piano - Manon Bancsich

Toy Piano - Gloria Damijan

Recorder - Gobi Drab

Cello - Réka Kutas

Electric Guitar - Lukas Thöni

Live Electronics - Michael Zacherl

 

Cast

A – Werner Kitzmüller

The Soul – Jonas Bente

E – Christina Schrerrer

 

Woman in Projection – Sophie Prusa

 

Chorus

Michaela Hinterleitner

Sabine Huber

Andrea Jünger

Isabella Schwerer

Maria Trimmel

Simon Usaty

 

A Stuthe Production

 

Hirnwaschtag

Die Tage werden länger und heller. Unter den angelagerten Staubschichten des Alltagstrotts sind wir kaum mehr kenntlich. Es knirscht im Getriebe und es wird höchste Zeit für den großen Frühjahrsputz!

Eure geliebte Bretterwelt wird euch dabei helfen - denn wir fangen mit dem wichtigsten an: Kehraus im Oberstübchen und ab damit in die Gehirnwäscherei! Und wenn dann alles blankgeputzt und weißgespachtelt ist, dann, ja dann geht es erst richtig los ... Improvisationstheater in seiner Reinform.

Seid also sicher auch noch rechtzeitig Tickets zu bekommen für diesen Hirnwaschtag supreme. Zum lächerlichen Preis von nur 7 Euronen (6,- in der Ermäßigungsgrauzone)!

WANN: Am Donnerstag, den 27. März im U.S.W. (Laudongasse)

Einlass: 19:30
Beginn: 20:00

WIEVIEL: Vollpreis 7,- | Ermäßigt 6,- für Studenten, Schauspieler, Vogelfreie, Brotlose, Menschen mit Einschränkungen, Schwammhalter, Wassermänner, Waagen und Krebse.

Shampoo wird nicht gestellt und ist mitzubringen.

Hier geht's zum Facebook Event.

Shakespeare Crashkurs

Aufführungen noch 2., 3. & 4. Mai!

Aufgeführt werden einige ausgewählte Stücke von William Shakespeare: Othello, Romeo und Julia, Viel Lärm um Nichts und Sommernachtstraum. Diese wurden auf die wichtigsten Schlüsselszenen gekürzt und werden von einem Erzähler sowie verschiedenen MusikerInnen (Geige, Klavier, Sängerin, Harfe, Gitarre, Geige) vervollständigt. Im Hintergrund agieren zudem einige Studierende im Bereich Organisation, Dramaturgie und Stage Management.  Der ganze Abend soll ein ’’Crashkurs’’ für Shakespeare Unwissende, Shakespeare LiebhaberInnen und die, die es noch werden wollen, sein. Außerdem wird auf die Aktualität der verschiedenen Themen in Shakespeares Stücken in der heutigen Zeit hingewiesen.


Sommernachtstraum spiegelt die auftretenden Konflikte der Liebe wider, vor allem daraus resultierende Unsicherheit der Betroffenen und das Spiel, das die Liebe umrankt und auch heute ein wichtiges Element in den zwischenmenschlichen Beziehungen ist. Außerdem thematisiert der Sommernachtstraum den Schmerz, den man erfahren muss, wenn eine Person aus dem engen Umfeld in den gleichen Menschen verliebt ist und wie man am Ende trotz aller Schwierigkeiten, die richtige Person findet.


Othello dagegen zeigt einen anderen Aspekt der Liebe, um einiges düsterer und bedrohender. Es handelt von der Eifersucht und wie sie einen Menschen komplett irrational machen kann. Dies kann wie auch im Stück, im realen Leben zum Tod führen. Auch die Andersartigkeit Othellos ist ein elementarer Bestandteil in Shakespeares Stück und hat natürlich eine besondere Aktualität in der heutigen Zeit, in der Multikulturalität immer prominenter wird. Dafür haben wir einen Schauspieler einer anderen Kultur und anderen Sprache um auf die Integration und Interkulturalität hinzuweisen.


Viel Lärm um Nichts symbolisiert den Stolz vieler Individuen, der der Liebe oft im Weg steht. Zusätzlich geht es um den Verlust des Vertrauens und wie zwei unterschiedliche Frauencharaktere ( schwach/stark) mit Vertrauensverlust und Betrug umgehen.


Romeo und Julia wird oft als die schönste Liebesgeschichte betitelt, vielleicht weil für viele diese leidenschaftliche, ungestüme Liebe, die Romeo und Julia verbindet, ein mysteriöses Rätsel ist. Wie diese Leidenschaft und tiefe Liebe entstehen konnte, wollen wir besonders aufzeigen, um den daraus resultierenden Tod nachvollziehbar zu machen. Ein anderes wichtiges Thema in Romeo und Julia wäre auch die Feindschaften beider Familien, eine Feindschaft, die sich im heutigen Zeitalter oft in Bandenkriegen oder Konflikten verschiedener Kulturkreisen wiederfinden lässt.

Shakespeare Crashkurs Flyer

Premiere: 30. April 2014

Weitere Vorstellungen: 1., 2., 3., und 4. Mai 2014

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Sponsoren

       Cash 4 Culture     ÖH 

    

 

 

Kasimir und Karoline

Wir wissen, was wir nicht wollen. Was wir wollen, wissen wir nicht.

Das Schicksal unserer Generation scheint die ständige Suche nach einem Sinn in einer immer unüberschaubarer werdenden Welt zu sein. Wir arbeiten, studieren, meditieren und schonen die Umwelt, im festen Glauben, das Glück sei in greifbarer Nähe und es liege nur in unserem eigenen Ermessen, es endlich zu ergreifen.

Wir hinterfragen alles, wir fühlen uns kritisch und es bereitet uns Freude, dass wir den anderen die Erkenntnis voraus haben, dass in der Welt doch alles nur von Geld und geschicktem Marketing abhängt. Wir wissen, was wir nicht wollen. Was wir wollen, wissen wir nicht. Aber wir wollen noch was. Man sucht nach Sicherheit, nach dem Beständigen, nach dem Ausweg aus der Überforderung, die zum Lebensgefühl geworden ist. Erfolg scheint das Mittel der Wahl zu sein. Wer scheitert, wem plötzlich klar wird, dass diese Sicherheit nur eine Illusion war, der verliert die Orientierung, verliert den Halt - und muss sich selbst neu erfinden.

„Und die Liebe höret nimmer auf.“ Oder eben doch. Und dann sitzt man da und fragt sich, wo denn eigentlich die Ideale hin sind, die doch immer da waren, in einem Winkel der Seele. Da war doch was, oder? Was bleibt, wenn die Beziehung scheitert?

Das Scheitern hat in Horvaths Stück jeden Glanz verloren, die Figuren sind weder verkannt noch verhindert, sie ertränken ihre Einsamkeit in Ablenkung und reichlich Alkohol, sind permanent überfordert, hetzen orientierungslos von Vergnügen zu Vergnügen, versuchen, das Glück am Schopf zu packen und stehen am Ende mit leeren Händen da. Doch die Sehnsucht bleibt und wird zur treibenden Kraft.
„Es geht immer besser. Immer besser.“

facebook.com/kasimirkaroline

 

Weihnachten im Keller

Die staubfunkelnde Welt der Bühnenböden Wiens entführt uns dieses mal in den 12ten Bezirk Wiens. Macht mit uns eine Reise! Welche Geister der letzten Weihnacht werden uns im finstern Keller des Café Leopoldi begegnen? Katzi-Moderator Florian Freilos von unserer letzten Show wird jedenfalls mit von der Partie sein.
Als ersten gang gibt es Akapella-Überraschungsgäste vom Feinsten Staubzucker. Und auch die Spielenden machen sich schon Lamettafertig: Lukas Neukirchner,Georg RauberJennx GuironnessMarcus Hauser und Sabrina Bühn!

Das wird keine stille Nacht!


WO: Café Leopoldi | Ruckergasse 52 | 1120 Wien | im Keller 

WANN: Einlass 19:30 | Vorband 19:40 | Improshow 20:00

WIEVIEL: Vollpreis 7,- | Ermäßigt 6,- für Studenten, Schauspieler, Verkleidete, Brotlose, Menschen mit Behinderung, Senioren, dein Date, Geburtstagskinder, Jungfrauen, Löwen & Skorpione

Workshop: Atmung - Sprache - Körpersprache

Für einen Monat zwei mal wöchentlich ab Dienstag 17. 10.!

Ob man sich im Freundeskreis unterhält, ob man ein Vorstellungsgespräch hat, vor einem kleineren oder auch größeren Auditorium sprechen soll oder ob man eine Führungs-position anstrebt: wichtig ist, dass man mit Stimme und Sprache, Gestik und Körpersprache vermitteln kann, was man vermitteln will, dass man präsent ist und die Aufmerksamkeit mit Lockerheit und Selbstbewusstsein auf sich ziehen kann. Dazu ist die richtige Atmung und damit der Einsatz der Sprache sowie der entsprechende Bewegungsablauf, die Körpersprache, erforderlich. Diese Fähigkeiten werden in dem über vier Wochen gehenden Workshop vermittelt und erprobt.
 
Inhalt
Im Workshop werden die Grundlagen der Ausdrucksbereiche wie Atmung, Entspannung, Lockerung, Stretching, Bewegungsformen (offen, geschlossen, kreisförmig, gerade, explosiv) ebenso behandelt, wie die Entwicklung und Nutzung der Stimme (Laut- und Stimmbildung, Erkundung des Stimmapparats, Sprechweise, Lautstärke der Sprache), die aktive Nutzung von Körper (Bewegungsübungen) und Stimme und damit die Fähigkeit zur Kommunikation mit Körper und Stimme.
 
Zielgruppe
Alle, die ihre Persönlichkeit stärken und ihre Ausdrucksfähigkeiten einsetzen wollen.
 
Leitung
Marco Antonio Otoya, geb. in Lima/Peru, Studium an der Pontificia Universidad Católica del Perú; Schauspieler, Regisseur, Dozent für Schauspiel und Kreativität an renommierten Universitäten. Ständiger Wohnsitz in Wien.
 
Dauer                        
4 Wochen / 2 mal 2 Stunden pro Woche / Insgesamt 16 Stunden
 
Termine                     
Dienstag 17. 10. / Mittwoch 18. 10. / Dienstag 24. 10. / Mittwoch 25. 10. / Dienstag 7. 11. / Mittwoch 8. 11. / Dienstag 14.11. / Mittwoch 15.11. 2017 jeweils von  17 bis 19 Uhr
 
Kosten
 140,--
 
Anmeldung und Auskunft
iTi  Internationales Theater Institut der UNESCO – Centrum Österreich
1090 Wien, Türkenstraße 19
office@iti-arte.at
Telefon: o1 319 47 00
www.iti-arte.at

Kashmir Improvisiert wieder

Wir spielen wieder improvisiert und hochmotiviert...

Kennt ihr das Gefühl, wenn sich etwas sehr weiches an eure Haut anschmiegt und dann geht plötzlich das Licht an und 6 Personen stehen auf der Bühne. Naja, so oder so ähnlich könnt ihr euch die neue fixe Improgruppe der STUTHE vorstellen, nur vielleicht mit noch mehr sex appeal. We proudly present Kaschmir!

01.07.2016
19.30 Uhr
Erich Fried Gymnasium, Glasergasse 25, 1090 Wien

wEG Mit dER wELT

WEG mit der Welt ist ein philosurd, ein absuphilo Stück auf Brettern. Ich würde es also übersetzen als absurdes philosophisches Theater. Keiner geht zum Lachyoga oder betrügt seinen Hund. Es gibt nicht einmal einen Erdhaufen mit einer eingegrabenen Frau darin, die einen Schirm hält und die sich um ihren Mann sorgt, der auf der anderen Seite des Hügels, vielleicht mit dem Kopf voran ins Loch hineingewurschtelt ist und deswegen keinen Laut mehr von sich geben kann. Glückliche Tage hat man ja nicht immer, nicht wahr?

Ermäßigung für STUTHE Mitglieder an der Kassa.

Mehr Infos: www.stephaniegruenberger.jetzt
Facebook: www.facebook.com/wegmitderwelt

 

Offstage-Workshop

Der Termin für unseren Workshop ist gefunden.

Für Team Mitglieder der kommenden Produktionen und interessierte veranstalten wir einen kleinen Technik-Workshop, bei dem sich alles um Bühnenlicht und Medieneinspielungen dreht. Die Themen und Inhalte richten sich nach euren Interessen - in Theorie und Praxis richten wir eine Bühne ein. 

Inhalt ist gemeinsames, praxisorientiertes Erfahren von HowTo's aus Teilen folgender Bereiche: 

Einfache Lichtsetups
Scheinwerfer, Haken, Sicherheit, Strom, Verkabelung, Rigging, Dimmer, Mischpulte, ...

Licht-Bühnengestaltung
Gestaltung mit Farben, Materialien, Effektgeräten, Schatten, Licht-Requisiten, ...

Projektionen
Beamer, Verkabelung, Setup, Sicherung, Player, Software, ...

Videosteuerung
Player, Software, Verzerrung, Mapping, Bildbearbeitung, Effekte, ...

Spezielles
Live-Video, Sensoren, Echtzeit-Mapping, Greenbox, Infrarot, ...


Der Workshop findet am 28.3.2015 statt.

Fragen, Anmeldungen, etc. bitte an offstage@stuthe.com!

 

Die Beautyqueen von Leenane


Ein Stück von Martin McDonagh
(Wiederaufnahme)

Eine Produktion des nicht.THEATER Ensemble

Das nicht.THEATER Ensemble inszeniert, anlässlich seines zweijährigen Bestehens, die Erfolgsproduktion „Die Beautyqueen von Leenane“ im DSCHUNGEL Wien neu.

Eine Geschichte voller Skurrilität aus dem Westen Irlands mit einem Humor, so schwarz, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Die irische Tristesse und Aberwitzigkeit treiben Maureen Folan auf ihrem kleinen Hügel in Leenane immer tiefer in die Verzweiflung. Draußen die Hühner in schlammigen Pfützen – drinnen in der Hütte die alte, garstige Mutter, die einfach nicht sterben will. Ein Mann muss her – doch diesen Plan hat Maureen ohne ihre intrigante und perfide Mutter gemacht.

Diese Inszenierung verschafft Eintritt in einen entstellten, aber dennoch intimen familiären Raum, dessen Atmosphäre von jahrelanger Missgunst und seelischer Grausamkeit vergoren wurde. Dabei überschlägt sich die Handlung. Ständig werden neue Fragen aufgeworfen, die zwar Antworten, aber keine Lösungen bringen, denn in den Reden der Menschen ist längst nicht mehr klar, was Wahrheit und was Lüge ist.

Die „Beautyqueen von Leenane” ist ein Stück, in dem alles bereits einen Makel hat, in dem selbst die guten Dinge keinen angenehmen Schauer mehr mit sich bringen und jeder Blick auf Flecken
fällt.

Die Produktion, die vom Wiener Literaturwissenschaftler Prof. Werner Huber als „beste deutschsprachige McDonagh Inszenierung“ gefeiert wurde, wird nach zwei Jahren mit großteils neuer Besetzung neu bearbeitet und unter anderem beim 1. internationalen Martin McDonagh Festival des „Theaters uMosta“ in Perm, als österreichischer Beitrag gezeigt.

mit: Aleksandra Corovic, Sabine Herget, Philipp Stix und Eugen Knecht

Regie: Rieke Süßkow | Bühne: Felix Huber | Assistenz: Raffaela Schöbitz


Wien-Premiere ist am 30. September im DSCHUNGEL Wien.

Weitere Termine am 2., 3. und 4. Oktober!

Reservierungen sind möglich unter tickets@dschungelwien.at
oder Telefonisch unter +43.1.522 07 20 20

stEFFIE

Querbildung und Lernexperiment?
Auf zu stEFFIE!
In 3 Wochen ist es soweit: Wiens erstes Festival für innovative Bildung stEFFIE hat Premiere!

Vom 26. bis 28. September 2014 heißt stEFFIE Wissenshungrige, Querdenker und Neugierige (14+) mit Tatendrang, Experimentierfreude und Mut zum Scheitern willkommen.

Über 40 Initiativen und Personen zeigen 2,5 Tage lang anhand von über 50 Workshops, Erlebnisstationen und Vorträgen ihre Vision von Lehren und Lernen. stEFFIE ermöglicht sowohl Jugendlichen und Bildungsinteressierten sich ein Bild von der aktuellen Bildungsbewegung zu verschaffen, wie auch Bildungsakteuren an die Öffentlichkeit zu treten und sich zu vernetzen.

stEFFIE bietet Hands-on Workshops zu Design Thinking, gewaltfreier Kommunikation, selbstorganisiertem Sprachenlernen und vielem mehr. Jugendliche entdecken ihre Talente und gestalten Lernvideos. Erwachsene testen Filmvermittlung und Gamification für den Unterricht. Beim Mentorsdating erzählen Designer Phillip Blume, Unternehmer Michael Swoboda, Coach Nicole Beck oder der selbstständige Spielentwickler Lino Kleingarn im persönlichen Gespräch wie sie wurden was sie sind. Mit dabei sind auch Deutschlands berühmtester Studienabbrecher Ben Paul und der 19 jährige Unternehmer Rustem Akishbekov.

Zwischen den Workshops ist Zeit zum Kennenlernen in ungewöhnlichem Rahmen, Diskutieren in einem interaktiven Format und zum gemeinsamen Frühstücken. Und wie es sich für ein Festival gehört, dürfen auch Parties nicht fehlen.

Erwartet werden 400 bis 600 bildungsbegeisterte Besucher. stEFFIE findet von 26.-28.09.2014 in der Vienna Business School (Schönborngasse 3-5, 1080 Wien) statt. Tickets, das Programm und weitere Informationen gibt es ab sofort auf unserer Homepage. Updates können auf unserer Facebook Seite und unseren Newsletter erhalten werden.

Zum stEFFIE Programm 2014 

Unterstützt von der Stuthe-Offstage.

Stuthe 2013 - Ein Rückblick

Ein ereignisreiches Jahr haben wir hinter uns gebracht. Vier Produktionen, zahlreiche Kooperationen, sieben Impro-Auftritte unserer Fix-Gruppe "Bretterwelt", sechs Stuthe-"Quickies", ein mal wöchentlich Flex-Impro (selbst in der studienfreien Zeit), ein mal wöchentlich Stuthe-Frühstück und unzählige Treffen zum Besprechen, Planen und Visionieren (Stuthe-, Pr-, Orga-, Offstage-, Vorstands-, Produktions-Treffen, Impro-Intensiv-Wochenenden, Klausur, Generalversammlungen).

Hier ein kleiner Überblick über unsere Aktivitäten 2013.


Stella

7., 8., und 9. März 2013 im Kunstraum Sonnensegel

StellaStella

 

Protect Me

9.,10. und 11. Mai 2013 im Stilwerk Wien

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Richard2
29., 30., 31. Mai, so wie 1. Juni 2013 im Flansch:Werk
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Bunbury

9.,13.,14. & 16. Juni im Palais Kabelwerk

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Monty Python Tribute Abend

10. und 13. Oktober im Café Tachles

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Impro-Auftritte von Bretterwelt

17.3.,16.4.,21.5.,18.6.,6.10.,11.11,17.12. (TÜWI, KLAMOTTA, Weberknecht, Café Siebenstern, Café Leopoldi)

bretterweltbretterwelt

 

Quickie
22.3.,26.4.,24.5,28.6.,25.11.,20.12. im Lokativ

quickie2013quickie2013

Zu alle dem dem gab es noch eine Kooperation mit UTV, einen Türkei-Austausch im Rahmen eines EU-Projekts im September, eine Kooperation mit dem Kulturverein MIK, mit dem wir uns das Flansch:Werk geteilt hatten und es hat sich ein Förderverein der Stuthe formiert (Sattelfest). Auch eine Menge struktureller Änderungen und Anpassungen dürfen nicht unerwähnt bleiben.

 

Danke an alle die 2013 kreativ und tatkräftig an Projekten und ihrem Zustandekommen mitgeholfen haben!

Vielen Dank auch den engagierten Neuzugängen, die uns im letzten Jahr als Aktive oder Mitglieder bereichert haben. Bedanken wollen wir uns aber auch bei allen Abgängen, die die große weite Welt gerufen hat und die sich in den vergangenen Jahren, mit teils unsagbarer Aufopferung in der Stuthe engagiert haben.

Weiterer Dank gebührt allen Kooperationen (Stella, Und dann wirst du getrunken..., Der Erreger, Expeditionen in Urwälder des Alleinseins, Der Häßliche, Ein Sommernachtstraum, u.v.m.) die uns dieses Jahr begleitet haben.

Wir freuen uns auf ein Jahr 2014 voll spannender und bewegender Projekte mit euch! Danke an Euch! Let's rock 2014!

 

Bretterwelt Lei Lei

Der Verein Stuthe bringt euch improvisiertes Theater, spontan erfunden. In ständiger Kooperation mit dem Publikum spielt die Bretterwelt für das Publikum, zum Publikum und trotz Publikum, was auch immer gerade in den Sinn kommt. Obwohl Fasching ist, verkleiden sich die Akteure nicht von Anfang an, schlüpfen aber im Minutentakt in neue Rollen, das ist doch auch schon mal was.

Montag den 11.11.13 (wann sonst?)
Einlass 19:30

7stern (Siebensterngasse 31, 1070 Wien)
Eintritt: 7,-/6,-

Zweite Wiener Spontanitätstage

Festival für Improvisationstheater

 

Beschreibung

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr starten wir heuer in die 2. Runde. Mit den Spontantitätstagen schaffen wir eine Plattform, wo sich Impro-Gruppen aus Wien und Umgebung kennenlernen, austauschen, vernetzen und miteinander spielen können, so dass jede/r einen Einblick in die Vielfalt der Impro-Szene mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen und Blickwinkel auf die Praxis des Impro-Theaters erhalten kann. 3 Tage arbeiten 9 Gruppen miteinander und zeigen sich am letzten Tag auf der Bühne.
Willst auch du den Sprung ins Unbekannte wagen oder hast sogar schon mal Impro gespielt? Hier haben wir auch etwas für dich!

2. Oktober // WORKSHOP BEGINNER
3. Oktober // WORKSHOP ADVANCED

jeweils 18-21h in der Lichtfabrik (Sparkassaplatz 3, 1150 Wien)
Open for all! Anmeldung: kontakt@spontitage.at

6. Oktober // IMPRO MASH (Show)
20h im Weberknecht (Lerchenfelder Gürtel 47-49, 1160 Wien)
Seid dabei, wenn 9 Improgruppen - 12 vor Fuchs, artig, Fette Christa, Freilos, First lower Austrian Impro Combo, Quintessenz, STUTHE Impro, Stockwerk, und X-O zusammen die Bühne für euch rocken!

Monty Python Tribute Abend

Ein bunt durcheinander gewirbeltes Potpourri aus verschiedenen Sketchen und Songs der legendären britischen Komiker-Gruppe. Wie bei den Pythons üblich, spielen Konventionen, Geschlechter und Sinnhaftigkeit eine eher untergeordnete Rolle und es steht vor allem der Spaß am Bizarren und Unerwartetem im Vordergrund. Gespeist wird das Alles aus dem unerschöpflichen Fundus, welchen Monty Python durch unzählige TV-Sendungen, Bühnenauftritte und Kinofilme angesammelt haben.



10. und 13. Oktober
19 Uhr
Café Tachles
Karmeliter Platz 1, 1020 Wien
Eintritt: freie Spende

Regie: Andreas Müllauer

Cast: Irene Diwiak, Daniela Mitterlehner, Connie Panzenböck, Andreas Müllauer

Produktion: Lena Steiner, Rainer Kienböck

Ein Sommernachtstraum

(von William Shakespeare, Regie: Colleen Rae Holmes)

Das junge Ensemble präsentiert Shakespeares spritzigste Komödie in der zeitlosen Regie Colleen Rae Holmes. Wir werden in phantastische Welten entführt, in denen Liebhaber großer Emotionen und subtilen Humors gleichermaßen auf ihre Rechnung kommen. Ob im Feenreich, am Hof des Herzogs von Athen oder im Milieu tollpatschiger Handwerker – die Probleme sind einander erstaunlich ähnlich.
Shakespeares fulminanter Balanceakt verbindet verschiedene Realitäten auf unnachahmliche Art und hält den Liebenden aller Altersklassen und Lebenssituationen einen bezaubernden Spiegel vor. 

Es spielen unter anderem:

Helena Ruby Leaves — Hermia Danielle Elfaye — Demetrius David Ketter— Oberon Stefan Ried — Titania Theresia Gabriel — Puck Daniel Tanzberger — Zettel Klaus Kubo — Squenz / Egeus Peter Buchecker — Theseus Christian Schiesser — Hippolyta Brigitte Winter

Regie/ Bühnenbild/ Kostüm: Colleen Rae Holmes — Choreographie: Danielle Elfaye — Musik: Marcus Josef Weiss — Lichtdesign: Clara Zeiszl

Expeditionen in Urwälder des Alleinseins

Premiere 20. September 201319:00
21., 22. & 25., 26., 27., 28. 09. jeweils 19:00
Palais Kabelwerk


Beschreibung

„Expeditionen in Urwälder des Alleinseins“ ist, frei inspiriert von Thomas Bernhards gleich lautender Formulierung aus dem Roman Frost, eine theatrale Untersuchung des Phänomens des Alleinseins in der heutigen Zeit.

Eine Expedition als Versuch unabhängig zurecht zu kommen, endet mit einer einschneidenden Erkenntnis – Der eigenen Einsamkeit, die verborgen darauf lauert sich wie ein wildes Tier an den Innenwänden des Selbst festzubeißen, entgeht man nicht.

Die ZuschauerInnen werden zu stillen BeobachterInnen, die sich ihren Weg durch ein Labyrinth aus neun Installationen bahnen. Von Nahem können sie diese jeweiligen „Zellen des Alleinseins“ erkunden, deren Bewohner scheinbar nur im totalen Rückzug ihre Sinnerfüllung finden. 

„This is the way the world ends / This is the way the world ends / This is the way the world ends / Not with a bang but a whimper.“ schrieb T.S. Eliot in seinem Gedicht The Hollow Men. Können Menschen in vollkommener Zurückgezogenheit glücklich sein?

 

Mit Magdalena Haftner, Emer Kinsella, Lino Kleingarn, Anne-Marie Kuhfuss, Benjamin Muth, Stella Reinhold, Anna Schumacher

Konzeption/Regie Martina Maggale — Künstlerische Mitarbeit/Regie Anna Laner — Licht & Raum Design Felix Huber — Video Design Daniel Saravia, Marcus Saravia — Sound Design Fabio Kaiser — Kostüm Amber Alblas — Ausstattung Magdalena Jurisic, Magdalena Gangl — Presse & Öffentlichkeitsarbeit Laura Maggale — Produktionsassistenz Kristin Wehrkamp Zu Höne

Achtung! Begrenzte Teilnehmerzahl

Reservierungen auf www.palaiskabelwerk.at,
telefonisch unter 01/8020650 oder per Mail: tickets@palaiskabelwerk.at

Kartenpreise
16 € / 12 € erm.
9 € Stuthe Mitglieder

 

Bunbury ...frei nach Oscar Wilde

Maskenball einer gelangweilten Gesellschaft.
Triviales und Absurdes. Dazu ein vorzügliches Gurkensandwich.
Wie trinken Sie Ihren Tee? Ja bitte.
Und wer hat eigentlich diese Wahrheit erfunden? 

 

Illusion is the first of all pleasures.“ Oscar Wilde

Am 9.,13.,14. & 16. Juni jeweils um 20 Uhr im Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35a, 1120 Vienna

Reservierungen unter:
01/8020650 & www.palaiskabelwerk.at & tickets@palaiskabelwerk.at

Preise: 15€/9€

Bunbury ...frei nach Oscar Wilde auf Facebook

 

Inszeniert von Julia Sprenger

Mit: Christopher HütmannsbergerConstantin GindeleHannah Firle,Isabelle BoninJana BohlmannMarie NestPhilip Schink

Produktion: Tatjana Bogasch — Regieassistenz: Sarah Nägele — Übersetzung: Christopher Hütmannsberger — Bühnenbild: Riki Wieland — Multimedia: Daniel Saravia — Studiotechnik: Marcus Saravia — Kostüm:Anica Seidel — Maske: Sarah Kleindinst — Licht: Selina Beghetto — Layout: Alina Bogasch — Requisite: Pia Wolkenstein

Theaterstück: Bunbury ...frei nach Oscar Wilde

Maskenball einer gelangweilten Gesellschaft.
Triviales und Absurdes. Dazu ein vorzügliches Gurkensandwich.
Wie trinken Sie Ihren Tee? Ja bitte.
Und wer hat eigentlich diese Wahrheit erfunden?

BRETTERWELT in der dritten Dimension

Und weiter geht die wilde Schnitzeljagd quer über Wiens Kleinkunststege und Bühnenbahnen - BRETTERWELT lädt euch dieses mal ein ins TACHLES zu unserem dritten Auftritt!

Invasive Improvisation, den ganzen Abend lang. Jede Szene, jedes Spiel, alles wird frei improvisiert anhand von Inspirationen aus dem Publikum.

Also bringt Freunde mit und Stimmung, wir sind bereit in 3, 2, 1 ... Impro!

Protect Me

„irgendwann sollte dieses Stück bei so etwas wie Schönheit und Vergebung ankommen.
ABER ICH WEISS NICHT WIE DAS GEHT

„PROTECT ME“ - so heißt das International Health Resort irgendwo in Thailand, in das ein Autor mit ausgewachsener Sinn- und Seinskrise flieht, um Gedärme und Gedanken hemmungslos freizuspülen. Es ist ein Wellness-Exzess, ein Lazarett der globalen Ökonomie.

Der Autor und Regisseur Falk Richter durchschreibt mit seinen Werken pulsierend-eruptiv die Unsicherheiten des heutigen Menschen. Mit Stücken wie „Electronic City“ und „Trust“ gehört Richter zur ersten Riege zeitgenössischer, deutschsprachiger Theaterautoren. PROTECT ME wurde 2010 an der Berliner Schaubühne uraufgeführt und ist jetzt erstmalig in Wien zu sehen.

Erstmalige Aufführung in Österreich - Wien am 9./10. und 11. Mai jeweils 20 Uhr im Stilwerk Wien (Praterstraße 1, 1020 Wien)

Mehr Infos unter: facebook.com/protect.vienna

PREISE: 13 €
ermäßigt: 9 €
Stuthe-Preis: 8 €

Reservierung für den 11. Mai nur mehr telefonisch möglich: 0681 81188731

mit Aleksandra Corovic, Steve Schmidt, Christopher Hütmannsberger, Cathrine Dumont, Peter Dworzak

Regie Rieke Süsskow — Regieassistenz /Produktion Jennifer Skriwan — Dramaturgie Willi Kubica — Bühne Felix Huber — Kostüm Maria Weichesmüller — Sound Martin Bogisch, Moritz Scharf

Richard 2.

Ein Mann. Seine Krone. Die Macht.

Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Theaterinteressierten!

Bald ist es endlich soweit und die Premiere von „Richard 2. Ein Mann. Seine Krone. Die Macht“ und beendet damit einen über zwei Monate andauernden Probenprozess.
Wir freuen uns schon sehr darauf, eine/n jede/n von Euch willkommen heißen zu dürfen.

„König Richard II.“ von Shakespeare, was ist das eigentlich? – Einfache Antwort: Eine Frage um Macht. Dieser Frage gehen wir in unserer Inszenierung auf den Grund.
Was ist Macht?, Wer hat Macht?, Was sind verschiedene Formen von Macht?

Eine Kurze Beschreibung zum Inszenierungskonzept:
Ein Gegnerpaar – der „von Gott Erwählte“ und der „sich alles hart Erarbeitende“ – wechseln sich in der Herrschaft ab. Die Geschichte dieses Machtwechsels, der in seinem Verlauf, der schrittweisen Demontage des bestehenden Herrschers durch einen “Verführer der Massen”, letztlich weder orts- noch zeitgebunden ist, ist gleichzeitig auch eine typische Entwicklungsgeschichte: Richard muss angesichts des ehrgeizigen Aufstiegs seines Cousins Bolingbroke sein Weltbild und sein Selbstverständnis hinterfragen. In Selbst- sowie auch Zwiegesprächen mit dem Barkeeper Aumerle sucht Richard Erklärungen für sein Schicksal und beginnt einen inneren Entscheidungsprozess, um letztlich seinen eigenen Weg zu finden.
Wir arbeiten mit einer stark gekürzten Fassung der Brasch Übersetzung, das heißt mit einer modernen, poetischen Sprache.

Es erwarten Euch eine Menge hitziger Konflikte, die Auseinandersetzung von und mit Macht und eine Vielzahl von Überraschungen.
Die erste sei hier schon verraten und lädt zum Vorbereiten ein: Es wird OPEN AIR gespielt.
Es kann nichts schöneres geben, als bei einem tollen Sonnenuntergang und einen entspannenden Getränk den poetischen Versen Shakespeares zu lauschen.

MIT: Wolfgang Gager, Lukas Neukirchner, Lucas Riedle, Sören Kneidl, Daniel Piringer, Gerald Dell´mour

REGIE Maria Ketscher — KONZEPT Agnes Kisser — BÜHNE Isabella Wöber — MUSIK Markos M-Triantafyllou — PRODUKTION Maite de Wit, Soeren Keup — PRODUKTIONSBETREUUNG Rieke Süsskow, Felix Huber

Premiere:

Mittwoch 29. Mai, 19:30 Uhr

Weitere Vorstellungen:

Donnerstag 30. Mai, 19:30 Uhr
Freitag 31. Mai, 19:30 Uhr
Samstag 1. Juni, 19:30 Uhr

Aufführungsort: Leystraße 124, 1200 Wien - FLANSCH:WERK

zu erreichen mit:
Straßenbahn 2 bis Innstraße oder Traisengasse.
S-Bahn bis Traisengasse
U-Bahn U6 bis Dresdnerstraße, dann 2 Stationen mit der Straßenbahn 2


Preise:
Normal 12 €/Ermäßigt 8 €.

Das Stück wird von der „STUTHE. Plattform zur Förderung junger Künste.“ getragen und ist in enger Zusammenarbeit mit der Verein entstanden.
Wir freuen uns jedenfalls schon wahnsinnig auf Euch und Eure Reaktionen.

Um eine Reservierung wird gebeten!
Kartenreservierungen unter: Richard2@stuthe.com
sowie auch telefonisch unter: 069917273454 - es erwartet Euch eine nette und gut gelaunte Stimme.

Richard2 auf Facebook

Ich und das gesamte Richard2-Team freuen und schon wahnsinnig auf die Premiere und Euer kommen - es wird ein Hochgenuss!

Stella

Endlich ist es soweit, wir wagen uns an die Öffentlichkeit!

Johann Wolfgang Goethes "Stella" hat unsererseits eine gebührende Interpretation erfahren: Zwei Frauen, die sich nie begegnen und dennoch miteinander sprechen. Dieser Widerspruch verdankt sich in unserer Inszenierung einer Brutalität, die so alt ist, wie das Leben selbst. Im Zentrum steht ein Mann, der wahnsinnig wird. Die Handlung bietet Stoff für viele Duelle, Abgründe und Erleuchtungen.

Das gesamte Team freut sich auf jede einzelne und jeden einzelnen von Euch - kommt zahlreich!

Das Passwort für Stuthe-Mitglieder lautet: "Nein. Wir gehen nicht weiter!" (Dieses bitte auch bei der Reservierung in der E-Mail/ am Telefon angeben.)

Euer Stella-Team!

Termine: 7., 8., und 9. März 2013
Beginn: 19:30 Uhr
Tickets: 15€ Vollpreis / 7€ ermäßigt / 5€ Stuthe-Mitglieder

KUNSTRAUM SONNENSEGEL
Preßgasse 28, 1040 Wien

Kartenvorverkauf AB SOFORT unter tickets@stella-wien.at
www.stella-wien.at
www.facebook.com/StellaWien

ausweg.los

Gemeinsam mit dem Methodenentwickler, Autor und Regisseur Stephan Perdekamp und mit der Schauspielerin Petra Kölbl wurde 2008 die Schauspielgruppe YO (Young Opinions) ins Leben gerufen! Das selbstgeschriebene Stück ausweg.los jetzt im blackbox|THEATER zu sehen - mit Publikumsgespräch nach den jeweiligen Vorstellungen.

Der ruhige Ort Grafenstein, wird plötzlich zum Schauplatz der Medien. Zwei Schwestern sind über Nacht verschwunden – nicht einfach so, sie konnten die brutalen Ausraster ihres Vaters nicht mehr länger ertragen. Flucht - ihre einzige Chance um den körperlichen Schmerzen zu entfliehen. Denn ein ganzer Ort hat weggesehen – die Mutter, Lehrer, Mitschüler und Freunde - keiner wollte ihre geschundenen Körper gesehen haben, keiner wollte was von den Übergriffen bemerkt haben, sie waren ganz auf sich alleine gestellt.
Versteckt in einem Bunker, in ständiger Angst entdeckt zu werden sind die Schwestern abhängig von der Hilfe eines Freundes, der schon bald mit der Situation überfordert ist.
In den Medien kursieren die ersten Gerüchte. Die Polizei tappt im Dunkeln.

WANN: 28. Jänner, 18., 25. Februar, 3., 10., 17. März, 20 Uhr
WO: Blackbox Theater, Margaretenstraße 70 / Stg. 4, 1050 Wien
EINTRITT: 15 Euro
RESERVIERUNG: +43 (0) 681 2049 8841 oder karten@blackbox-theater.at
Mehr INFOS: www.blackbox-theater.at

http://www.youtube.com/watch?v=63P6in3LIS0

 

IMPRO-WORKSHOP 2009

51 Stunden Impro- Spannung, Spiel und Spaß

Für alle die Lust haben, die spannende Welt des Improvisationstheaters kennenzulernen, Kenntnisse zu vertiefen oder sich einfach nur total auf der Bühne auszutoben - egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene!

Am ersten Mai-Wochenende werden wir in Eggenburg in Niederösterreich 51 Stunden lang gemeinsam verschiedene Aspekte des Improvistationstheaters ausprobieren. Unter anderem stehen Bewegung, Stimme, Partnerarbeit, Emotionen, Geschichtenerzählen und Bühnenspiele auf dem Programm. Also schnell anmelden - bis 25. April!

Wo:
Jugendhaus K-Haus
Baptist Stöger Platz 2
3730 Eggenburg
Niederösterreich

Hinfahrt:
Freitag, 1. Mai 2009, 09:00
Rückfahrt:
Sonntag, 3. Mai 2009, ca. 20:00

Anmeldeschluss:
25. April 2009

Unkostenbeitrag für Essen und Unterkunft:
55 € bei Anmeldung und Einzahlung bis zum 14.April
65 € bei Anmeldung und Einzahlung nach dem 14. April
Die Fahrtkosten sind im Preis nicht inklusive.
Nach dem Anmeldeschluss werden wir uns aber bemühen, Fahrgemeinschaften zu organisieren.

Minimale Teilnehmerzahl: 10 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

Nähere Informationen bezüglich Anfahrt, Unterkunft und Sonstigem erfahrt ihr nach der Anmeldung.

Für Fragen und Anmeldung könnt ihr euch gerne an uns wenden unter:
impro@stuthe.com.

Wir freuen uns auf euch!

ONSTAGE/OFFSTAGE

22. bis 28. August 2005
Dschungel Wien
Workshopleitung: Robert Koukal, Carina Riedl

BRETTERWELT macht Theater - jetzt erst recht!

Erst einmal dagewesen! Trotzdem einzigartig! Unmöglich!

Nach erfolgreicher öffentlicher Generalprobe ist es nun soweit, der allererste offizielle Auftritt in offiziellm Rahmen von "Bretterwelt", der Improgruppe der STUTHE, steht an und wir laden euch dazu herzlich ein!

BRETTERWELT macht Theater

Noch nie dagewesen! Einzigartig! Unmöglich!

Es ist soweit, der allererste offizielle Auftritt von "Bretterwelt", der Improgruppe der STUTHE, steht an. Wir laden euch dazu herzlich ein: nächsten Mittwochabend im TÜWI, um 20:00 Uhr geht's los, Spielzeit ca. 1 Stunde - im Anschluss Jamsession für alle, also bringt Instrumente, viele Freunde und Stimmung mit.
Der Eintritt: FREIE Spende! Wer hätte das gedacht?

Die Beautyqueen von Leenane

„Es ist erstaunlich, wie sich der Mensch so ganz der Täuschung hingeben kann, dass das Schöne auch das Gute sei.“ - Lew Tolstoi

Eine Geschichte voller Skurilitäten aus dem Westen Irlands mit einem Humor, so schwarz, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt.

Die irische Tristesse und Aberwitzigkeit treiben Maureen Folan auf ihrem kleinen Hügel in Leenane immer tiefer in die Verzweiflung. Draußen die Hühner in schlammigen Pfützen – drinnen in der Hütte die alte, garstige Mutter, die einfach nicht sterben will. Ein Mann muss her – doch diesen Plan hat Maureen ohne ihre intrigante und perfide Mutter gemacht.

Diese Inszenierung verschafft Eintritt in einen entstellten, aber dennoch intimen familiären Raum, dessen Atmosphäre von jahrelanger Missgunst und seelischer Grausamkeit vergoren wurde. Geprägt ist dieses Verhältnis von häuslicher Gewalt, die zwischen unterschwelliger sprachlicher Aggression und mitleidslosen Bestrafungen schwankt.
Das Publikum dringt in ein psychosoziales Spannungsfeld ein, in welchem es sich mit den morbiden Wunschträumen von Maureen konfrontiert sieht, die unter ihrer ausweglosen Lebenslast extreme Vorstellungen von einem schönen Leben entwickelt hat.
Doch Maureens Ideale verschärfen in ihrer Überbelichtung lediglich den Blick auf Sehnsüchte und Vorstellungen von Schönheit, die unsere Gesellschaft anführen.
Je begehrenswerter etwas erscheint, desto stärker verdeckt es die porösen Seiten der Realität.
So wird an diesem Theaterabend auch ein Blick hinter das Postkartenidyll Irland geworfen, das mit einer langen Geschichte der Auswanderung und wirtschaftlichen Instabilität zu kämpfen hat.

Die „Beautyqueen von Leenane“ ist ein Stück, wo alles bereits einen Makel hat, wo selbst die guten Dinge keinen angenehmen Schauer mehr mit sich bringen – wo jeder Blick auf Flecken fällt.

In Zusammenarbeit mit der Musikerin Lydia Sarges entstand ein eigens angefertigter, experimenteller Soundtrack für diese Produktion.


DIE BEAUTYQUEEN VON LEENANE - TRAILER

Auch ENDLICH ist endlich ... ein letztes Mal sind sie aber noch zu sehen!

ENDLICH macht sich ans Werk ...

... und bespielt die Bühne der WERKerei (Neulerchenfelderstraße 6-8, 1160 Wien)

Bar ist vor Ort! :)

Neue Geschichten werden erfunden, unbekannte Welten erforscht. Es wird gespielt und gesungen, die Geheimnisse des Alltags ans Bühnenlicht geholt - und das Beste ist:

Alles ist IMPRO! Nichts ist gewiss! Wir freuen uns auf einen Abend voller Überraschungen, an dem das Publikum und die Spielenden ihrer Fantasie freien Lauf lassen können!

ENDLICH spielt Schwanenteich

ENDLICH ist (es) soweit:
Die fixe Improvisationstheater-Gruppe der STUTHE macht die Bühne der ostbar unsicher!

Neue Geschichten werden erfunden, unbekannte Welten erforscht! Es wird gespielt und gesungen, geschwommen und getanzt und das Beste ist:

Alles ist IMPRO! Nichts ist gewiss! Wir freuen uns auf einen Abend voller Überraschungen, an dem das Publikum und die Spielenden ihrer Fantasie freien Lauf lassen können!

Die Nacht, die uns blieb

„Die Nacht, die uns blieb“ ist ein Projekt, das versucht Operngesang und klassischen Gesang mit Theater zu verbinden. Es geht hierbei nicht um die Aufführung einer Oper, sondern um verschiedensten Gesangsstücke die durch eine Geschichte miteinander verbunden werden. Dieses Projekt setzt sich kritisch mit der Gesellschaft auseinander und versucht dem Zuschauer verschiedene Charaktere in dieser Situation näher zu bringen. Alle Emotionen werden durch Gesang verstärkt ausgedrückt und dargestellt.

Die Geschichte erzählt von vier Flüchtlingen, die ihre Heimatländer auf Grund von Neuerungen der Gesetze verlassen mussten und sich auf der Flucht befinden. Sie alle finden Unterschlupf in einem Schloss. Dort lernen sie den Grafen, der die Zuschauer durch den Abend führt, kennen. Mit der Zeit beginnen sie sich wohler zu fühlen und die Stimmung verbessert sich. Sie versuchen ihre Sorgen ein wenig zu vergessen. Doch plötzlich hören sie Soldatengetrappel, und Panik bricht aus. Sie wissen, dass dies nun alles bald ein Ende haben wird. Melancholie und Traurigkeit macht sich breit.

Der Graf untermalt alle diese Emotionen, die dargestellt werden mit literarischen Auszügen und hilft damit dem Publikum die Situationen deutlich zu verstehen.

Es singen vier StudentInnen (Maite Cathérine de Wit, Annamaria Kászoni, Anete Liepiņa und Frédéric Pfalzgraf) verschiedener Musikhochschulen Wiens. Sie werden von zwei Pianisten (Mario Grubhofer und Katharina Büttner) musikalisch begleitet. Die Pianisten haben auch eine Rolle in der Vorstellung und gehören damit zum Ensemble.

Kurze Ewigkeiten

"Fressen und Ficken - Es lebe der Hedonismus! Wenn er auf Dauer nicht so unbefriedigend wäre."
Homeparty. Alkohol. Sex. Je höher die Alkoholmenge, desto größer die Frage nach Bedeutung. Je unbefriedigender die Antwort, desto größer der Wunsch nach Sex.
Warum streben wir nach mehr? Nach Ewigkeit, nach Freiheit, nach neuen Lebenskonzepten oder deren Auflösung. Warum wollen wir zu uns selber finden? Anton Kleinfried möchte etwas für die Ewigkeit schaffen. Aber wie? Und wo anfangen?
Probleme die die Welt bewegen. Oder eben nicht.

Die quakenden Zirkusrobben

Quack, quack, hura, die quackenden Robben sind wieder da. Sie wagen sich ins Rampenlicht und sind ganz erpicht Geschichten zu erzählen

Doch, oh weh, oh weh, kaum sind sie geschlüpft, und auf die Bühne gehüpft. Haben sie das Interesse der Wissenschaft auf sich gezogen und wurden hintenrum betrogen.

In einem Zirkus müssen sie nun dienen ohne dabei viel zu verdienen. Denn sie sind gut bewacht, vom Zirkusdirektor und seiner Übermacht.

Sie werden beforscht, ein Tierexperiment? Eines das ethische Grundsätze kennt? Werden sich die Robben, dem wohl beugen? Oder können sie den Direktor mit ihrer Fantasie überzeugen?

Alles ist ungewiss an diesem Abend, außer der Gewissheit, dass man sich gegenseitig inspiriert und es nicht darum geht wer zu letzt gewinnt oder verliert.
Die quakenden Robben springen wieder auf die Bühne. Spontan werden absurde, traurige, lustige, spannende und tiefsinnige Geschichten improvisiert. Allein, zu zweit, im Chor, in Reimen oder gar in alphabetischer Reihenfolge.

Doch diesmal spielen die Robben nicht nur zu ihrem Vergnügen, sondern unter dem kritischen Auge einer Zirkusdirektorin, die die Robben für wissenschaftlichen Zwecke eingefangen hat und nun probiert sie zu erforschen, zu manipulieren…. Werden sich die Robben das gefallen lassen?

Ein Abend voller Spannung, Spaß und Absurdem an dem einzig und allein gewiss ist, dass alles ungewiss ist.

Haltestelle.Geister

„Gott frisst keine Cheeseburger.“

Eine Haltestelle in tiefer Nacht. Verschiedenste Menschen treffen aufeinander.
Der Mann vom Würstelstand verliebt sich in die Prinzessin von einem fremden Stern. Drei schräge Tussen versuchen, ihrer drögen Existenz ebenso zu entkommen, wie das neureiche Pärchen, das in sadistischen Tötungsphantasien schwelgt. Ein Dealer verteilt fleißig Pillen, die es echt in sich haben und das Geschehen zusätzlich durcheinander würfeln. Aber auch das Schicksal hält in dieser Nacht Einzug in das Leben der Menschen. Manch einer wird sie nicht überleben und eintauchen in die Welt der Geister.
So findet man sich wieder in einer Nacht voll von Chaos, Liebe und Phantasie, dem Rausch der Droge und jenem des Lebens; einer Nacht erfüllt von Verzweiflung und Hoffnung, Komik und Tragik in einem. Auf einmal scheint alles möglich. Wird der Tod die Zeit überwinden und die menschlichen Grenzen sprengen?

Love and Happiness or how to stop philosophizing and start loving

Eine dramatische Liebesphilosophiegeschichte von Platon bis Sartre.

Liebe ist ein Bedürfnis, Glück eine Idee, Trennung und Verzweiflung aber die Erfahrung.

Ewig ist nicht die Erfüllung, sondern das Spiel, das immer wieder von Neuem begonnen wird: das ewige Hin und Her zwischen zwei Individuen, das aufreizende und verletzende Spiel von Hingabe und Ablehnung, der Tanz zwischen Nähe und Distanz. Das Scheitern der Idee im Kampf der Gefühle.

Eine Collage außer/gewöhnlicher Geschichten, die Philosophen in ihren persönlichsten und lyrischsten Texten erzählen: von toller Besessenheit, schmerzender Liebe und giftiger Glückseligkeit...


Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ernsthaft Verspielt,
Die Phantasten


Premiere: 29. Februar 2012, 20h
Weitere Vorstellungen: 1-3. & 7-10. März, 20h

Palais Kabelwerk, Oswaldgasse 35A, 1120 Wien
Kartenpreise: 15€ bzw. 10€ ermäßigt.
Kartenreservierung: 01/802 0 650, tickets@palaiskabelwerk.at

Spielsprache ist Englisch.


[zur Veranstaltungsseite des Kabelwerks]

Die Quakende Robbe Impro-Show

Die Stuthe-Fix Gruppe geht auf die Bühne und die Quakende Robbe lädt zu dieser Impro-Show ein!

Kommt in Scharen und bringt auch eure Freunde mit!

Das blaue, blaue Meer

Ich saufe Vodka und ich saufe Rum. Morgens saufe ich Mische und Bier.


Elle ist noch viel verrohter als ich. Er hat ein gruselig glotzendes Glasauge, weil er bei einem Krampfanfall mal ein Messer in der Hand hatte. Er ist schon im Jenseits.


Ulrike, Elles Schwester. Man kann es sogar im Hausflur hören, wenn ihr Vater sein schimmliges altes Männerding in sie hineinsteckt.


Motte.19 Jahre alt. Wohnsiedlungsprostituierte.
Motte hat etwas, was unglaublich viel wert ist hier. Motte hat eine Mission.


Der Griff zur Flasche ist für Darko genauso selbstverständlich wie die Gewalt und die Grausamkeiten in der Plattenbausiedlung, in der er sein Dasein fristet. Die Siedlung – „ein gigantischer Sarg aus Stahlbeton“, von dem aus niemals Sterne zu sehen sind. Vielleicht gibt es die ja auch gar nicht, zweifelt Darko, bis er bei einem unmöglichen Selbstmordversuch der völlig vernarbten und doch „wie ein Stück Himmel schönen“ Motte begegnet. Durch sie wird alles anders, denn Motte hat einen Plan: zuerst den alten Meese erledigen und dann weg. Ab nach Norwegen. Ans blaue, blaue Meer.

So halten Missionen, Träume und Fluchtgedanken Darko, Motte und Ulrike vorläufig am Leben. Doch angesichts des alltäglichen Grauens braucht es nicht viel, den Protagonisten ihr letztes Fünkchen Hoffnung zu rauben und sie in ein tiefes, schwarzes Meer der Hoffnungslosigkeit zu treiben.

Ich glaube, Sterne gibt es nur im Märchen.

Nis-Momme Stockmann gilt derzeit als einer der vielversprechendsten Nachwuchsdramatiker im deutschsprachigen Raum. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist er Hausautor am Schauspiel Frankfurt.

Mit Chiara Ceeh, Martin Thomas Pesl, Sophie Resch, Andrea Winter, Sophie Zwölfer

Inszenierung Marie-Christin Rissinger — Bühne Kristof F. Kepler — Kostüm Juliane Buchroithner — Licht Felix Huber — Maske Brigitte Schima — Dramaturgie Martina Maggale — Regieassistenz Julia Schafhauser, Vera Maria Jung — Produktionsleitung Miriam Kunodi — Produktionsassistenz Sarah Hoidn — STUTHE Betreuung Marcus Saravia

Der schimmelnde Pfennig

von Martin Thomas Pesl

Eine Frau findet einen schimmelnden Pfennig auf der Straße und hebt ihn auf.

Eine andere Frau beobachtet die Frau, wie sie den schimmelnden Pfennig findet und ihn aufhebt. Während die Frau mit dem Pfennig in der Hand in Gedanken versunken weiter geht und dabei von der anderen Frau verfolgt wird, macht sich ein Autor zu seiner Preisverleihung ins Theater auf. Zu diesen Personen addiere man noch einen einbeinigen Kioskverkäufer, bei dem die Frau mit dem Pfennig als kleines Kind stets Bonbons gekauft hatte und der nun die gleichen Bonbons zur Preisverleihung des Autors liefern soll, sowie einen rosa Flamingo auf einem Plakat bei dem Kiosk, hinter dem sich die andere Frau versteckt, und die Hauptelemente des Stücks sind benannt.

Die Personen denken, während sie gehen; sie sprechen sich an, wenn sie einander treffen. Dann verlieren sie sich wieder, allein weiter grübelnd und verstecken sich, hinter mit Flamingos bemalten Säulen.

K-Kubik

von und mit Armen und Beinen

hört aktuelle Körperbilder.sieht Körpergeräusche.fühlt den Nicht-Körper.schmeckt androgyn .riecht nach Geist.

Auf experimentelle künstlerische Weise bearbeiten wir das „Material der eigenen Existenz“ (Helmuth Plessner): den Körper.
Denn mit dem Körper plagen wir uns, erfreuen uns, genießen ihn oder kämpfen gegen ihn alltäglich. So erkunden wir ihn zuerst in den Proben und dann weiter in den Aufführungen mit dem Publikum.

Was du schlussendlich bei den Aufführungen sehen wirst, ist noch nicht da, aber es entwickelt sich immer mehr - nachzuverfolgen auf unserem Probenblog!

Lass deinen Körper ver-/ent- zaubern!

Viel Spaß wünscht euch das kopflose, beinharte und arme K-Kubik.

Mit: Erika Büttner, Marc Drechsel, Teresa Millesi, Elif Sözer, Alexander Tilling, Isaak Waibel, Daniela Zacherl

Konzept und Regie Florian Bögner — Produktion Daniela Kerezsi, Franziska Schinnerl — Produktionsbegleitung/STUTHE Magdalena Scholz

Zehn Jahre STUTHE Workshop 2010

Am 26. Oktober 2010 wird die STUTHE 10 Jahre alt. Das gehört gefeiert! Und deswegen machen wir, was auch gemacht gehört: miteinander Theater.

Der ambitionierte Plan: Wir werden innerhalb von vier Tagen in 10 Workshops mehrere Stücke schreiben, proben und ausstatten und bei einer großen Party am 25. Oktober auf die Bühne bringen. Bei dieser Party wird es aber auch weitere Performances geben und vor allem die Möglichkeit, ausgelassen in den Geburtstag der STUTHE reinzufeiern. Und das mit allen die Zeit und Lust haben!

ORT: mo.ë, 17., Thelemangasse 4.

 

DIE PARTY
Am 25. Oktober ab 20 Uhr steigt die große Party. Hierzu sind alle eingeladen (und zwar richtig: der Eintritt ist nämlich frei!). Egal ob du ein alter STUTHE-Fan bist, ab und zu vorbeischaust oder nur irgendwann mal von uns gehört hast und dich noch nie getraut hast: Feiern sollen alle, denn am 26. Oktober werden wir dann offiziell alt.

Im Laufe der Party werden die Ergebnisse des Workshops präsentiert und noch eigene andere kleine Performances geboten. Vorher, nachher und zwischendurch wird getanzt und geredet bei toller Musik und hoffentlich ausgelassener Stimmung.

Wir freuen uns auf euch!

 

DER WORKSHOP
Vom 22. bis 25. Oktober haben die Workshop-Teilnehmer die Möglichkeit, in einem von zehn Workshops mehr über die Arbeit am Theater zu erfahren. Für die Bereiche Szenisches Schreiben, Regie, Schauspiel, Bühne, Kostüm, Requisite, Maske, Ton, Licht und Bühnenmedien (Projektion, etc.) wird jeweils ein viertägiger Workshop angeboten in dem ihr direkt am Versuchsobjekt durch eigene Arbeit lernt, wie dieser Bereich funktioniert.

Die Workshops sind voll, die Arbeit hat begonnen. Die Ergebnisse könnt ihr bei der Party am 25. Oktober sehen. Kommet zahlreich!

 

DAS PROGRAMM

Moderation:
Martin Thomas Pesl, Martina Maggale

„Schlaf Los“
ein Projekt von Marie-Christin Rissinger und Marcus Saravia
basierend auf dem Text „Alles im Schlaf“ von Wiglaf Droste
Sprecher: Martin Thomas Pesl
permanente Installation am Dachboden

„Ruhepause"
von Sebastian Reiner
Regie: Anna Wagner
mit Jessica Bednar, Katharina Höftberger und Iris Unfried

„Robben berühren"
von Andrea Imler
Regie: Martina Maggale
mit Luisa Clausnitzer, Lara de Koekkoek und Connie Panzenböck

„Traumtheater“
von Karl Kraus
Regie: Robert Koukal
mit Stephan Werner

„Die Oma, die die Geschichte kennt“
ein Märchen von Oana Cirpanu und Hanna Malhas
Erzählerin: Magdalena Haftner
mit den fixen, aber auch flexiblen Improfohlen der STUTHE

„Ein Stück verrückt"
von Nicola Brisch
Regie: Vera Maria Jung
mit Christina Geiger, Marlene Neudorfer und Caspar Thiel

„Gastspiel"
von Lena Wiesbauer
Regie: Elisa Pötz
mit Luisa Clausnitzer, Christina Geiger, Tristan Griessler, Katharina Höftberger und Elena Maria Müller

Fräulein Else

nach Arthur Schnitzler
für die Bühne bearbeitet von Andrea Imler

„Die Luft ist wie Champagner.“

Andrea Imler hat Arthur Schnitzlers zeitlos-aktuelle Monolognovelle Fräulein Else für die Bühne adaptiert.

Wir sehen die letzten Stunden einer jungen Frau, die allein gelassen ihren Gedanken ausgeliefert ist. Um den Schein einer gutbürgerlichen Existenz zu wahren, drängt die Mutter Fräulein Else während eines Ferienaufenthaltes den reichen Herrn von Dorsday um eine große Summe Geld zu bitten. Er willigt ein das Geld unter einer Bedingung zur Verfügung zu stellen: Er möchte Else nackt sehen.

„Die Dunkelheit starrt herein. Wie ein Gespenst starrt sie herein.“

Else weiß nicht, ob und wie sie Dorsdays Forderung nachkommen soll. Der innere Monolog gibt dem Zuschauer Einblick in ihre Gedankengänge. Naive Irrationalität, einsame Melancholie, Sehnsucht, Verzweiflung und Verlangen treffen auf einen klaren Blick, der das egozentrische Begehren der Männer ebenso durchschaut wie die Lebenslügen einer privilegierten Gesellschaft und die Brüchigkeit der familiären Idylle.

Die Welt des Fräulein Else existiert losgelöst von Zeit und Raum, sie zerfällt, löst sich auf. Auf der Suche nach Identität und Selbstbestimmung stößt sie an die Grenze des eigenen Bewusstseins. Sie zerbricht an einer Gesellschaft, die den Weg zu einem frei bestimmten Leben versperrt.

„Es ist schön ohne Bewusstsein zu sein.“

Fräulein Else Daniela Zacherl — Dorsday Kai Krösche — Paul Sebastian Schley — Cissy Sophie Prusa — Tante Miriam Torwesten

Inszenierung Andrea Imler — Dramaturgie Olga Buchhorn, Berit Paschen — Bühne Nina Salak — Kostüme Roshi Porkar — Musik Kai Krösche, Sebastian Schley — Maske Katrin Hupf, Cornelia Rom — Regieassistenz Florian Bögner — Bühnenassistenz Vero Tupy — Kostümassistenz Theresa Höller — Produktionsleitung Elisabeth Gamperl — Produktionsassistenz Joanna Przadka — Produktionsbetreuung/STUTHE Catharina Kleber

Endspiel

Es ist wie der Morgen nach einer WG-Party: Drinnen herrscht noch Chaos, die Vorhänge bleiben zu aus Angst vor dem Licht und die Welt vor dem Fenster sieht gefährlich und unerreichbar aus. Und dann beginnen die Gespräche, die sich immer im Kreis drehen und nie wirklich weiterentwickeln: immer wieder die selben Geschichten mit verschiedenen Personen. Es ist ein seltsames kleines Biotop, welches zusammengehalten wird von Unsicherheit und Zukunftsängsten.

Beckett lässt seine Figuren in einem Gefängnis von Unsicherheit leben. In deren Mitte: ein Machtspiel zwischen Hamm und seinem Diener Clov. Sie sind voneinander abhängig und doch alle gleichermaßen machtlos.

Wir zeigen eine Welt, die sowohl von der Uni, als auch vom ersten richtigen Job geprägt ist. Umringt von Familientreffen, bei denen man wie ein Kind behandelt wird, und der großen Liebe, die zu eigenen Kindern, Ehen oder auch einfach gemeinsamen Wohnungen führt. Ein Balanceakt auf der Schwelle zwischen Taschengeld von Papa und einem eigenen Einkommen, das Essen und Miete decken kann.

Ende, es ist zu Ende, es geht zu Ende, es geht vielleicht zu Ende: unsere inhärenteste Angst, doch auch eine ständig schwelende Hoffnung. Hilft aber alles nichts: The show must go on - and it will...

Hamm Tobias Becker — Clov Thomas Weilharter — Nagg Sarah Gaderer — Nell Stefanie Gmachl

Inszenierung Catharina Kleber — Bühne Brigitte Schima — Kostüm Hanna Huber — Tonkonzept Marcus Saravia — Musik, Ton und Grafik Moritz Scharf — Licht Florian Geschl, Clara Zeiszl — Dramaturgie Martin Thomas Pesl, Silvio Heinze — Maske Maria Hösch, Katharina Sophie Liebherr — Choreografie Elisabeth Leopold — Regieassistenz Magdalena Scholz — Bühnenassistenz und Requisite Johanna Lindinger, Alice Zeißl, Maria Zeßner — Lichtassistenz Magdalena Bauer — Produktionsleitung Susanne Hammer — Produktionsassistenz Manuela Obermaier — Produktionsbetreuung/STUTHE Miriam Kunodi

Treibgut

In diesem bescheidenen und beileibe unscheinbaren Leben habe ich so viele Wirklichkeiten geschaut, dass ich darin meine eigene niemals entdecken konnte.


Drei Männer an einem Ort jenseits der Zeit und aller Orte: Ohne Ausweg fristen sie dort ihr Leben gemeinsam – seit ein paar Stunden vielleicht, oder seit ein paar Jahren.

Die Absurdität ihrer Lebenssituation spiegelt sich in ihrem Seelenleben und umgekehrt - der Mensch am Rande seines selbstbestimmten Seins, getrieben von quälenden Zweifeln an der Möglichkeit einer sinnvollen menschlichen Existenz.

oratio Daniel Dawla — Emil Sebastién Hansen — Der Namenlose Georg Blume — Die barbiehaften Containertransvestiten Marc Drechsel, Thorben Rath — Die Ostblocknutte und der Clown Cornelia Fischberger, Tobias Becker — Indigeno Rilo Ascue

Inszenierung Antje Lomer — Ausstattung Miriam Frühstück, Anna de Mink, Anna Wagner — Lichtdesign Clara Zeiszl — Beleuchtung Andreas Bindner — Musik und Ton Georg Blume, Christian Url — Produktionsdesign Severin Dostal, Philipp Blume, Georg Blume — Regieassistenz Sophia Burtscher — Produktionsleitung Anne Eck — Produktionsbetreuung/STUTHE Martin Thomas Pešl

Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Die vier kantischen Fragen weisen die Richtung, lauern unter der Oberfläche eines jeden Wortes, kratzen an der Illusion. Sie treiben die Figuren des Stückes in eine schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz.

Das nahende Ende vor Augen, die Auflösung aller sogenannten Wahrheiten im Nacken – wer wird für sich einen Weg finden?

Aufführung „Treibgut“ im Theater Brett

In diesem bescheidenen und beileibe unscheinbaren Leben habe ich so viele Wirklichkeiten geschaut, dass ich darin meine eigene niemals entdecken konnte.


Drei Männer an einem Ort jenseits der Zeit und aller Orte: Ohne Ausweg fristen sie dort ihr Leben gemeinsam – seit ein paar Stunden vielleicht, oder seit ein paar Jahren.

Die Absurdität ihrer Lebenssituation spiegelt sich in ihrem Seelenleben und umgekehrt - der Mensch am Rande seines selbstbestimmten Seins, getrieben von quälenden Zweifeln an der Möglichkeit einer sinnvollen menschlichen Existenz. 

Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Die vier kantischen Fragen weisen die Richtung, lauern unter der Oberfläche eines jeden Wortes, kratzen an der Illusion. Sie treiben die Figuren des Stückes in eine schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz. 

Das nahende Ende vor Augen, die Auflösung aller sogenannten Wahrheiten im Nacken – wer wird für sich einen Weg finden? 

 

Horatio Daniel Dawla — Emil Sebastién Hansen — Der Namenlose Georg Blume — Die barbiehaften Containertransvestiten Marc DrechselThorben Rath — Die Ostblocknutte und der Clown Cornelia FischbergerTobias Becker — Indigeno Rilo Ascue

Inszenierung Antje Lomer — Ausstattung Miriam FrühstückAnna de Mink,Anna Wagner — Lichtdesign Clara Zeiszl — Beleuchtung Andreas Bindner— Musik und Ton Georg BlumeChristian Url — Produktionsdesign Severin DostalPhilipp BlumeGeorg Blume — Regieassistenz Sophia Burtscher — Produktionsleitung Anne Eck — Produktionsbetreuung/STUTHE Martin Thomas Pešl

This Christmas

von Martin Thomas
ergänzt durch Texte von Marion Guerrero und Jorghi Poll

Man steht an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter.
Das Weihnachtsfest hat sich abgenutzt.
Man feiert es trotzdem.
Und in diesen instabilen Zeiten klopft ein Weihnachtsengel an der Tür...

Die STUTHE gibt eine Weihnachtsfeier mit Lesung

mit der Urlesung des Weihnachtsstückes "This Christmas" von Martin Thomas,
Texten von Marion Guerrero und Jorghi Poll,
Keksen von Martina Maggale u.a.
und Punsch auf Wunsch (und nach Bezahlung) vom Kolar.

Warten auf Treibgut

Absurder Abend mit Texten von 
Georg Blume, Bruno Corra, Arnaldo Ginna, 
Eugène Ionesco, Franz Xaver Kroetz und Emilio Settimelli

Sprechende Tiere – Menschen, die sich in solche verwandeln – Fluchen und Kotzen auf der Bühne – ewige Stille – ewige Monologe – viel Lärm um nichts?

Das absurde Theater als Phänomen, das hauptsächlich im französischen Sprachraum im letzten Jahrhundert auftauchte, ist ein Begriff der Theatertheorie geworden. Aber vieles, was heute auf den Bühnen gezeigt wird, nennt mancher Theaterbesucher kopfschüttelnd „absurd“, ohne dabei an Tardieu oder Beckett zu denken.

Wir möchten an diesen Abenden Texte präsentieren, die irgendwo dazwischen liegen. Im Zentrum steht der neue Text von Georg Blume, "treibgut", der im Dezember bei der STUTHE zur Uraufführung gelangt. Absurderweise ist dieser stilistisch und inhaltlich reichlich nah am späten absurden Theater von Beckett und Freunden.

Um euch nun diesen Theaterabend im Dezember ein bisschen schmackhaft zu machen, zeigen wir daraus ein paar Szenen. Texte aus dem absurden Theater sind besonders geeignet, diese zu umrahmen – und zwar sowohl Texte von Autoren wie Ionesco und Co. als auch von Autoren, bei denen man manchmal nur noch sagen kann: „Absurd....“, und sich fragen, was Hitler-grüßende Adler und fluchende Könige wohl über unsere Welt aussagen... oder auch nicht aussagen.

Doch die Adler sind nur der Anfang für diesen amüsanten Abend, an dem wir vieles tun werden ... nur nicht auf Godot warten!

STUTHE zappt - reloaded

Der Fernseher zeigt nie das, was du sehen willst?!? Bei unserer Improshow passiert das nicht!

Gemeinsam springen wir durch die verschiedenen TV-Genres, und im Gegensatz zum Fernsehen ist bei uns alles live, die Schauspielenden zum Anfassen und du kannst mitbestimmen, wie sich eine Szene entwickelt.

Denn alles entsteht im Moment, war noch nie da und wird so auch nie wieder erzählt werden.

So, du weißt jetzt trotzdem nicht, was auf dich zukommt? Keine Sorge, wir auch nicht. Lass dich überraschen, am 16. Juni um 20 Uhr im Schikaneder!

Soup Buey

Impromadrid zu Gast in Wien

Das ist Improvisationstheater à la Johnstone: Die Teilnahme der Besucher und der Moment stehen an vorderster Stelle. Jedes improvisierte Stück ist eine neue Herausforderung, mit ganz eigenen Regeln.

Ihr, das Publikum, dürft so gut wie alles selbst bestimmen, und die drei Jungs aus Madrid zeigen euch eine völlig neue Welt, die man auch versteht, wenn man Spanisch nicht versteht.

Denn wenn sie eins können, dann mit nichts viel zeigen.

Ein Wiedersehen

von Samuel Flury

Das Stück handelt vom Wiedersehen einer Frau und eines Mannes, die vor sieben Jahren ihre Beziehung beendet haben. In der räumlichen Enge eines Fahrstuhls gefangen, beginnen die Mechanismen von Macht und Abhängigkeit, die zum Ende des Zusammenseins geführt haben, sofort wieder zu greifen. So scheint sich die Relativität der Zeit zu beweisen und wird nur kurz vom Wartungsdienst der Aufzugsfirma und einem Handy unterbrochen. Als sich die Türen des Aufzugs wieder öffnen ergreifen beide die Chance zur Flucht und/oder zur Selbstrettung.


Das Stück "Ein Wiedersehen" vom jungen Autor Samuel Flury wird hiermit zur Ur-Lesung gebracht.

 

Er Bernhard Kobler — Sie Lydia Nassall — Aufzugsstimme Stefan Loibner

Einrichtung Tommi HorwathSamuel Flury — Produktion Catharina Kleber

Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)

William Shakespeare ist uns allen mehr oder weniger ein Begriff. Wenn man diesen Abend gesehen hat, kennt man alle seine Stücke bis ins kleinste Detail. Oder zumindest fast. Die Begründer der "Reduced Shakespeare Company", Adam Long und Jess Winfield haben das wahnwitzige Unterfangen gestartet, Shakespeares gesammelte Werke in eine 90 minütige Parodie zusammenzufassen, um dem Zuschauer eine Art Crashkurs in Sachen Shakespeare zu verpassen.

Was also passiert, wenn nur 4 Schauspieler die Aufgabe haben, sämtliche Charaktere aus 37 Theaterstücken zu spielen? Da kann es schon passieren, dass Romeos Julia mit ihren männlichen Reizen geizt oder die Königsdramen zum Fußballmatch werden.

Die STUTHE stellt sich dem Unterfangen, Shakespeares sämtliche Werke in weniger als zwei Stunden unterzubringen, mit spritzigen Ideen. Chaos, Improvisation und jede Menge Unterhaltung sind dabei auf alle Fälle vorprogrammiert...

Mit Martin Kröß, Veit Messerschmidt, Kostas Papageorgiou, Martin Thomas Pešl

Regie Sandra Keplinger — Ko-Regie Roland Mückstein — Ausstattung Juliane Buchroithner, Brigitte Maresch — Licht Julius Hubik — Dramaturgie Florian Haslinger — Maske Stephanie Zimmermann — Produktionsleitung Joanna Przadka — Produktionsbetreuung/STUTHE Erika Büttner

Werkstattbericht

Am Anfang liegt die Welt in Scherben. Und er, dessen Verzweiflung wir Zeuge werden, steht einen Schritt vor dem Abgrund. Doch das Unmögliche geschieht: Suchend nach einem Ausweg, findet dieser junge Mann ihn in der Konzentration aller seiner Sinne auf einen Gegenstand – einen Stuhl.

"Werkstattbericht", das erste Theaterstück des jungen deutschen Schriftstellers Philipp Roos, ist ein zutiefst menschlicher, verzweifelter Gang an die Grenzen des Menschenmöglichen: ein Ausloten des Nachdenkens, (beinahe) pathologischer Natur, eine Verirrung und ein Vorstoßen in gedankliche Gefilde, die dem verletzlichen Menschen in letzter Instanz nur den Wahnsinn – oder vielleicht doch: Hoffnung bringen können.

In ihrer neusten Inszenierung versuchen die Regisseure Kai Krösche und Kolja Burgschuld, einen Abend zu schaffen, der an die Grenzen geht und darüber hinaus; eine intensive Choreographie aus Sprache, Körper, Ton, Licht und Bühne - und einem schlichten Holzstuhl.

Es spielte Claudius von Stolzmann, auch zu sehen als Benjamin in "Die Reifeprüfung" am Volkstheater Wien.

Mit Claudius von Stolzmann

Inszenierung Kai Krösche, Kolja Burgschuld — Bühne Kristof F. Kepler, Matthias Krische — Lichtkonzeption Florian Geschl — Ton und Beleuchtung Juan José Pezzutti — Projektion / Artdesign Primin Hagen — Dramaturgie Philipp Roos — Produktionsleitung Katharina Rumpold — Produktionsbetreuung/STUTHE Jorghi Poll

Strategie eines Schweines

von Raymond Cousse

Ein Schwein denkt nach. Ein gewöhnliches Schwein, mit fast menschlichen Zügen. Und dieses gewöhnliche Schwein denkt in seinem Stall über den Sinn des Lebens nach. Mit menschenunähnlicher Würde erwartet es seine Schlachtung und entdeckt dabei seine Wichtigkeit - für die Menschheit und für die Marktwirtschaft.

Ein gewöhnliches Schwein ist aber nicht zur Revolte gegen die Schlachtung fähig und auch für dieses Schwein würde sie nie in Frage kommen. Denn: Jeder soll seinen Zweck erfüllen so gut es geht.

Tja, Schwein muss man sein - oder es zumindest haben. Welches der beiden nun das größte Glück ist, bleibt jedem selbst zu entscheiden.

Helge Salnikau, vielen bekannt aus vergangenen STUTHE-Produktionen wie "Rattenkinder", "Fette Männer im Rock" und diversen Impro-Shows, spielt dieses Schwein in einer One-Man-Show mit Erzählerin.

Eine ganz kleine Tragikomödie mit ganz großer Bedeutung. Ein Schwein eben, das die Welt versteht. Oder zumindest glaubt es zu tun.

Theaterblut ist teuer

An großen Theatern mit für unsere Verhältnisse riesigen Budgets spritzt zur Zeit das Blut in fast jeder Inszenierung. Oft ist die erste Reihe nicht sicher vor den Strömen, die sich die Schauspielenden über den Kopf schütten und aus Wunden und verschiedenen Körperöffnungen triefen lassen. Für manche, die zusehen, ist diese Erfahrung grausam, ekelerregend und beklemmend oder aber aufregend, fesselnd und geil. Für uns als Mitwirkende an winzigen Produktionen ohne Budget ist es vor allem eifersuchttreibend. Der Kiefer will nicht an seinem Platz bleiben, wenn wir das dunkelrote Gold dahinrinnen sehen, denn wir wissen: Theaterblut ist teuer.

Und doch möchten wir mit Texten arbeiten, die eigentlich nach aufwändigen Bühneneffekten schreien. So zum Beispiel Christopher Marlowes „Das Massaker von Paris“, das mit 18 Leichen eines der blutigsten Stücke der Theatergeschichte ist. Es handelt von Betrug und Verrat im französischen Königshaus und von der Abschlachtung hunderter unschuldiger Protestanten durch die katholische königliche Familie. Wir nehmen das alles etwas leichter und inszenieren es – umrahmt von blutrünstigen Gedichten – als Tanz um das Leben. Nebenbei erklären wir noch die komplexe Geschichte, die dieses Stück trotz allem Mord und Totschlag auch noch erzählt. Dabei übernehmen 9 Darsteller/innen die 35 Rollen in einem Chaos aus Figurentausch, Requisitenschummel und, natürlich, dramatischen Bühnentoden.

 

Texte:
"Aschenbrödel" von Roald Dahl,
"Das Massaker von Paris" von Christopher Marlowe
und
"Kleine Aster" von Gottfried Benn

Reigen

"Ztgs. telegramme aus Berlin. Reigenpremiere - trotz in letzter Stunde erlassenen gerichtl. Verbotes. Rede der Eysold; - ihr u Sladek 6 Wochen Haft angedroht. Publicum demonstrierte für mich."
Tagebucheintrag von Arthur Schnitzler am 24.12.1920

10 Sexszenen hintereinander.
Was vor knapp hundert Jahren noch einen Skandal auslöste, entlockt uns heute kaum mehr ein müdes Lächeln. Dank 68? Nicht nur!

Von der Veränderung des Umgangs mit Sexualität im 20. Jahrhundert kann jedoch bei der Beschäftigung mit dem Reigen - heute - nicht abgesehen werden. Trotzdem ist der Reigen mehr als ein Stück übers Ficken und über Doppelmoral.

Die zehn Charaktere ziehen sich durch die verschiedensten gesellschaftlichen Schichten, die nicht nur idealtypisch die Einwohner Wiens während der Jahrhundertwende widerspiegeln, sondern sich auch heute noch äquivalent finden lassen. Die Dialoge werden durch diese gesellschaftliche Stellung, welche der jeweiligen Person einen ganz bestimmten Status verleiht, mitbestimmt.

Doch nicht nur die vordefinierten Rollen legen die Kommunikation zwischen den beiden Personen und somit das Machtgeflecht zwischen ihnen fest, auch der Sexualtrieb und die Vorstellungen von Moral werden zu Machtinstrumenten, die wiederum die Kommunikation der beiden Partner strukturiert. So ist das Machtverhältnis zwischen den zwei handelnden Personen über den Dialog hinweg dynamisch.

Schnitzler öffnete, obgleich zögerlich, mit dem Reigen als einer der ersten der Sexualität den Weg auf die Bühne, brachte sie aus dem verdunkelten Hinterzimmer an die Öffentlichkeit.

Auch heute immer noch Thema: Macht und Sexualität, Sexualität und Macht.

Dirne Iris Maria Stromberger — Soldat Martin Thomas Pesl — Stubenmädchen Eva Platzer — Junger Herr Stephan Hellweg — Junge Frau Lisa Weber — Ehegatte Christoph Wilke — Süßes Mädel Miriam Kaser — Dichter Matthias Haldimann — Schauspielerin Andrea Winter — Graf Aaron Salzer

Regie Marie-Christin Rissinger — Bühne und Licht Lisa Weiß, Constanze Bornemann — Kostüm und Maske Miriam Frühstück — Ton Moritz Scharf — Projektionen Marcus Saravia — Dramaturgie Josef Prenner — Regieassistenz Achim Ferrandina, Nora Korber, Hanna Leuchs — Kostümassistenz Bukurije Zendeli — Maskenassistenz Lilia Kress — Produktionsleitung Florian Haslinger — Multimediabetreuung und Produktion Servet Sari — Pressebetreuung Georg Kessler — Produktionsbetreuung/STUTHE Miriam Kunodi

STUTHE-Dramatiker/innenpreislesung

Lingua Franka von Claudia Tondl
Franka versucht, aus den eng gesteckten Grenzen der Alltagskommunikation auszubrechen und findet letztlich nur einen Weg: den in ihre Phantasie.

Die Unzertrennlichen von Markus Grundtner
In dem hermetisch abgeschlossenen Raum eines Biotops kämpft ein Wissenschafter um das Überleben einer Vogelgattung, bis ein Eindringling von außen Unruhe in das Leben mit seiner Frau und den Vögeln bringt.

 

Nukleus

Die Grenze übertreten. Von mir zu dir zum uns.
Wir uns als Zweiheit.
Wie der Schatten, der in das Leuchten der Kerze eingebrannt ist."


H Sophie Zwölfer — Z Kai Wichmann

Regie Astrid-Marie Reinprecht — Bühnenbild Maria Eberhardt, Karo Hogl — Kostüme & Maske Juliane Buchroithner — Musikkomposition & Ton Georg Blume, Christian Url — Ton Georg Blume — Lichtregie Florian Geschl — Videoprojektion & Promotiondesign Sandra Keplinger — Dramaturgie Berit Paschen — Regieassistenz Martin Kröß — Beleuchtung Katharina Wallerits — Produktionsleitung Katharina Rumpold — Produktionsassistenz Emily Steward — Produktionsbetreuung/STUTHE Matthias Krische

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"Nukleus": Das sind zwei Elemente (die Figuren Z und H), die einander magnetisch anziehen. Zwischen denen leidenschaftliche Funken sprühen. Und deren gegenseitige Anziehung letztendlich eine so intensive Reibung erzeugt, dass beide zu einem einzigen Kern - zum Nukleus - verschmelzen.

Zwei Personen - oder doch eine Einheit von dreien? - werden uns im Verlaufe des Abends begegnen. Ihre Kämpfe um die Liebe führen sie mit sich selbst, gegen sich selbst, für ein "wir", das die Voraussetzungen des "ich" und "du" auszulöschen droht. Ihre Auseinandersetzungen um die Sehnsucht nach Auflösung im Gegenüber, das Spiegel und Heimat sein soll, zerreißen die Grenzen zwischen ihnen.

Die Spannung, die sich daraus ergibt, dass Liebe und Individualität für nicht vereinbar gehalten werden, untergräbt die Poetik der Sprache und hinterlässt ein Gefühl der Eingeengtheit im mauerlosen Raum der Figuren Z und H, an dem man nur am Fenster stehend frei atmet.

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"Wenn wir nur dieses Gestern vergessen könnten. An
dieser Grenze zwischen dem was war und dem was ist,
halt machen. Genau dort.
Ein du im ich im wir. Und du zu mir zum ich zurück."

STUTHE-SOMMERWORKSHOP 2008

RATTEN.LOVECRAFT
von Jorghi Poll
Uraufführung nach einer Erzählung von H. P. Lovecraft

 

12. Juli 2008
Einlass: ab 20:30 Uhr
Beginn bei Einbruch der Dunkelheit

auf Schloss Albrechtsberg bei Loosdorf, Niederösterreich

 

 

Theater hat viele Bestandteile. Was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist oft nur der Bruchteil einer komplexen und intensiven Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Bereichen.

Der STUTHE-Workshop auf Schloss Albrechtsberg bietet jungen Menschen, Nachwuchskräften und Theaterinteressierten die Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen, was hinter der Bühne passiert und sich aktiv daran zu beteiligen.

Innerhalb von nur vier Tagen wurde vom 9. bis 12. Juli ein komplettes Stück auf die Beine gestellt, eine Bühne gebaut, Licht, Ton und Projektionen erarbeitet, Kostüm, Maske sowie Requisiten kreiert und das alles in engster Zusammenarbeit mit der Regie und den Schauspielern, die im gleichen Moment mit ihren Proben beginnen.

Ein ganzes Stück in vier Tagen – unmöglich? Nein, denn intensiver Einsatz, unermüdliche Kommunikation und eine gute Logistik sind der Schlüssel zum Erfolg.

Zum Stück:
Seit Jahrhunderten haben sich in der Umgebung des Schlosses einige seltsame Sagen erhalten, die immer wieder erzählt werden. Geprägt vom Aberglauben und dem Misstrauen der Einheimischen zieht der Nachfahre des früheren Adelsgeschlechts in das Schloss seiner Vorfahren und geht dem Gerede über seine Familie und dem beharrlichen Gerücht über Ratten im Gemäuer auf den Grund...

Die Priorei war wegen ihrer bizarr zusammengewürfelten Bauweise vielfach fach-wissenschaftlichen Betrachtungen unterzogen; einer Architektur, die düstere gotische Türme aufwies, dessen Fundamente wiederum aus einem früheren Stil – oder aus einer Mischung früherer Stile – bestand, römisch oder gar druidisch der kymrischen Epoche, wenn man den Sagen und Legenden vertrauen will. Architekten und Altertumsforscher begeisterten sich an diesen unglaublichen Relikten in Staub zerfallener Jahrhunderte, aber die Menschen der umliegenden Bauerndörfer haßten sie, hatten diesen sinistren Ort schon gehaßt, als meine Vorväter hier lebten, und hassen ihn noch heute, da er bedeckt von Moder und wilden Moosen in ghoulischen Träumen dahindämmerte – ein Anblick grauenhaftester Verlassenheit.

STUTHEatersport

Zum Semesterschluss gallopiert die neue Stuthe-Impro-Gruppe auf die Bühne des Initiativenraums im WUK. Spontan, riskant, impulsiv, , komisch, emotional und hinreißend wird die Stuthe-Impro, mit dem Titel "Fohlen fliegen " eine Show auf die Beine stellen, die sie noch nie gesehen haben und auch nie wieder sehen werden. Ein einzigartiges "improvisiertes" Erlebnis!

Gespielt wird klassischer Theatersport nach dem Konzept des „Micetro“ von Keith Johnstone. Ganz nach dem Motto- es kann nur einen geben- fliegt ein junges Fohlen nach dem anderen raus bis der „Micetro“ übrig bleibt und den Abend mit einer Soloszene abrundet.

ratten.lovecraft

Theater hat viele Bestandteile. Was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist oft nur der Bruchteil einer komplexen und intensiven Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichsten Bereichen.

Der STUTHE-Workshop auf Schloss Albrechtsberg bietet jungen Menschen, Nachwuchskräften und Theaterinteressierten die Möglichkeit, einen Einblick zu bekommen, was hinter der Bühne passiert und sich aktiv daran zu beteiligen.

Innerhalb von nur vier Tagen wurde vom 9. bis 12. Juli ein komplettes Stück auf die Beine gestellt, eine Bühne gebaut, Licht, Ton und Projektionen erarbeitet, Kostüm, Maske sowie Requisiten kreiert und das alles in engster Zusammenarbeit mit der Regie und den Schauspielern, die im gleichen Moment mit ihren Proben beginnen.

Ein ganzes Stück in vier Tagen – unmöglich? Nein, denn intensiver Einsatz, unermüdliche Kommunikation und eine gute Logistik sind der Schlüssel zum Erfolg.

Zum Stück:
Seit Jahrhunderten haben sich in der Umgebung des Schlosses einige seltsame Sagen erhalten, die immer wieder erzählt werden. Geprägt vom Aberglauben und dem Misstrauen der Einheimischen zieht der Nachfahre des früheren Adelsgeschlechts in das Schloss seiner Vorfahren und geht dem Gerede über seine Familie und dem beharrlichen Gerücht über Ratten im Gemäuer auf den Grund...

Die Priorei war wegen ihrer bizarr zusammengewürfelten Bauweise vielfach fach-wissenschaftlichen Betrachtungen unterzogen; einer Architektur, die düstere gotische Türme aufwies, dessen Fundamente wiederum aus einem früheren Stil – oder aus einer Mischung früherer Stile – bestand, römisch oder gar druidisch der kymrischen Epoche, wenn man den Sagen und Legenden vertrauen will. Architekten und Altertumsforscher begeisterten sich an diesen unglaublichen Relikten in Staub zerfallener Jahrhunderte, aber die Menschen der umliegenden Bauerndörfer haßten sie, hatten diesen sinistren Ort schon gehaßt, als meine Vorväter hier lebten, und hassen ihn noch heute, da er bedeckt von Moder und wilden Moosen in ghoulischen Träumen dahindämmerte – ein Anblick grauenhaftester Verlassenheit.

Walter de la Poer Kostas Papageorgiou — Miss Thornton Katrin Hammerl — Edward Norrys Georg Hufgard — Dr. Trask Stephan Werner — Miss Brinton Antje Lomer

Regie Robert Koukal, Julia Gröblacher, Astrid-Marie Reinprecht, Marie-Christin Rissinger, Theresa Sparwasser, Piotr Szkwarek — Bühne Kristof F. Kepler, Matthias Krische, Erika Büttner, Bettina Guggenberger, Leander Kriconis, Lydia Sciri, Sarah Strachel — Kostüme Juliane Buchroithner, Tina Hildenbrandt, Brigitte Schima — Requisite Juliane Buchroithner, Hannah Kunodi, Victoria Reiffenstein, Anna Stoß, Anna Wagner — Licht Florian Geschl, Anna-Sophie Fritz, Nathalie Russegger, Katharina Wallerits — Projektion Marcus Saravia, Eva Erber, Florian Gehrer, Bernd Ries, Daniel Saravia, Michael Zeindlinger, Agnes Zenker — Ton Georg Blume, Martin Kröß, Brigitte Maresch, Anna-Lena Rode, Florian Sabary, Aaron Salzer, Lena Wiesbauer — Maske Brigitte Schima, Georg Kessler, Lilia Kress, Barbara Schenter, Magdalena Scholz, Stephanie Zimmermann — Dramaturgie Jorghi Poll — Küche Catharina Kleber, Martina Maggale, Christoph Molin-Pradel, Martin Zeilinger — Produktion Karoline Hartel, Miriam Kunodi

Fohlen fliegen

Zum Semesterschluss gallopiert die neue Stuthe-Impro-Gruppe auf die Bühne der Drachengasse. Spontan, riskant, impulsiv, , komisch, emotional und hinreißend wird die Stuthe-Impro, mit dem Titel "Fohlen fliegen " eine Show auf die Beine stellen, die sie noch nie gesehen haben und auch nie wieder sehen werden. Ein einzigartiges "improvisiertes" Erlebnis!

Gespielt wird klassischer Theatersport nach dem Konzept des „Micetro“ von Keith Johnstone. Ganz nach dem Motto- es kann nur einen geben- fliegt ein junges Fohlen nach dem anderen raus bis der „Micetro“ übrig bleibt und den Abend mit einer Soloszene abrundet.

Fleisch

Suzannes Geliebter stirbt. Dieses Ereignis stürzt die junge Frau in einen Strudel aus Trauer und Identitätsverlust, bis sie eine Strategie entwickelt, mit ihrer Ohnmacht umzugehen: sie wird zum Mann.

Zwischen den Geschlechtern stehend befragt, enttarnt und seziert sie die Geschlechterordnung, die Geschlechterbilder und deren Auswirkungen auf das moderne Individuum. So ein modernes Individuum verkörpert zum Beispiel Églatine, Suzannes Spiegelfigur, die sich mit Haut und Haar der Perfektion ihres Seins durch die Mode- und Unterhaltungsindustrie verschreibt und an den brutalen Anforderungen der Weiblichkeitsindustrie zerschellen muss. In ihrem Scheitern landet sie schließlich in Suzannes Armen – die Situation eskaliert.

Inszenatorisch soll durch den Kunstgriff, beide Figuren abwechselnd und überlappend von zwei Schauspielerinnen darzustellen, der Verortung als Einzelschicksal entgegengewirkt werden – gespielt wird mit Geschlechterrollen und –bildern genauso wie mit dem Medium Theater selbst, wenn Umbauten, Kostüm- und Rollenwechsel mitten auf der Bühne passieren.

Suzanne, Égladine Tatjana Velimirov, Dessi Urumova

Inszenierung und Bühnenfassung Veronika Krenn — Bühne Eva Gantar — Komposition Philipp Schneider-Siemssen — Sounddesign Raimund Hornich — Kostüm Brigitte Schima — Projektion Marcus Saravia — Video Ronald Unterberger — Licht Florian Geschl — Ton Martin Kröß — Grafik Dunja Radler — Regieassistenz Marion Guerrero, Nathalie Russegger — Technik Sebastian Schreiner, Johannes Preis — Produktionsleitung Julia Gröblacher — Produktionsassistenz Leila Müller — PR Sabine Loran — Produktionsbetreuung/STUTHE Sandra Keplinger

Vollgas! 2008!

Franz heißt sie willkommen, sie und ihre Freizeit, entspannen sie sich, lehnen sie sich zurück, frei wie ein Vogel! Vollgas im Moment, zeitlos, frei.

Die STUTHE und drei andere Gruppen erarbeiten sich die große Freiheit im Jubiläumsjahr 2008.

mit Andrea Außerlechner, Paulus Fischer, Caroline Heinecke, Karoline Krieger, Teresa Kuna, Julian Palacz, Aaron Salzer, Christoph Schmidt

Regie für die STUTHE Stefan Loibner — Bühne und Kostüm Martina Priglinger

Schlaf, Kindlein, schlaf...

"Wie ich mich fit halte? Ich laufe Amok."

Alltag und Widerspruch in der Psychiatrie: Therapeutische Ziele stehen der sozialen Kontrolle durch Einsperrung und Isolation gegenüber. Ist das Ziel der Schutz der Gesellschaft vor den Irren? – Oder ist es gar umgekehrt und die Irren müssen vor der Gesellschaft geschützt werden?

Doch was, wenn den Schutzsuchenden in der vermeintlichen Sicherheit Gewalt angetan wird? Ist auch Fremdbestimmung durch Normen, Regeln, Vorschriften eine Art von Gewalt? Eine Gewalt der wir uns eventuell sogar gerne fügen, um nicht selbst Verantwortung übernehmen zu müssen?
Immer wieder werden Vorwürfe von Gewaltanwendung in psychiatrischen Anstalten laut. Therapeutische Ziele werden verfehlt oder durch medizinische Rationalisierungen, Personalmangel, Stress behindert.

Nicht nur durch Arbeit am Text als vielmehr durch Improvisationen ist eine Variation auf Ken Keseys Bestseller von "Einer flog über das Kuckucksnest" entstanden, die mit umgekehrten Geschlechterrollen spielt.

Andrea Barbara Jansenberger — Dr. Eckhart Markus Glatzl — Sara Monique Ehmann — Agnes Ann Catrin Malessa — Isabella Christina Wintersteiger — Nina Sandra Herout — Anna Catalina Molina — Michaela Maike Ammen — Martina Birgit Etlinger — Krankenschwester Lena Arends — Wolfgang, der Pfleger Sebastian Schley — Dagmar Erika Büttner

Inszenierung Michael Blihall — Bühne Thea Hoffmann-Axthelm — Kostüm und Maske Daniela Raffl — Musik Bernhard Jurjevec — Licht Lisa Weiß, Friederike Schwarz — Dramaturgie Birgit Etlinger — Grafikdesign Johanna Muther, Stefanie Muther — Regieassistenz Marie Sobolewski — Maskenassistenz Bettina Riesenfellner — Bühnenaufbau Tarik Errada, Theresa Sparwasser — Produktionsleitung Joanna Przadka — Produktionsbetreuung/STUTHE Martin Thomas Pesl, Robert Koukal

Yerma

 

Yerma heiratet Juan. Sie möchte mit ihm ein Kind haben, dieses groß ziehen, zu dritt aufeinander aufpassen. Doch Yerma wird nicht schwanger. Die Jahre vergehen und ihre Versuche werden verzweifelter und abenteuerlicher – nur der Liebe gibt sie sich nie hin.

Federico Garcia Lorcas „Yerma“ ist ein Stück über Sehnsucht und verzweifelte Hoffnung; über eine junge Frau, die entgegen aller Beweise fürs Gegenteil an ihren einzigen Traum glaubt ein Kind zu haben und sich dadurch endlich als Frau verwirklichen zu können. Aber es ist gleichzeitig ein hoffnungsraubendes Stück, das sich immer mehr in die Verzweiflung hinabwindet um schließlich noch die letzte Möglichkeit für Glück abzutöten.

Dieses unstillbare Verlangen nach einem persönlichen Glück nach eigener Definition lässt Yerma zerbrechen. Sie kann und will es nicht neu definieren, kann und will sich nicht anpassen, besteht auf das, was sie ihr Recht nennt. Ihre Trauer, ihr Versagen, sie sind immer gefüllt mit Träumen. Träume, auf die sie und wir nicht verzichten werden.

 

Wenn Wünsche und Hoffnungen so stark werden, dass man sie selber erwürgen muss, ist das der traurigste Moment im eigenen Leben.

 

Yerma Clara-Maria Köck — Maria Erika Büttner — Alte Karin Pointner — Dolores Roswitha Straka — 1. Mädchen / 1. Wäscherin Anne-Marie Kuhfuß — 2. Mädchen / Frauenmaske Iris Maria Stromberger — 2. Wäscherin Marie-Christin Rissinger — 3. Wäscherin Andrea Poschmaier — 4. Wäscherin Katharina Zingerle — 1. Frau Stefanie Freyer — 5. Wäscherin / 2. Frau Miriam Kaser — Schwägerin Sophie Zwölfer — Juan Martin Thomas Pesl — Victor Kostas Papageorgiou — Männermaske Sebastian Schley — Kind Samuel Grundnigg — Pilger Claus Goettfert, Magdalena Hermle, Andreas Kolbábek, Matthias Lindenthal, Stefan Reiter, Piotr Szkwarek — Cello, Gesang Elisabeth Eber — Cembalo, Gesang Clara Murnig — Gesang, Glockenspiel Katharina Raffelsberger — Geige, Gesang Elisabeth Ruschitzka — Dirigentin Iva Zabkar

Regie Andreas Knabl — Bühne Hannah-Rosa Öllinger — Kostüme Karin Schnitzer — Musik Iva Zabkar — Lichtregie Florian Geschl — Dramaturgie Catharina Kleber — Maske Brigitte Schima — Regieassistenz Clara Stern, Karina Binder — Requisite Milena Wuketich — Garderobe Katharina Schmölz — Maskenassistenz Robert Koukal, Laura Maggale — Beleuchtung Miriam Frühstück, Friedericke Schwarz, Katharina Wallerits, Lisa Weiß — Technische Leitung Florian Geschl — Aufbauteam Markus Januschewsky, Andreas Karobath, Lothar Kottnig, Martin Kröß, Rafael Lata — Produktionsleitung Patrizia Büchele, Stephanie Tesch — Produktionsbetreuung/STUTHE Georg Kessler

STUTHE zappt

Kleines Kast´l und allein... fad vorm Fernseher?!? - Nicht bei unserer Improshow im Großformat!

Wir springen durch die verschiedenen TV-Genres: von Pop bis Schrott über Wissenschaft und Superkraft. Und das Geniale am Zappen ist, dass du selbst bestimmst, was du sehen willst. Nur die Leinwand fehlt, denn wir sind live!

Also, alles lei(n)wand am 18. 12. im Großen Saal des WUK!

Ab 21:30 Uhr wird dann im Foyer Party gemacht!

Ein Abend zu Karl Valentin

Der große Valentin hätte seine Freude - hier wird nicht versucht, seine einzigartige Komik nachzuahmen, was ja beinahe fast immer jedenfalls schiefgeht, sondern es wird drauflos paraphrasiert und improvisiert, es wird Unsinn hergestellt und ernstlich verzapft, gesungen und gespielt.

Vollgas! Karl! Valentin!
Don't miss it !!!

Dieser schmutzige kleine Abend im OFF-Theater wird von der STUTHE, der Gruppe Spielzeit, dem Freistiltheater und Imp-Act gestaltet.

mit Andrea Außerlechner, Paulus Fischer, Caroline Heinecke, Karoline Krieger, Teresa Kuna, Julian Palacz, Aaron Salzer, Christoph Schmidt

Regie für die STUTHE Stefan Loibner — Bühne und Kostüm Martina Priglinger

Montmartre Türkenschanzpark

MONTMARTRE - KUNST IM PARK verwandelte vom 31. August bis zum 2. September 2007 den Wiener Türkenschanzpark in ein Kunst- und Kulturfestival für alle Generationen.

Die Veranstalter haben die STUTHE dazu eingeladen, eine Impro-Show auf die Beine zu stellen.

Details zum Programm auf montmartre.at

Fette Männer im Rock

Da stehen sie nun. Mit dem Flugzeug abgestürzt, finden sich Phyllis und ihr Sohn Bishop auf einer einsamen Insel mitten im Nirgendwo wieder. Der stotternd-schüchterne Junge hat Angst und Hunger und die Mutter Sand in den Schuhen. Eine Katastrophe. Phyllis’ Schminkkoffer füllt die Mägen mehr schlecht als recht, und so zieht Bishop, liebevoll genötigt von seiner Mutter, los, der toten Nonne im Flugzeugwrack einen Arm abzuschneiden.

Die Zeit vergeht. Phyllis verfällt dem Wahnsinn und Bishop mutiert vom kleinen Jungen zur muskulösen Mensch-Maschine, die die Mutter tagsüber mit Essen versorgt, bevor sie sich abends zum Dschungelporno – kreischige Affen, die ekstatisch poppen – selbst befriedigt. Doch "Rettung" naht...

Nicky Silver nennt sein Stück selbst eine Komödie. In dem Stück vermischt sich das Absurde mit einem unüblich tiefschwarzen Humor. Und trotzdem ist da mehr. Im Stück werden hochernste Themen mit einem Galgenhumor behandelt, der in seiner Radikalität seinesgleichen sucht.

Wie weit kann Humor gehen, wie lange kann man lachen, bevor es einem doch die Kehle zuschnürt angesichts dessen, was da gerade passiert?

Zu sehen sein soll eine Inszenierung, die den Zuschauer – hoffentlich – fragend und verwirrt zurücklässt. Keine glatte Oberfläche, sondern Kerben und Einschusslöcher. Und der Abpraller in der Brust des Zuschauers.

 

Bishop Helge Salnikau — Phyllis Sophie Prusa — Howard / Dr. Nestor Martin Süß — Pam / Popo Martin Christiane Lienhart

Inszenierung Kai Krösche, Kolja Burgschuld — Bühne Kristof Kepler, Matthias Krische — Kostüm Thea Hoffmann-Axthelm, Lisa Storch — Licht und Ton Benjamin Behrendt — Maske Lisa Storch — Leichen Brigitte Schima — Requisite Holle Münster, Anne Schmidt, Sarah Piepereit — Produktion Denise Sumi, Anne Löffler — Grafik Degna Martens — Regieassistenz Maike Ammen — Produktionsbetreuung/STUTHE Christoph Molin-Pradel — Idee Kai Krösche, Kolja Burgschuld

Rattenkinder

"Wir hätten sollen,

wir hätten müssen."

 

Der Weltuntergang steht bevor. Schleichend dreht sich die Spirale des Grauens und reißt schließlich nicht nur die Welt, sondern auch Wien in den Abgrund.

Ein Mann und eine Frau werden aus ihrem alltäglichen Trott gerissen, sie bekommen ein Kind, ein sogenanntes „Rattenkind“. „Ein Symptom der Globalisierung vielleicht, mein weiß es nicht.“ Das Kind sieht anders aus, anders als die „normalen“ Kinder und anders als der Vater. Die Fassade der Normalität beginnt zu bröckeln, lang verborgene Instinkte erwachen und am Ende steht die Tat. Oder vielmehr die Tatenlosigkeit, eine Entscheidung nach darwinistischem Prinzip.

Karoline Hartels Inszenierung führt die Gedanken des Textes weiter, konzentriert sich auf die Abgründe einer Zweierbeziehung und stellt die Frage, unter welchen Umständen ein Mensch zum Mörder wird. Ein Mann, der seine Familie tötet, sucht nach einer Erklärung, einer Rechtfertigung für seine Tat. Vielleicht kann ihn nur das Ende der Welt, das Ende seiner Welt, von der Schuld befreien.

Frau Kathrin Wojtowicz — Mann Helge Salnikau — Schlagzeug Frank Fetzer — Gitarre Martin Zeilinger — Cello Lisa Plöchl

Inszenierung Karoline Hartel — Bühne Irina Guldt — Kostüm Vera Schwarz — Musik Michael Jakobi, Martin Zeilinger — Lichtkonzeption Florian Geschl, Karoline Hartel — Dramaturgie Sonja Savoy — Licht- und Tonführung Sebastian Arming — Maske Christina Ernst — Regieassistenz Anna Sophie Weser — Grafik Christoph Lepka — Produktion Miriam Kunodi — Produktionsbetreuung/STUTHE Robert Koukal — Idee Karoline Hartel, Sonja Savoy

Die Zoogeschichte

Ich bin in den Zoo gegangen,
weil ich mehr darüber erfahren wollte,
wie Menschen mit Tieren leben,
wie Tiere unter sich leben
und Tiere mit Menschen.
- Du siehst, ich suche nach einer Antwort, die es gar nicht gibt. -


 

Edward Albees erstes Stück war ein riesiger Erfolg für den damals noch jungen amerikanischen Schriftsteller. Ein grotesker, absurder Einakter mit kritischem Hintergrund. Eine seltsame Geschichte, die den Zuschauer auf eine komische Reise ins absurde Ungewisse entführt.

Jeder Mensch trägt (s)eine Geschichte mit sich und ein Jeder ist ein Teil von vielen Geschichten. Wir erleben so vieles in unserem Leben, und diese Ereignisse teilen wir am liebsten mit unseren Liebsten.

Was aber, wenn wir plötzlich einer Geschichte eines Fremden ausgeliefert sind? Was bewirken plötzliche Begegnungen, was lösen sie in uns aus? Tagtäglich begegnen wir auf der Straße unzähligen Mensch für einen kurzen Augenblick. Aber würden wir einfach einen dieser Fremden ansprechen, um ihm unser Leben zu erzählen? Würde dieser Mensch uns überhaupt zuhören wollen?

Das Unerwartete enthält Vieles und vor allem Überraschungen!


Peter Martin Thomas Pesl — Jerry Stephan Werner

Regie Helge Salnikau — Bühne Thea Hoffmann-Axthelm — Kostüm und Requisite Juliane Buchroithner — Musik Martin Kröß — Licht Armin Pühringer — Maske Tanja Erhart — Regieassistenz Barbara Schenter — Trailer Christoph Petrik, Christoph Strobl — Produktion Christoph Lepka, Miriam Kunodi — Produktionsbetreuung / STUTHE Marius Hrdy

Baxter´s Kurioser Kaffeesalon

mit Texten von Markus Grundtner, Marion Guerrero,
Martin Thomas und Lena Wiesbauer

 

Hereinspaziert in die sinnliche Welt würziger Aromen und merkwürdiger Begegnungen – machen Sie es sich bequem in Baxter’s Kuriosem Kaffeesalon! Nur keine Scheu – treten Sie ein, berauschen Sie sich an wundersamen Erzählungen über absonderliche Gestalten und den Zaubertrank der Morgenstunden, der müde Wangen rosig malt! 

Genießen Sie ein Schälchen Kaffee und lassen Sie sich verzaubern...

Erstaunlich! Verblüffend! Frappant

"Night on Earth"
von Martin Thomas

"Coffee and Cigarettes"
von Marion Guerrero

"Coffee Blues"
von Marion Guerrero/Martin Kröß

"Die unglaublichen Abenteuer von Wels und Wern"
von Markus Grundtner

"Ein melanger Text espresso gesprochen"
von Lena Wiesbauer

(Photos von Arno Mayrhofer)

Baxters kurioser Kaffeesalon

STUTHE seift Oper

Dieser zweiteilige Abend beginnt mit saftigen Improspielen zum Warmwerden für Mitwirkende und Publikum. Ein Moderatorinnenpaar fungiert als Schnittstelle zwischen den beiden Fronten.

Nach der Pause improvisiert die STUTHE eine Seifenoper. Zentrum des Geschehens ist die reiche Familie mit all ihren Angestellten, Freunden und Feinden. Die einelnen Rollen und Handlungsverläufe werden vom Publikum bestimmt. So wird sich zeigen was passiert, wie es sich für turbulentes Improvisationstheater vom Feinsten gehört.

Schreibende als Lesende

Autor/innen der STUTHE lesen eigene Texte

von und mit Pia Clodi, Marion Guerrero, Martina Kiseloski,
Martin Kröß, Jorghi Poll, Adnan Taha und Lena Wiesbauer

14. Dezember 2006
X-Mess Bizarre

Titus Andronicus

Das elisabethanische Zeitalter ist für seine Grausamkeit bekannt, öffentliche Hinrichtungen standen an der Tagesordnung und dienten zur Belustigung des englischen Volkes. Titus Andronicus reiht sich perfekt in das Denken dieser Zeit ein. Es war zu seiner Erscheinungszeit Ende des 16. Jahrhunderts ein großer Erfolg und etablierte Shakespeare als Autor. Allerdings setzte der Wandel der englischen Gesellschaft der Popularität des Stückes ein frühes Ende, das Titus zu einem selten gespielten Werk machte. Erst in den letzten Jahren erfreute sich das Stück wieder wachsender Beliebtheit.


Die Gründe sind vielfältig: Einerseits bietet das Stück ein ideales Schlachtfeld für bizarre Auswüchse tobsüchtiger Regisseure und Darsteller, andererseits konfrontiert es mit den Haltungen in der heutigen Gesellschaft zu politischen Imperien und den bestehenden Ressentiments.


Man muss Titus Andronicus nicht nur als klassische Rachetragödie sehen, vielmehr geht es darum, die äußersten Mittel zu finden, sein eigenes Leid zu lindern – was schlussendlich in euphorischem Nihilismus seinen Ausdruck findet.


Die Inszenierung erzählt vom leichtfertigen Wählen einer Seite, dem Fehlen von differenzierten Sichtweisen und einem unbedingten Zwang zur gemeinschaftlichen Identität, selbst wenn sie auf Kosten der persönlichen Werte geht.

Narr Lena Wiesbauer — Titus Kostas Papageorgiou — Lavinia Sophie Zwölfer — Marcus Marius Hrdy — Saturnin Adnan Taha — Lucius Veit Messerschmidt — Tamora Charlotte Schütz-Peréz — Demetrius Georg Blume — Chiron Philipp Blume — Aaron Peter Mwangi — Bassianus Philipp Karajev — Amme Martina Kiseloski — Mutius Kai Krösche — Martius Kolja Burgschuld — Publius Korbinian Gleixner — Alarbus Piotr Szkvarek

Regie Sandra Keplinger — Produktion Miriam Kunodi, Jana Havlik — Betreuung Robert Koukal — Bühnenbild Matthias Krische — Bühnenbildassistenz Kristof Kepler — Kostüm Christiane Huber — Kostümassistenz Martina Kiseloski — Musikkomposition Martin Kröß, Georg Blume, Christian Url — Videoprojektionen Marcus Saravia, Markus Osanger — Licht Florian Geschl, Georg Kessler — Regieassistenz Antje Lomer — Grafik Oliver Brodt, Alina Dmitrieva — Schauspielbetreuung Martina Kiseloski — Ton Martin Kröß, Christian Url — Maske und Frisuren Brigitte Schima — Ausstellung Sandra Keplinger — Idee Sandra Keplinger

Kay Parker

Egal. Liebe... ist vor allem ein Wort.
Was ist, wenn jemand kommt
und dem Wort eine neue Bedeutung gibt?
Was, wenn Liebe in Wirklichkeit Ausrede heißt,
immer schon geheißen hat,
weil Kay Parker von jetzt an die Definitionen vorgibt?

 

KAY PARKER ist ein dissonantes Liebeslied, das erzählt, was nach dem Happy End kommt. An welchem Punkt wird Zuneigung pathologisch, verdrängt das "Wir" das "Ich" in einer Weise, die an Selbstverlust grenzt? All you need is love – bis die Schmerzgrenze erreicht ist...

 

Wer ist KAY PARKER?

Die Schwestern Simone, Anna und Ines haben sehr unterschiedliche Arten, mit Beziehungen umzugehen.
Simone ist seit zwölf Jahren mit Michael verheiratet und hat ihm zuliebe ihre Ausbildung abgebrochen. Auch Anna konzentriert sich seit der Geburt ihrer kleinen Tochter auf Mann, Kind und Haushalt – eine Lebensweise, mit der Ines nicht das Geringste anfangen kann. Um ihre Eigenständigkeit nicht aufzugeben, lehnt sie Nähe von vornherein ab.
Als Simones Ehe in eine Krise schlittert, sind die Dinge plötzlich nicht mehr so einfach. Was hat sie falsch gemacht?

 

KAY PARKER tritt aus dem Nichts in Simones Realität und macht jeden Versuch, die angeschlagene Ehe zu retten, zunichte. Kay Parker ist der Grund, warum Simone auf einmal jegliche Kontrolle entgleitet. Kay Parker stellt Simones Lebensentwurf nachhaltig in Frage.

 

KAY PARKER ergreift Partei – für das "Ich", wider ein unbedingtes "Wir" – gegen selbst gemachte Ausreden, die, so verlockend sie auch klingen, auf den Verlust der eigenen Entscheidungsfähigkeit hinauslaufen.

Simone Barbara Ottinger — Anna Elisabeth Colditz — Ines Marion Guerrero — Michael Michael Blihall — Matthias Andreas Tolpeit — Jan Korbinian Gleixner — Robert König Peter Richter — Standesbeamter Philipp Stelzel

Regie Robert Koukal — Bühne Iwona Lapo — Kostüme Tina Hildenbrandt — Licht Robby Vamos — Ton Clemens Wannemacher — Maske Brigitte Schima — Regieassistenz Suna Börsch — Beleuchtung Heike Wiesner — Produktionsleitung Marie North — Produktionsassistenz Manu Leis — Sponsoring, Pressearbeit Barbara Nesslinger — Produktionsbetreuung / STUTHE Agnes Wiesbauer — Dramaturgie Martin Thomas Pesl — Dramaturgieassistenz Reinhard Bachmaier — Grafik Erich C. Schlager — Idee Marion Guerrero

Ein Theaterstück für Jung und Alt rund um die Welt der Wiener Architektur

"Ich bin es: Das Gebäude mit der goldenen Lorbeerkuppel, von den Wienern Krauthappeln getauft, aber eigentlich ist mein Name Secession.". Der Pinsel war für ein paar Sekunden ganz benommen stehen geblieben. "Was ist los mit dir, Pinsel? Träumst du?" "Ich weiß nicht genau. Ich glaube, da spricht wirklich die Secession mit mir." Paula kicherte. "Du bist einfach phantastisch, Pinsel. Komm, wir gehen." Paula marschierte ein paar Schritte weiter, doch plötzlich kam sie zurückgelaufen. "Woher weißt du überhaupt, dass dieses Bauwerk Secession heißt?"

Diese Frage ist der Beginn einer aufregenden Entdeckungsjagd, in der Pinsel nicht nur Paula, sondern auch das Publikum in die Welt einiger bekannter Wiener Gebäude und deren Hintergrundgeschichte entführen wird. Ein interaktiver Spaziergang durch Wien, für die Bühne bearbeitet von der STUTHE.

Pinsel Helge Salnikau — Paula Katharina Swoboda — Kunsthalle Adnan Taha — Secession Marie Breitfuss — Mumok Georg Blume — Leopold Karim Rahoma — Kunsthistorisches Museum Katharina Moser — Naturhistorisches Museum Georg Kessler — Stephansdom Georg Blume, Kostas Papageorgiou — Karl-Marx-Hof Jürgen Knittl, Veit Messerschmidt, Lena Wiesbauer — Cooler Bub Philipp Karajev — Kreischende Frau Erika Büttner

Regie Kostas Papageorgiou — Textbearbeitung Cornelia Girardi, Sigrid Dworak, Lena Wiesbauer — Bühne Richard Schaffranek — Kostüme Anna-Lena Bankel — Maske Carola Zwatz, Katharina Sophie Liebherr — Musik Georg Blume — Regieassistenz Erika Büttner — Film Kai Krösche — Produktion Pia Clodi — STUTHE-Betreuer Severin Dostal — Idee Pia Clodi

Die Buchausgabe kann man bei Amazon.de bestellen.

Eintritt frei bei der
Podiumsdiskussion Von Lego bis Loos
im Anschluss an die Vorstellung am 16. Juni (18 Uhr)

www.pinselundpaula.at

STUTHE erleidet Schiffbruch

Im Rahmen der Konzerthaus-Schiene spiel:platz versucht sich die STUTHE ein zweites Mal am Improvisieren.

„Sehr verehrtes Publikum!
Sie werden heute etwas wagen, wozu sie sich hoffentlich noch nie durchgerungen haben, es aber vielleicht schon immer tun wollten.
Jetzt ist die Gelegenheit dazu und wir übernehmen die Verantwortung.“

Mit diesen, schon vertrauten Worten, leitet der Moderator den Improvisationsabend ein.
Die STUTHE begibt sich auf eine Schiffsreise. Die Bühne wird zu einem sinkenden Schiff. Das fordert Opfer.
Sie, verehrtes Publikum, sind heute nicht hier, um die Wogen zu glätten, sondern um mit den Elementen zu spielen. Mischen sie die unendlichen Weiten der See auf und es werden sich Abgründe auftun, die die Reisenden sehr tief sinken lassen werden
Wer hat den längsten Atem, um diesen Abend als einziger zu überleben?
Das zeigen Sie uns!
Schiff ahoi

STUTHE begeht Theatermord

Der Beitrag der STUTHE zur Konzerthaus-Schiene spiel:platz startet als theatermordende Improvisationslesung. Wir zeigen eine Lesung, die nicht funktioniert, weil ihre Darsteller im Verlauf des Abends unter Beihilfe des Publikums "ermordet" werden...

Es wird heiß und kaltblütig zugehen und was genau passieren wird, können wir alleine noch nicht sagen: Dazu brauchen wir euch, das Publikum!

"Sehr verehrtes Publikum!
Sie werden heute Abend etwas wagen, wozu sie sich hoffentlich noch nie durchgerungen haben, es aber vielleicht doch schon immer tun wollten
Jetzt ist die Gelegenheit dazu und die Verantwortung übernehmen wir."

Mit diesen Worten leitet der Moderator den Theatermord ein.
Der Theatermord ist eine Mischung aus Lesung und Improvisation.
Wir zeigen eine Lesung, die nicht funktioniert, weil sich unter ihren Darstellern ein Mörder verbirgt. Das Publikum bestimmt sein nächstes Opfer. Daher wissen auch die Darsteller nicht, wer als nächster von ihnen sterben muß. Hier setzt die Improvisation ein und die Truppe wird im Verlauf des Abends immer kleiner... bis am Ende nur einer übrig bleibt.

Anfänglich als Lesung begonnen, steigert sich die Improvisationslesung so zur reinen Improvisation. Den Höhepunkt wird der Geständnismonolog des Mörders bilden, der als einziger diese Lesung überlebt hat.

Ein Bericht für eine Akademie

"Ich hebe die Flasche, vom Original kaum zu unterscheiden; setze sie an und — und werfe sie mit Abscheu, mit Abscheu trotzdem sie leer ist und nur noch der Geruch sie füllt, werfe sie mit Abscheu auf den Boden. Zur Trauer meines Lehrers, zur größeren Trauer meiner selbst."

 

Menschsein heißt Kultur: Denken, Normen, Zivilisation — im engsten und im weitesten Sinne. Demgegenüber steht das Tier — frei, aber und weil unwissend, unfähig, zu reflektieren oder zu zweifeln. Die Entwicklung vom Tier zum Menschen ist möglich, aber eine Einbahnstraße; jedes Wissen ist sowohl Fortschritt als auch Rückschritt — es kann einen Ausweg bedeuten, aber auch einen Fluch. Für Rotpeter ist es beides und dadurch keines zugleich.

 

"Rotpeter" spricht von seiner Entwicklung vom freien Affen zum scheinbar zivilisierten Menschen: Von einer Jagdexpedition an der Goldküste eingefangen und an Bord eines Schiffes in einen winzigen Käfig gesteckt, sieht er keinen anderen Ausweg, als sich selbst zum Menschen zu dressieren, stets im Glauben, die einst genossene absolute Freiheit nicht mehr zurückerlangen zu können. Zum Zeitpunkt seines Berichts ist seine Entwicklung bereits so weit fortgeschritten, daß eine Rückkehr zu seinem Ursprung nicht mehr möglich ist - wer einmal vom Baum der Erkenntnis ißt, dem wird die Rückkehr ins Paradies verwehrt. Rotpeter wird zur tragischen Figur, die einst in der absoluten Freiheit lebte, diese durch Menschenhand verlor und dem sein Wissen und seine Erkenntnis es nun unmöglich machen, sich auch nur der Illusion einer solchen Freiheit hinzugeben.

Rotpeter Claudius von Stolzmann

Regie, Bühne, Ton, Licht und Produktion Kai Krösche, Kolja Burgschuld — Grafik Christoph Lepka — Maske Henriette Zwölfer — Produktionsassistenz Astrid-Marie Reinprecht — Produktionsbetreuung/STUTHE Martin Thomas Pesl — Idee Kai Krösche, Kolja Burgschuld

Weihnachtslesung

 mit Texten von Katharina Tiwald und Martin Thomas

Im Rahmen dieser Weihnachtslesung wurden zwei zeitgenössische weihnachtliche Texte erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Ein Weihnachtsspiel aus dem Jahr 2004 von Katharina Tiwald und Das Weihnachtswunder des Georges DuFêcque (1999) von Martin Thomas. Autorin und Autor waren anwesend.

Nach dem Regen

von Sergi Belbel

Eines der weniger bekannten Stücke des katalanischen Autors wurde in einer Lesung der STUTHE dem Publikum präsentiert.

4.48 Psychose

Trailer: klein (6,2 MB) | groß (8,4 MB)

"Um 4 Uhr 48
wenn die Klarheit vorbeischaut
für eine Stunde und zwölf Minuten
bin ich ganz bei Vernunft"

 

Zu Motiv und Motivation:

Psychopathologische Störungen (Essstörungen, Selbstverletzungen, Suchtverhalten usw.), Neurosen, Selbstmordgedanken und ausgeführter Suizid sind Phänomene, die mehr und mehr um sich greifen. Nach wie vor werden diese Probleme an den Rand des gesellschaftlichen Bewusstseins gedrängt, obwohl sie eine Dimension erreicht haben, die eine genaue und intensive Auseinandersetzung mit ihnen verlangen würde.
Mit "4.48 Psychose" von Sarah Kane wollen wir die Verfasstheit einer Welt zeigen, der Orientierungshilfen wie Moral und Religion verloren gegangen sind. Von jedem Individuum wird verlangt, das es sich Identität selbst stiftet. In einer Zeit, die Selbstverantwortlichkeit über alles stellt, ist die Gefahr groß, Menschen in ihrem Scheitern allein zu lassen.

 

Mit der Arbeit an ihrem letzten Stück, das posthum erschienen ist, möchten wir dem Glauben an ein unausrottbares Refugium der Hoffnung Ausdruck verleihen - das der Liebe. Denn der mit einem anderen geteilte Moment, die gemeinsame Erfahrung mit dem menschlichen Gegenüber sind das, was uns nachhaltig am Leben hält.

 

Zu Sarah Kane (1971-1999):

  • Eine der wichtigsten englischen DramatikerInnen der 90er Jahre
  • Studiert Theaterwissenschaft und szenisches Schreiben
  • 1995 heftig umstrittene Uraufführung ihres ersten Stückes Zerbombt (Blasted) am Royal Court Theatre in London
  • Weitere Stücke: Phaidras Liebe (Phaedra's Love), Gesäubert (Cleansed), Gier (Crave)
  • Arbeitet als Regisseurin, inszeniert teilweise ihre eigenen Stücke
  • 1999 entsteht ihr letztes Stück 4.48 Psychose (4.48 Psychosis). Es bezeichnet den Höhepunkt von Sarah Kanes Schreiben, ein Aufbrechen herkömmlicher dramatischer Strukturen.
  • Im Frühjahr 1999 Selbstmord nach lebenslangen Depressionen und häufigen Klinikaufenthalten
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Zu den Themen des Textes:

  • Zerreißen menschlicher Identität (in Körper und Seele, bzw. in Ratio und Gefühl), nicht nur als Kennzeichen des Wahnsinns, sondern des modernen Menschen im Allgemeinen
  • Gefühl der Lähmung und Handlungsunfähigkeit durch eine unüberschaubare Fülle an Möglichkeiten
  • Unfähigkeit zur Kommunikation durch Sprache
  • Sehnsucht nach Liebe
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Zur Bearbeitung:

Sarah Kanes letzter Text "4.48 Psychose" bildet die Quintessenz aus ihren vorangegangenen Werken, ein Stück im Balanceakt zwischen manischer Depressivität und Lebensbejahung. Es spiegelt Einsamkeit wider, die Unmöglichkeit der Kommunikation. Dennoch scheint Sarah Kane ihrem Rezipienten ein "Weiterleben" mit auf den Weg geben zu wollen. Hier wird eine eindeutige Trennung zwischen Autorenbiographie - der Suizid Kanes - und der Aussage ihres Textes erforderlich. Eine Eins-Zu-Eins-Übernahme scheint zunächst auf der Hand zu liegen, darf aber genau so nicht vollzogen werden.
"4.48 Psychose" bildet Strukturlinien auf verschiedenen Ebenen - von den Kriegen der Menschheit zum Krieg in der Familie, dem zwischen Paaren, dem von Individuen und schlussendlich dem innerhalb des eigenen Bewusstseins. Aus der formal komplexen Komposition von Fragmenten im Ursprungstext haben wir drei Figuren gemäß einer handlungsähnlichen Dramaturgie destilliert: Er, die IrrSinnige und die IrrSinnige. Das Wortspiel beinhaltet den Kern unserer Fragestellung: In einer postmodernen Welt ist es nur mehr der Liebe und Sinnlichkeit möglich, Sinn zu konstituieren.
Ihn und die IrrSinnige verbindet ein Arzt-Patienten-Verhältnis, die IrrSinnige und Ihn eine Liebesbeziehung. Die beiden Frauenfiguren sind verbunden über ihr Gefühl, außerhalb eines gesellschaftlichen Gefüges zu stehen. Er nimmt den Vernunftpol in diesem Geflecht ein, die IrrSinnige den der Irrationalität, den des Wahns. Die IrrSinnige fungiert als Identifikationsfigur, auch für den Zuschauer. Sie vermittelt zwischen dem Gefühl, an der Welt krank werden zu müssen und dem Appell, weiterzumachen.

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Ein Mensch im Heute hat so gut wie alle Möglichkeiten - und genau das macht ihn krank, beziehungsweise kann zu absoluter Stagnation ob der Fülle von Chancen führen. Formaler Ausdruck dieser Problematik im Text ist das Verschleifen von Bedeutung, das Stocken und Den-Gedanken-Verändert-Wiederaufnehmen. Die Sprache versiegt in einer besonderen Art von Bedeutungslosigkeit.

Er Martin Thomas Pesl — IrrSinnige Sophie PrusaIrrSinnige Sophie Zwölfer

Regie Carina Riedl — Bühne Maria Pavlova — Kostüme Dagmar Bald — Mussikkomposition- und arrangement artElect — Licht Robert Hirner — Dramaturgie Hannah Lioba Egenolf — Promotiondesign, Fotos und Trailer Sandra Keplinger — Produktionsleitung Agnes Wiesbauer — Technische Leitung Apostolos Nikolopoulus — Ton Arthur Fussy — Beleuchtung Florian Geschl — Maske Carola Zwatz, Katharina Sophie Liebherr — Produktionsbetreuung Stephan Werner — Züge Florian Scheimpflug — Bühnenarbeit Kolja Burgschuld, Korbinian Gleixner, Sandra Keplinger, Georg Kessler, Kai Krösche, Manu Leis, Antje Lomer, Stephan Werner, Lena Wiesbauer — Idee Carina Riedl

 

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Sarah Kane liefert einen Ausweg aus diesem abgeschotteten Monadendasein, aus der Entfremdung gegenüber der Außenwelt: Die Liebe wird der letzte Hoffnungsschimmer sein - selbst dann noch, wenn er nur noch Erinnerung ist: denn die Kraft und das Vermögen des Erinnerns ist und bleibt existentiell und lebensbejahend.
Die Inszenierung versucht ein Beitrag zu sein, um das Noch-Nicht-Abgestumpfte im Selbst zu entdecken.

Caligula von Albert Camus

"Die Welt in ihrer jetzigen Gestalt ist nicht zu ertragen. Darum habe ich den Mond nötig oder das Glück oder die Unsterblichkeit, etwas, das vielleicht unsinnig ist, aber nicht von dieser Welt."

Es ist nicht möglich, alles zu vernichten, ohne sich selbst mitzuzerstören.
A. Camus

Caligula hat alle Möglichkeiten. Glücklich verliebt in seine Schwester genießt er alle erdenklichen Freuden seiner Jugend. Erst ihr plötzlicher Tod macht ihm schlagartig eine Ordnung bewusst, der alle Menschen unterworfen sind. Caligula jedoch will diese nicht akzeptieren und setzt seine absolute Macht als Herrscher eines Imperiums dazu ein, um alle Säulen dieser Ordnung einzureißen. Seine unerbittliche Konsequenz nimmt keine Rücksicht auf menschliche Werte wie Freundschaft, Sicherheit und schon gar nicht Liebe. Er zwingt sein Umfeld sogar dazu, alle Freuden und Bequemlichkeiten selbst zu zerstören, um unbegrenzte Freiheit zu erlangen.

[Caligula Website]

Team

Caligula Georg Blume - Caesonia Pia Clodi - Helicon Martin Thomas Pesl - Cherea Kostas Papageorgiou - Scipio Michael Weisswasser - Senectus Georg Kessler - Metellus Florian Perger - Lepidus Michael Lorenz - Octavius Marius Hrdy - Mereia Sasa Miletic - Mucius, Oberhofmeister Korbinian Gleixner - Sophia, Frau des Mucius Sophie Prusa - Dichter Sonja Hödl, Niki Griller, Marion Guerrero, Vadim Lyakin - Wache Piotr Szkvarek

Regie Robert Koukal - Regieassistenz Martina Maggale - Bühnenbild Philipp Blume - Projektion Marcus Saravia - Kostüm Saskya Rudigier - Maske Caro Zwatz und Kathi Liebherr - Licht Florian Geschl - Musik Christian Url und Georg Blume - Produktion Severin Dostal und Pia Clodi

Bettys Sommerfrische

"Ich will Nacktfotos von Brad Pitt sehen!"
"Ich will Mausi Lugner im Bett mit Franz Fuchs sehen!"
"Sex. Mord. Verstümmelung. Das natürliche Interesse der Menschen an Rührgeschichten über Kätzchen.
MTV Celebrity Death Match mit Little DJ Ötzi."
"UNTERHALTET UNS ! ! !"


Drei geheimnisvolle Stimmen, die unterm Dach wohnen und die Bewohner eines Ferienhauses mit unbezähmbarer Sensationsgier in Trab halten, kommentieren sämtliche Ereignisse der absurden Satire “Bettys Sommerfrische“ mit TV-geschulter Liebe zum makabren Detail. Spektakuläre Gerichtsprozesse, schaurige Nachrichten über Folter und Missbrauch sowie das Neuste aus der Welt der Reichen und Schönen – entscheidend ist der Entertainment-Wert! "Bettys Sommerfrische" des amerikanischen Autors Christopher Durang kritisiert den unhinterfragten Medienkonsum auf atemlos-lebendige, chaotische Weise. Mit intelligentem Wortwitz, schwarzer Situationskomik und schonungsloser Provokation wird eine Gesellschaft karikiert, in der von den Medien vor allem eines erwartet wird: Unterhaltung.

Christopher Durang wurde am 2. Januar 1949 in Montclair, New Jersey, USA geboren. Er absolvierte Studien am Harvard College und auf der Yale School of Drama und arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Drehbuch- sowie Theaterautor. Einige seiner Stücke schafften es bis auf den Broadway; außerdem erhielt er zahlreiche Nominationen und Preise, unter anderem eine “Drama Desk nomination“ für “Bettys Sommerfrische“. Christopher Durang ist vor allem im englischsprachigen Raum für seine satirische Beobachtungsgabe und seinen beißenden schwarzen Humor bekannt. In seinen Stücken führt er die Stereotypen und Plattitüden und einer Gesellschaft, die von Fernsehen, Popkultur und Konsumverhalten geprägt ist, ad absurdum.

Team

Betty Sarah Daniela Perko - Trudy Miriam Franc - Mrs. Seismograf Christina Laurer - Buck Bernhard Kobler - Keith Andreas Tolpeit - Mr. Vanislaw Michael Lorenz - Stimme Eins Georg Kessler - Stimme Zwei Katrin Stichauner - Stimme Drei Corinna Pumm

Regie Marion Guerrero - Produktion Marion Guerrero, Robert Koukal, Reinhard Bachmaier, Istvan Racz

Der Besucher

Wien, am Abend des 22. April 1938. Österreich wurde bereits von den Nazis annektiert. Wir befinden uns im Arbeitszimmer des berühmten Dr. Sigmund Freud. Er führt ein Gespräch mit seiner Tochter Anna, dem einzigen von seinen Kindern, das sich beruflich für die Psychoanalyse entschieden hat. Sie meint, er solle das Papier unterschreiben, dass ihm das Exil erlaubt. Doch Freud weigert sich.

Plötzlich bricht ein Gestapo-Offizier in der Wohnung ein, streitet sich mit Anna, und führt sie letztendlich zum Polizeirevier ab. Freud leidet wie noch nie. Bald wird er 83. Er hat Krebs. Er ist allein.
 
Doch gerade in diesem Moment der tiefen Verzweiflung kommt ein sehr merkwürdiger Besucher durch das Fenster herein. Wer ist er? Er zumindest hält sich für Gott, aber er könnte genauso gut ein Verrückter sein. Diese Entscheidung bleibt beim Zuschauer. Auf jeden Fall entwickelt sich dann entlang des Stückes, zwischen dem Unbekannten und Sigmund Freund, eine spannende, philosophische aber auch geladene Diskussion über Gott, die Welt, den Glauben.

Team

Sigmund Freud Kostas Papageorgiou — Der Unbekannte Georg Hufgard — Anna Freud Lena Wiesbauer — Der Nazi Stephan Werner — Stiefeltreter Harald von Beringe, Jens Kager

Regie François Lang, Charlotte Petit

Richard III

"'Tis a vile thing to die, my gracious lord,
When men are unprepar'd and look not for it."


Die Saga des buckligen, wahnsinnigen Usurpators als Metapher für die Dunkelheit in jedem von uns: Die STUTHE will diesen Klassiker von William Shakespeare in reiner Frauenbesetzung in englischer Originalversion aufführen, und König Richard nicht als das hässliche, bucklige Monster darstellen, sondern als einen gepeinigten, verzweifelten Charakter, der auf Grund der Kränkungen, die ihm wiederfahren sind, keinen anderen Ausdruck seiner Verzweiflung sieht, als die Flucht nach vorn zu wählen. Auf Grund seiner Position kann ihn niemand aufhalten, niemand außer er sich selbst.
Wenn man alles verloren hat, kann man nichts mehr verlieren.

Wer mit Ungeheuern kämpft, sollte Acht geben, nicht selbst zum Ungeheuer zu werden.

Team

Edward IV Johanna Stadler - Clarence Ruth Ranacher - Richard III Marlene Weseslindtner - Buckingham Sandra Keplinger - Hastings Claudia Aufschnaiter - Derby Corinna Pumm - Ratcliff Katharina Rank - Catesby Katharina Sporrer - Rivers Anna Haushofer - Grey Gizela Benedek - Tyrrel Victoria Fasching - Vaughan Petra Schaner - Elizabeth Steffi Bärmann - Lady Anne Lena Wiesbauer - Richmond Sophie Prusa - 1st Murderer Karin Witte - 2nd Murderer Irina Barnay - 1st Messenger Reinhold Haushofer - 2nd Messenger Christoph Calabek - 3rd Messenger Wolfgang Cerny - 4th Messenger Stephan Werner / Robert Koukal -

Regie & Bühne Volker Tenta - Produktion Billy "the Dirk" Vavken - Licht Barbara Royc - Ton Stefan Pfeffer - Gerüst Reinhard Haym - Idee Marlene Weseslindtner

Das weite Land

"Ich versichere Sie, Genia, nicht das
geringste hätt ich einzuwenden gegen
eine Welt, in der die Liebe wirklich nichts
andres wäre als ein köstliches Spiel ...
Aber dann ... dann ehrlich, bitte! Ehrlich bis
zur Orgie ... Das ließ ich gelten."





"Kein Gespenst überfällt uns in vielfältigeren Verkleidungen als die Einsamkeit, und eine ihrer undurchschaubarsten Masken heißt Liebe." (Arthur Schnitzler)

Arthur Schnitzlers Spätwerk "Das weite Land", vom Autor selbst als Tragikomödie bezeichnet, behandelt Liebe, Eifersucht, und Rache unter dem Mantel der Gleichgültigkeit und des Überdrusses.

Zwischenmenschliche Beziehungen als Spiel,
müdegewordene Liebe als Alibi,
Sex als Provokation.

Team

Friedrich Hofreiter Martin Thomas Pesl - Genia Hofreiter Sophie Zwölfer - Anna Meinhold Aigner Franziska Schmidt Dengler - Fähnrich Otto von Aigner Christoph Rella - Doktor von Aigner Stephan Werner - Frau Wahl Michaela Cholewa - Gustav Wahl Georg Kessler - Erna Wahl Sophie Prusa - Herr Natter Philipp Pirkl - Aele Natter Martina Kiseloski - Doktor Franz Mauer Michael Lorenz / Stephan Werner Oberleutnant Demeter Stanzides Gerwin Schmid - Paul Kreindl Mario Pillai - Albertus Rhon Alexander Medem - Marie Rhon Karin Verdorfer - Herr Serknitz Harald von Beringe - Rosenstock Jens Kager - Eine Engländerin Stefanie Kucsko - Die zwei Kinder der Frau Natter Maximilian Bliemegger, Paul Bliemegger / Anne Sophie Delmas - Die Miss Stefanie Kucsko - Stimme von Percy Hofreiter Maximilian Bliemegger

Inszenierung Carina Riedl - Bearbeitung Sandra Keplinger, Martin Thomas Pesl, Sophie Prusa, Carina Riedl - Bühne Maria Pavlova - Kostüme Martina Kiseloski, Stefanie Kucsko, Sophie Prusa - Musikkomposition und -arrangement artElect - Videoprojekt Dietmar Kretschmer, Sasa Miletic, Carina Riedl - Licht Florian Geschl - Ton Arthur Fussy - Grafikdesign Anna Mitterer - Fotos Sandra Keplinger - Produktionsleitung Florian Geschl

Der Besuch der alten Dame

"Nun sind wir alt geworden, beide,
du verkommen und ich von den Messern
der Chirurgen zerfleischt, und jetzt will ich,
dass wir abrechnen, beide: Du hast dein
Leben gewählt und mich in das
meine gezwungen. Du wolltest, dass die
Zeit aufgehoben würde, eben, im Wald
unserer Jugend, voll von Vergänglichkeit.
Nun habe ich sie aufgehoben, und nun will
ich Gerechtigkeit, Gerechtigkeit für
eine Milliarde."


Der Bürgermeister: "Ich lehne im Namen der Stadt Güllen das Angebot ab. Im Namen der Menschlichkeit. Lieber bleiben wir arm denn blutbefleckt."
Claire Zachanassian: "Ich warte."

Güllen. Eine Kleinstadt, verarmt, heruntergekommen, verwahrlost.
Eine letzte Hoffnung! Claire Zachanassian kommt zurück in diese Stadt, die Stadt Ihrer Jugend. Sie kommt als Milliardärin, und die Stadt ist gewillt alles zu unternehmen, um Spenden aus ihr herauszuholen.. Doch als sie sich tatsächlich bereit erklärt, eine Milliarde zu spenden, entpuppt sich die eine Bedingung, die Claire Zachanassian stellt, als inakzeptabel: Sie fordert die Gerechtigkeit.
Dadurch spricht sie ein Todesurteil aus, stiftet die Stadt durch Bestechung zum Mord an. Ill, einer der ersten Bürger der Stadt, soll gerichtet werden, weil er vor Jahrzehnten leugnete, der Vater von Claires Kind zu sein, sie zur Flucht aus der Stadt verdammte und so ihre Karriere durch die Bordelle Hamburgs bis zur Milliardärin begründete. Das alte Unrecht und das Claire dadurch entstandene Leid sollen nun für eine Milliarde wieder gutgemacht werden.
Obwohl der Bürgermeister das Angebot feierlich ablehnt, so weiß die alte Dame doch ganz genau, dass der Klang von einer Milliarde die ganze Stadt wie ein Ohrwurm verfolgt. Sie kann beruhigt warten und zusehen, wie die Bürger sich an den Bestechungsgeldern bereichern, obwohl das Todesurteil noch nicht vollstreckt wurde.

Das Stück behandelt Charakterzüge, die wir alle in uns tragen: Rachsucht, Gier, Egoismus. Claire kauft aus Rachsucht die ganze Stadt auf, lässt sie verarmen, um zu einem späteren Zeitpunkt den Mord im Austausch gegen Reichtum und Glück einzufordern. Die Güllener vertrauen darauf, dass irgendjemand den "Schuldigen" richten wird, ganz nach dem Motto "Irgendwie wird's schon gehen" und leben den Reichtum, bevor sie den Mord begehen. Dadurch zeigt sich ganz deutlich, wie verfallen die Moral des Ortes durch die Gier nach Reichtum und die jahrelange Armut ist. Noch heute sind überall auf der Welt Menschen für den Transfer in ein reiches Land wie die USA oder Europa bereit, sehr, sehr weit zu gehen. Ill schließlich ist auch nicht unschuldig, da er aus Egoismus sein Kind verleugnete und Claire zu einem Leben als Prostituierte verdammte. Viele Schuldige und wenig wirkliche Gerechtigkeit zeichnen dieses Stück aus, wie unser Leben.

Team

Claire Zachanassian, geb. Wäscher Esthermaria Butz - Gatte VII Harald v. Beringe - Gatte VIII Harald von B. - Gatte IX H. von Beringe - Der Butler Martin Peter Goldinger - Gefolge Martin Marenich / Florian Geschl, Roland Rodinger, Leopold Rotter - Ill Korbinian Gleixner - Seine Frau Nathalie Russegger - Seine Tochter Stefanie Kucsko - Sein Sohn Nikolaus Rössner - Der Bürgermeister Jan Ledóchowski - Der Pfarrer Wolfgang Cerny - Der Lehrer Robert Koukal - Die Ärztin Maica Wurmböck - Der Polizist Michael Lorenz - Die Erste Mesi Richter - Der Zweite Kostas Papageorgiou - Die Dritte Marietta Steinhart - Der Vierte Jakob Scholz - Der Maler Jacob Chavanne - Eisenbahner Georg Kucsko - Pfändungsbeamter Alexander Belcredi - Radioreporter Georg Hufgard - Kameramann Stephan Pirkl / René Salim

Bearbeitung und Regie Alexander Belcredi - Bühnenbild Paul Mayr - Bühnenbau Reinhard Haym, Herbert Czermak - Kostüme und Maske Margherita Belcredi - Lichtregie Stephan Pirkl - Beleuchtung Stephan Pirkl, René Salim - Ton Georg Hufgard - Grafikdesign Konrad L. Zirm - Programmheft Lumia Töpfer - Koordination Martin Thomas Pesl

Die Begrüßungen / Die kahle Sängerin

"Wie seltsam, wie sonderbar, welch
seltsames Zusammenspiel!"


Eugène Ionesco, (1912-1994), französischer Schriftsteller rumänischer Herkunft, gehört neben Samuel Beckett und Harold Pinter zu den wichtigsten Vertretern des absurden Theaters. Sein erstes Stück, "Die kahle Sängerin" (La cantatrice chauve) wurde in Paris am 11.05.1950 (Théâtre des Noctambules) uraufgeführt, die deutschsprachige Erstaufführung fand im Kleintheater in Bern am 21.06.1956 statt.

Die Handlung besteht eigentlich nur darin, daß die Martins aus Manchester die Smiths in der Nähe von London besuchen und gleichzeitig ein Feuerwehrhauptmann vorbeikommt. Es gibt keine "Intrige", keine psychologischen Entwicklungen, keine Motive und auch kein "sinnvolles" Ende der Handlung. Ionesco schrieb die Sängerin bewusst als "Anti-Stück" zur populären Salon-Komödie.

Die Personen sind Gefangene ihrer klischeehaften Denkfiguren. Sie kommunizieren mit leeren Worthülsen und sinnlosen Sprichwörtern. Ionesco macht uns die Absurdität gesellschaftlichen Lebens bewusst und lässt sie uns mit Gelächter überwinden. Das Stück spiegelt die Kommunikationsstörungen und das mangelnde Verständnis für unsere Mitmenschen in der heutigen Gesellschaft wider.

"Die Begrüßungen" (Les salutions) sind ein rasanter Einstieg, sowohl in die jeweilige Aufführung, wie auch in die Welt von Ionesco. Auch hier geht es um alltägliche Kommunikation, deren Absurdität durch Satire offenbar wird.

Für die Schauspieler ist diese Art des Theaters eine besondere Herausforderung, da man mehr Freiraum als sonst für das Ausprobieren neuer Wege hat, diese dafür umso mehr Konzentration aller Beteiligten fordern.

Team

1. Herr Georg Blume - 2. Herr Stephan Werner - 3. Herr Francois Lang

Mr Smith Stephan Werner - Mrs Smith Marlene Weseslindtner - Mr Martin Georg Blume - Mrs Martin Lena Wiesbauer - Mary Franziska Schmidt-Dengler - Feuerwehrhauptmann François Lang

Regie & Bühne Robert Koukal - Licht Stephan Pirkl, René Salim - Musik artElect - Mitarbeit Sophie Prusa

I Capuleti e i Montecchi

In Koproduktion mit der Opernklasse
der Universität für Musik und Darstellende
Kunst Wien


Die Liebe zweier Menschen, die auf Grund der Außenwelt nie erblühen wird und von Anfang an nur ein Ziel, einen Ausweg kennt: den Tod. "I Capuleti e i Montecchi" (Capulets und Montagues) erzählt die berühmte Geschichte von Romeo und Julia in einer der bekanntesten, aber wenig gespielten Vertonungen. Anders als in Shakespeares Drama steht in der Oper Bellinis der Krieg, die Massenverblendung, das, was der Krieg aus den Menschen macht, im Vordergrund. Hier lernen sich Romeo und Giulietta lieben. Und so bildet ihre Liebe in der finsteren Leere des Krieges den einzigen Lichtstrahl, der bis in den Tod hinein leuchtet.

Team

Romeo Vivien Cooksley / Sanja Anastasijevic - Giulietta Kristiane Kaiser - Tebaldo Riccardo Shim / Kisun Kim - Capellio Jong Soo Ko - Lorenzo Lukas Kargl

Inszenierung Magdalena Fuchsberger - Musikalische Leitung Massimo Parise - Bühnenbild Philippe Batka - Licht Gerhard Fischer - Maske Martina Brandtner - Inspizient Sandro Santander - Regisassistent Geon

Andorra

"Ich kann nur sagen, dass es nicht
meine Schuld ist, einmal abgesehen
davon, dass sein Benehmen (was man
leider nicht verschweigen kann) mehr und
mehr (sagen wir es offen) etwas
Jüdisches hatte."




Der junge Andri lebt im Kleinstaat Andorra unter der Obhut seines vermeintlichen Ziehvaters, des Lehrers Can. Er selbst und die anderen Einwohner glauben zu wissen, dass Andri ein Waisenkind jüdischer Eltern ist, das Can während eines Krieges gegen die Schwarzen, eine ominöse feindliche Macht, gerettet hat. Andri sieht sich auf Grund seiner jüdischen Herkunft vielerorts mit Vorurteilen konfrontiert. Diese brodeln scheinbar harmlos unter der Oberfläche, bis Andri, in Zeiten eines neuerlich bevorstehenden „schwarzen“ Angriffes, den Wunsch äußert, Barblin zu heiraten, Cans hübsche Tochter. Der Lehrer verbietet die Hochzeit und gerät in Erklärungsnotstand; denn nur aus Feigheit hat er damals seinen leiblichen Sohn als Judenkind ausgegeben.

Und dann beginnt der „Krieg“...

Team

Andri Michael Lorenz - Barblin Sandra Keplinger - Der Lehrer Harald Hohenecker - Die Mutter Steffi Bärmann - Die Señora Anna Schweiger - Der Pater Niki Griller - Der Soldat Korbinian Gleixner - Der Wirt Sasa Miletic - Der Tischler Michael Pichlmair - Der Doktor Sebastian Tatzreiter - Der Geselle Benni Hufgard - Der Jemand Martin Thomas Pesl - Ein Idiot Manuel Singer

Bearbeitung und Regie Robert Koukal - Bühnenbild Paul Mayr - Kostüme Lena Sophie Kaltenegger - Maske Martina Brandtner, Martina Nöhrer - Videoprojekt Volker Tenta - Infoscreen Sasa Miletic, Volker Tenta - Technik Florian Geschl - Organisation Martin Thomas Pesl

Eins, zwei, drei

"Außerdem wünsche ich sofort eine
Flasche Rotwein, und zwar: Chambertin, Neunzehnhunderteinundzwanziger, nicht
von Rouvier, sondern von Rambod ...
verstehen Sie? ... Firma Rambod!
Ich buchstabiere: R wie Rotschild, A wie Astor,
M wie Mendelsohn, B wie Bleichröder, O
wie Oppenheim und D wie Dreyfus et
Compagnie. Also Rambod neunzehnhundert-
einundzwanziger, nicht kalt, sondern lauwarm, nicht stehend, sondern liegend, in einem Korb, damit der Satz nicht aufgerührt wird. Und nur ein Glas dazu. Sofort."


Selten trafen Inhalt und Entstehungsweise einer Produktion so frappierend zusammen: Bankenpräsident Norrison muss innerhalb von sechzig Minuten aus einem widerwilligen Taxifahrer den idealen Schwiegersohn machen. Die Stuthe muss innerhalb von zwei Monaten ein Stück mit zwanzig Darstellern aus dem Boden stampfen.

Beides muss eins, zwei, drei gehen, blitzschnell, mit einem vielfachen Aufwand an Konzentration, Effizienz, Wagemut und Präzision. Die Uhr tickt, die Zeit läuft davon, und jedes Überflßssige Wort nimmt eine Sekunde zu viel in Anspruch. Entspannung und Aufatmen werden auf nachher verschoben – JETZT wird wieder in die Hände gespuckt!

Wird es gelingen? Spannung ist angesagt, bei Cast, Crew und Publikum gleichermaßen.

Team

Norrison Martin Thomas Pesl - Graef, Sekretär Philipp Pirkl - Diener Nicola Ondracek - Anton Michael Lorenz - Lydia Mesi Richter - Fräulein Kuno Sophie Prusa - Fräulein Brasch Sandra Keplinger - Fräulein Posner Lena Sophie Kaltenegger - Fräulein Petrowitsch Stefanie Kucsko - Fräulein Lind Anna Chmura - Justizrat Dr. Pinsky Georg Kucsko - Graf Dubois Schottenburg Viktor Straub - Verkäufer von Michael Harald von Beringe - Friseuse Margherita Belcredi - Herr Osso Nicola Ondracek - Herr Ciring Stephan Pirkl - Herr Dr. Wolff Sebastian Tatzreiter - Primarius Dr. Leo Faber Harald von Beringe - Schmidt, Zuschneider von Old England Benni Hufgard - Generaldirektor Felix Korbinian Gleixner - Armand Colleon, Agent Sebastian Tatzreiter - Dr. Kristian, Pressechef Niki Griller - Mme. Ferdinand, Hotelmanagerin Johanna Kugler

Regie Sophie Zwölfer - Idee Martin Thomas Pesl - Bühnenbild und technische Koordination Florian Geschl - Maske Henriette Zwölfer- Ton Agnes Zwölfer - Grafik Manuel Berner, Sandra Keplinger - Organisation Florian Geschl, Martin Thomas Pesl, Sophie Zwölfer

Attempts on Her Life

17 scenarios for the theatre

Are these attempts to describe Anne?
Attempts to kill her?
Or Anne's attempts to kill herself?
Is Anne a terrorist, a mother of four,
or a brand of car?

Team

the voice of Natalie Franz - Alexandra Frech - Barbara Jansenberger - Agnes Kitzler - Ursula Kluwick - Regina Kohl - Volker Tenta - Stuart Tomlinson

Dramaturgie Barbara Jansenberger, Agnes Kitzler, Regina Kohl, Markus Rheindorf, Volker Tenta, Stuart Tomlinson - Regie Markus Rheindorf - Bühnenbild Susanna Jaegli

Traumtheater / Die tiefe Natur

"So lebt sich, bis der Vorhang fällt.
Applaus - versunken ist die Welt."


Im ersten Stück wird eine Episode aus dem leben dreier Jugendlicher gezeigt, die trotz des scheinbar datierten Entstehungsdatums des Stückes an Aktualität nicht verliert: zwei junge Männer, der eine, Richie, ein verwöhnter, arroganter Sohn reicher Eltern, der andere, Leo, ein schüchterner, rücksichtsvoller, naiver Träumer, der an das Gute im Menschen glaubt, Frauen bewundert und für "die tiefe Natur" hält. Aufgrund seiner Zurückhaltung muss er seine Liebe zu Lene, Richies Freundin, im Stillen ausleben. Doch alles kommt anders, als man denkt, und selbst Leos Ansichten über Frauen werden erschüttert.

Das "Traumtheater" erzählt in einer unwirklichen Episode eines Traumes die Beziehung zwischen einem Dichter und einer Schauspielerin, die Gebundenheit und der wilden Freiheit des Theaters zugleich, vereint in einem Stück, einem Traum, und steht für die Essenz des Theaters. Die poetische Sprache des Traumes steht dazu genauso im Kontrast zur Realität, dem Regisseur und dem Dichter. Die Schauspielerin steht als Medium zwischen zwei Welten, die im Zwischenraum dem Theater ein Heim bilden. Untermalt wurden die beiden Stücke durch eigens komponierte Musik von artElect.

Das Hörspiel zum Traumtheater findet ihr entweder auf artElects Website oder [hier] zum Download.

Team

Dichter Stephan Werner - Schauspielerin Marlene Weseslindtner - Regisseur Robert Koukal - Der alte Esel Martin Thomas Pesl - Walter Benni Hufgard - Tänzerin Dorothea von Miller

Richie Stephan Werner - Leo Gabriel Broneder - Lene Marlene Weseslindtner

Regie Robert Koukal - Bühnenbild Conny Kiro Cossa - Musik artElect - Lichtregie Florian Geschl - Maske Anita Zlabinger

The Importance of Being Earnest

"Relations are simply a tedious pack of
people who have not the remotest knowledge
of how to live, nor the smallest instinct
about when to die."



In der Londoner Oberschicht prallen exzessives Vergnügen und strenge Moral aufeinander. Wer reich ist, kann sich zwar allerlei leisten, sieht sich dabei aber von einem umfangreichen Moralkodex beobachtet, einer Reihe von ungeschriebenen Gesetzen, die bestimmen, was man tun sollte und was nicht. Einige beugen sich diesem unsichtbaren Regelwerk, um Mitglieder der society zu bleiben, andere verzichten.

Wer beides will, muss sich etwas einfallen lassen. Der auf dem Land lebende Jack Worthing etwa, dessen Hauptaufgabe darin besteht, sein attraktives Mündel vor hungrigen Männern zu beschützen, erdichtet sich einen kleinen Bruder namens Ernest, dem er eben recht oft zur Hilfe eilen muss, um ein paar Tage in der Stadt verbringen zu können. Sein Freund Algernon, geplagt von einem Drachen von Erbtante, entflieht gerne dem Stadtleben, um einen kranken - und selbstverständlich fiktiven - Freund namens Bunbury zu pflegen. Aus diesem Spielchen hat Algernon eine Wissenschaft gemacht und dieser einen eigenen Namen gegeben: Bunburying, sprich: systematisches Intrigieren und Manipulieren anderer Leute zu eigenen Zwecken. Aber Vorsicht: Es ist nicht alles so böse, wie es klingt. Schließlich ist man reich, und das Leben ist ohnedies nicht ernst zu nehmen. Doch auch die Damenwelt hat ihre ganz speziellen Freizeitbeschäftigungen. Und die drehen sich vor allem ums Heiraten ...

Team

Lane Folkher Gmach - Algernon Moncrieff Martin Thomas Pesl - Jack Worthing Georg Hufgard - Lady Agatha Bracknell Sandra Keplinger - Gwendolen Fairfax Sophie Zwölfer - Cecily Cardew Anna Chmura - Laetitia Prism Sophie Prusa - Reverend Dr. Frederick Chasuble Harald von Beringe - Merriman Niki Griller - Klavier Mario Pillai

Regie Martina Kiseloski - Idee Martina Kiseloski, Martin Thomas Pesl - Lichtregie Florian Geschl - Maske, Frisuren Desiree Losert - Catering Charlotte Pesl - Grafik Nina Eigner - Fotografien Sandra Keplinger, Isabell Schatz - Organisation Astrid Rech - Beleuchtungsassistenz Johannes Bolhar Nordenkampff - Souffleuse Lena Sophie Kaltenegger, Astrid Rech - Empfang Alexander Koukal

König Lear

"Die Natur selbst fühlt sich geschlagen
von den Wirkungen, die ihnen folgen:
Liebe erkaltet, Freundschaft fällt ab,
Brüder entzweien sich; das Band zwischen
Sohn und Vater zerrissen."


Nirgendwo sonst kann einem Menschen so viel Leid zufügt werden, wie in einem Verband, der Liebe und Vertrauen voraussetzt - die eigene Familie. Die Tragödie von Menschen, die aus Egoismus und Habgier andere zugrunde richten und dadurch eine Welt schaffen, die für alle Elend und Krieg bringt, ist die des König Lear und eines ganzen Volkes. Diese Welt ist im Umbruch, gegenseitiges Vertrauen und der Glaube an das Gute im Menschen sind verloren und es herrscht eine allgemeine Verunsicherung. In einem ungeheuer vielschichtigen und düsteren Drama erzählt William Shakespeare eine Geschichte aus einer mystischen Welt vor unserer Zeit, die leider nie an Aktualität verlieren wird.

 

In einem langen Prozess haben sich StudentInnen, die durch die STUTHE zusammengeführt wurden mit diesem Stoff auseinandergesetzt und eine Fassung erarbeitet, die wegführt von dem gängigen Blick auf den enttäuschten alten König, der durch seinen Gram den Verstand verliert und versucht weitreichendere Zusammenhänge herzustellen. Der greise Lear, die Traumrolle für gealterte Schauspieler schlechthin, wird durch die Interpretation eines 22-Jährigen von seiner beschränkten Sicht befreit.

Team

König Lear Stephan Werner - Narr Anna Mitterer - Goneril Marlene Weseslindtner - Regan Franziska Schmidt-Dengler - Cordelia Michaela Cholewa - Albanien Wolfgang A. Graf - Cornwall Alexander Medem - Frankreich Christoph Graf - Gloster Korbinian Gleixner - Edmund Lukas Hillebrand - Edgar Georg Blume - Oswald Martin Thomas Pesl - Burgund Georg Hufgard - Arzt Magdalena Fuchsberger - in weiteren Rollen Benni Hufgard, Lena-Sophie Kaltenegger, Lena Wiesbauer

Idee Sylvia Rotter, Marlene Weseslindtner - Regie Sylvia Rotter - Textbearbeitung Markus Rheindorf, Sylvia Rotter, Marlene Weseslindtner - Bühnenbild Conny Kiro Cossa - Kostüme Conny Kiro Cossa, Anna Mitterer - Lichtregie Florian Geschl - Maske, Frisuren Monika Lidl, Julia Polivka - Grafik Korbinian Gleixner - Fotografien Conny Kiro Cossa, Christoph Molin-Pradel - Produktionsleitung Agnes Wiesbauer - Inspizienz Dorina Reichel - Souffleuse Agnes Wiesbauer

Elektra

"Ich war ein schwarzer Leichnam unter Lebenden,
und diese Stunde bin ich das Feuer und meine
Flamme verbrennt die Finsternis der Welt."


Der Stoff von Hofmannsthals Bearbeitung haucht der Atridensage neues Leben ein: die Gattenmordende Klythaimnestra wird das Opfer der Rache ihrer vor Hass verblendeten Tochter Elektra. Der Abend ist ein Rückblick und eine Erzählung, und doch gleichzeitig die Antike, doch immer aktuelle Katharsis, und führt vor Augen, dass blinde Rache immer nur einen Weg gehen kann: die (Selbst)Zerstörung. Hofmannsthals Version zeichnet sich durch erschreckend moderne Sprache und Bühnenkomposition aus, die dennoch zuvor dramaturgisch bearbeitet wurde.

Team

Elektra Violetta Parisini - Klytämnestra Marlene Weseslindtner - Chrysothemis Nicole Eibler - Ägisth Klaus Sturdik - Orest William Vavken - Die Vertraute Johanna Reinbacher - Die Schleppträgerin Alexandra Frech

Regie Markus Rheindorf - Produktion und Organisation Robert Koukal, Paul Mahringer, Markus Rheindorf, Stephan Werner, Marlene Weseslindtner

Geschlossene Gesellschaft

"Die Hölle, das sind die anderen."

Drei Personen, die nichts gemeinsam haben, befinden sich nach ihrem Tod in der Hölle. Sie sind für alle Ewigkeit in einem kleinen Zimmer eingesperrt. Diese Situation eröffnet dem Zuschauer den Einblick in Sartres Philosophie der menschlichen Existenz inmitten der Gesellschaft.

Im Verlauf des Stückes entdeckt man drei grundlegende Gedanken: die Abhängigkeit vom Urteil anderer; das Festsitzen in seinem eigenen Schicksal und das Bedürfnis nach Freiheit.

Team

Josef Gracin Volker Tenta - Estelle Rigault Renate Kozik - Ines Serrano Esther Pitsch - Kellner Stephan Werner

Regie Robert Koukal - Regieassistenz Alexander Stanzel - Musik Alexander Stanzel - Licht Florian Geschl - in Zusammenarbeit mit Florian Obkircher

Mirrored Minds

"Sich bedanken.
Sich verabschieden.
Sich fragen, ob das das Geld wert war.
Keine Ahnung.
Man hat ja nichts verstanden."


Im Jänner 2001 führte die STUTHE vier kurze Stücke auf, die alle aus der Feder von Studenten kamen. Die Nachwuchsautoren Markus Rheindorf und Anita Zlabinger wandten sich an die STUTHE, um ihre Werke auf der Bühne zu sehen. Markus Rheindorf adaptierte sein Filmkonzept "Wednesday's Mourning" für die Bühne und erzählte die Geschichte von Anna Blume (eine Gedichtpersona aus Karl Schwitters Gedicht), die bereits in Paul Austers "In the Country of Last Things" wieder auferstand, nochmals in dramatisierter Form. Dazu kam "Lament For The Man Who", in dem Rheindorf Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften" auf der Bühne darstellte. Weiters die Überarbeitete Form von Beckets "Ohio Impromtu" als "Tarantino Impromtu". Anita Zlabinger präsentierte ihre Gedanken in ihrer Gedichtmontage "Schwerelos".

Team

mit Violetta Parisini, Marlene Weseslindtner, Judith Reitstätter, Nina Eibler, Alexandra Frech, Nina Eiblner, Klaus Sturdik, Anita Zlabinger

Regie Markus Rheindorf, Anita Zlabinger

Traumtheater / Die tiefe Natur

Im ersten Stück wird eine Episode aus dem Leben dreier Jugendlicher gezeigt, die trotz des scheinbar historischen Kontexts nicht Aktualität verloren hat: Zwei junge Männer, der eine, Richie, ein verwöhnter, arroganter Sohn reicher Eltern, der andere, Leo, ein schüchterner, rücksichtsvoller, naiver Träumer, der an das Gute im Menschen glaubt, Frauen bewundert und für "die tiefe Natur" hält. Aufgrund seiner Zurückhaltung muss er seine Liebe zu Lene, Richies Freundin, im Stillen ausleben. Doch alles kommt anders, als man denkt, und selbst Leos Ansichten über Frauen werden erschüttert.

Das "Traumtheater" erzählt in einer unwirklichen Episode eines Traumes die Beziehung zwischen einem Dichter und einer Schauspielerin, die Gebundenheit und der wilden Freiheit des Theaters zugleich, vereint in einem Stück, einem Traum, und steht für die Essenz des Theaters. Die poetische Sprache des Traumes steht dazu genauso im Kontrast zur Realität, dem Regisseur und dem Dichter. Die Schauspielerin steht als Medium zwischen zwei Welten, die im Zwischenraum dem Theater ein Heim bilden. Untermalt wurden die beiden Stücke durch eigens komponierte Musik von artElect.

Team

Dichter Stephan Werner - Schauspielerin Marlene Weseslindtner - Regisseur Robert Koukal - Der alte Esel Martin Thomas Pesl - Walter Benni Hufgard - Tänzerin Dorothea von Miller

Richie Stephan Werner - Leo Gabriel Broneder - Lene Marlene Weseslindtner

Regie Robert Koukal - Bühnenbild Conny Kiro Cossa - Musik artElect - Lichtregie Florian Geschl - Maske Anita Zlabinger