Processing K.

Processing K.

"Es ist oft besser, in Ketten, als frei zu sein"

Joseph K. ist verhaftet. Am Morgen seines 30. Geburtstags stehen zwei Wächter in seinem Zimmer und verhaften ihn. Einfach so. K. möge doch bitte keine weiteren Fragen stellen und einfach den Anweisungen Folge leisten. Doch K. hat eine sehr dringende Frage: Warum genau ist er verhaftet? Er ist sich keiner Schuld bewusst. Haltlos gerät er in seinen eigenen Prozess, dessen Gründe und Mechanismen ihm vollständig unzugänglich sind. Auf der Suche nach Sinn und Gerechtigkeit begegnet ihm doch nur ein willkürliches und grausames System, das ihn in Ketten legt. 

Franz Kafkas Roman "Der Process", der 1914/1915 entstand, entzieht sich einer konkreten Interpretation. Und gerade dadurch schafft Kafka eine Atmosphäre der Beklemmung, der Orientierungslosigkeit und der Verzweiflung im Angesicht der Absurdität sämtlicher Systeme, in die man gerät und geraten könnte, und sämtlicher Normen und Konventionen, die man nicht hinterfragt. 

Gespielt und inszeniert von vier Frauen in einer postdramatischen Bearbeitung. 

Konzept, Text, Regie: Laura Tontsch
Schauspiel: Caroline Baas, Pilar James Borower, Eva Liedauer
Technik: Daniel Saravia
Produktionsassistenz: Sven Limprecht

In Kooperation mit Nordlicht-Theater
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Termine: 30.06. / 06.07. / 08.07. 2018
Beginn: 19:30
Ort: Atelier Borower, Franzensgasse 25, 1050 Wien

Tickets: 12€, ermäßigt 9€
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